Mann! Farid Podcast 107: Warum so viele Männer glauben, sie gehören nicht dazu | Ansgar Schmitz

June 04, 2026 00:54:27
Mann! Farid Podcast 107: Warum so viele Männer glauben, sie gehören nicht dazu | Ansgar Schmitz
MANN! Farid – Der Männer Podcast für ein erfülltes Leben
Mann! Farid Podcast 107: Warum so viele Männer glauben, sie gehören nicht dazu | Ansgar Schmitz

Jun 04 2026 | 00:54:27

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Show Notes

Warum so viele Männer glauben, sie gehören nicht dazu — mit Ansgar Schmitz In dieser Folge spreche ich mit Ansgar Schmitz, einem der Geschäftsführer von Mannsein, dem größten Männerkongress Europas. Ein Mann, der selbst eine bemerkenswerte Entwicklung gegangen ist: vom Gefühl, nicht dazuzugehören, hin zu einem Menschen, der heute Räume für Hunderte Männer öffnet. Und genau darum geht es in dieser Folge. Um Männer.Um Orientierung.Um Zugehörigkeit.Um Selbstführung.Und um die Frage, was es heute eigentlich bedeutet, Mann zu sein. Viele Männer funktionieren nach außen. Sie liefern ab. Sie gehen arbeiten. Sie kümmern sich. Sie halten durch. Sie spielen ihre Rolle. Aber […]
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Episode Transcript

[00:00:00] Speaker A: Ihr Lieben, herzlich willkommen zur nächsten und neuesten Ausgabe von meinem Man Verriet Podcast. Heute mit einem Mann, der richtig, richtig, richtig, richtig was auf die Beine gestellt hat und zu dem ich dich auch einlade, ihn mal live kennenzulernen. Ich darf einen Podcast machen mit Ansgar Schmitz, einer der beiden Geschäftsführer der Mannsein, dem größten Männerkongress in Europa, findet dieses Jahr vom 20. Bis 21. Juni in Berlin am Tegeler See statt. Und Das Ziel sind 500 Männer und ich bin auf jeden Fall einer von denen, Ansgar, der auf jeden Fall im Publikum sitzen wird und begeistert dich einklatschen wird. Herzlich willkommen, Ansgar Schmitz. [00:00:45] Speaker B: Ja, Farid, ich freue mich sehr da zu sein. Ich freue mich sehr, dich heute auch zum ersten Mal kennenzulernen. [00:00:50] Speaker A: Ansgar, ich bin jetzt, glaube ich, so seit acht Jahren in der Männerarbeit. Ich bin ja über MKP Deutschland reingekommen. Ich habe das sogenannte New Warrior Training gemacht und dann irgendwann gemerkt, boah, ich habe so viel leidvolle Erfahrungen, die aber mich auch zu dem Mann gemacht haben, der ich bin und dadurch auch sehr viele Tipps und Tricks und werde sowieso immer wieder von jungen Männern kontaktiert. Wie machst du das? Mit Job und Karriere nach außen sieht ja mein Leben doch sehr erfolgreich insgesamt aus. Und gleichzeitig, wenn ich mit so meinen Freunden erzähle, dass ich Männerweit mache, ist es bis heute so, als ob ich irgendwie so, keine Ahnung, Tripper hätte oder irgendwas mit mir verkehrt wäre. Wie wirst du mit dem Thema Männerarbeit konfrontiert? Also wenn du sagst, ich bin Ansgar Schmitz, ich stehe für die Männerarbeit ein. Wie ist da so das Echo bei dir? Also ist das so, dass dich Leute schräg angucken? Bei mir ist das ganz häufig sozusagen wie Männerarbeit? Was stimmt denn nicht mit dir? Wie ist das bei dir? [00:01:56] Speaker B: Ja, also was da häufig ankommt, wenn ich die Zuspitzung gut verstehe, ist eben die Warum nur Männer? Warum Männerarbeit? Warum nicht irgendwie Frauen und Männer gemeinsam in einem Seminar? Es gibt doch so tolle Angebote, reicht das nicht und so weiter. Und da ist natürlich der Kern darin warum machen wir das überhaupt? Und da habe ich einfach Liebe Leute, wenn wir unter uns sind, dann können wir entspannen, dann können wir die Bewertung der inneren Mutterstimme einmal abschalten und können uns ganz aufeinander einlassen. [00:02:47] Speaker A: Wir Männer brauchen einfach einen Raum für uns. Wir brauchen auch mal einen Raum, wo wir für uns sind. Ich kenne das ja selber und auch, es ist ja, geht mir so auf den Sack. Der Begriff der toxischen Männlichkeit, der wird ja viel zu inflationär benutzt. Also natürlich gibt es die und natürlich gibt es auch ein paar vollkommene Vollpfosten oder Arschlöcher. Das ist tatsächlich wahr. Die gab es aber auch immer. Aber ich finde, ich bin relativ genervt davon und ich finde es super wichtig, dass wir unsere Räume haben. Und es hat null mit toxisch zu tun. Ich bin ja mit einer wunderbaren Frau verheiratet, die macht Frauenarbeit und ich gönne ihr das. Dann haben die ihre Frauenzirkel ein Wochenende und was immer sie da tun, ist gut, weil ich sehe es gut, tut ihr gut. Und deswegen bin ich felsenfest davon überzeugt. Wir Männer brauchen auch unseren Kreis und ich bin total dankbar, dass Menschen wie die gibt, die Deutschland europaweit 500 Männer zusammentrommeln als Teilnehmer. Das ist ja schon mal eine richtige Kärntnerarbeit, damit wir mal miteinander schwingen können und dass es dann vielleicht auch mal einen schrägen Beitrag gibt. Mein Gott, das gehört zum Leben genauso dazu. Mir geht diese Political Correctness Polizei sowas von auf den Sack, die jedes Wort hinterfragt. Ich finde, wir verlieren uns in so einer Achtsamkeitsgefahr, wenn ich das nicht sage, wenn ich das sage. Wie komme ich dahin? Ich finde, wir Männer brauchen unseren Raum und dürfen dann auch mal wie Männer sein, was auch immer das genau bedeutet. Das ist ja viel breiter und pluralistischer, als viele glauben. Und dann ist es, glaube ich, einfach für uns gut, wenn wir einen geschützten Raum haben. Ich versuche immer noch so mal das eine oder andere Humorvolle anzusprechen, gerade am Anfang. Was ist denn dir bisher so an, wo du sagst, das Peinlichste oder Unangenehmste selbst passiert auf so einer Männerkonferenz, wo du sagt, jetzt komme ich aber echt in. Boah, hoffentlich hat das keiner auf der Filmkamera mitbekommen. Das ist ein bisschen unangenehm. Gab es sowas schon mal? Guck mal, wie nachdenklich er wird. Da ist noch nicht viel passiert, glaube ich. [00:04:48] Speaker B: Also muss ich wirklich sagen. Also das ist doch, es gab mein erstes Mannsein, da habe ich mich als Greenhorn gefühlt, absolut unbeleckt. Als Neuling staunend und bewundernd und irgendwie so ganz still am Rand, vorsichtig beobachtend. Das sind alles echte Kerle, sind alles so richtige, richtige Männer. Und die da auf der Bühne waren, die haben mit voller Überzeugung das vertreten, was sie da vertreten haben. Und ich war ja nun zum ersten Mal da in einem inneren Hilferuf an die Welt. Gib mir eine Lösung, gib mir einen Weg aus der Krise in eine stabilere Fahrbahn. Ja, ich habe Kinder, ja, ich bin irgendwie Vater, ja, ich bin Lehrer, aber ist es das? Will ich das überhaupt? Und es gibt so viele Probleme, also so total verunsichert auch durch die tiefe Krise, in der ich steckte damals, die eben der Anlass war, mich auf den Weg zu machen, um mich zu ergründen und die tieferen Ursachen dieser Krise eben nicht mehr im Außen zu suchen, denn dort waren sie nicht zu finden und sondern mal zu gucken, so was ist denn meine innere Matrix, wo habe ich denn meinen blinden Fleck und wo sind vielleicht Dinge, die gesehen werden wollen, bevor ich überhaupt ein Gefühl, ein Selbstgefühl habe. Weil mein Selbstgefühl hat sich damals ja konstituiert Aus welche Rolle spiele ich, was habe ich oder insbesondere das hat mich sehr geprägt, was habe ich nicht, wo ist mein Mangel? Wo fehlt mir etwas, wo bin ich unzulänglich? [00:06:35] Speaker A: Das ist ja die, ich glaube, es gibt ja diesen perfekten Hinweis, wenn du unglücklich sein möchtest. Ich glaube, von Watzlawick ist dieses Buch und eine der Top Empfehlungen ist ja immer wieder, wenn man sich so richtig auf den Boden ziehen will, auch ein bisschen depressiv werden, dann vergleicht man sich am besten. Und dann, wenn man es richtig geil machen will mit Unerreichbarem, also mit, keine Ahnung, das wäre ich jetzt mit Brad Pitt oder so und sagt, boah, der ist schlanker, der ist schmaler, das werde ich nie erreichen. Und da die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, kann ich damit emotional richtig baden gehen. Und ich glaube, Vergleiche ist ja auch ein Teil, den wir erst lernen dürfen, uns ganz anzunehmen, so wie wir sind. Aber wenn man sich so richtig, ich glaube, das gibt es auch von Charlie Brown, wenn du so richtig depressiv sein willst, dann musst du mit dem Kopf nach unten gucken und richtig traurig innerlich werden und dann kann das klappen. [00:07:23] Speaker B: So eine Haltung war das auch. Und Da wollte ich eigentlich drauf hinaus. Es war fast so so ein Schamgefühl, bei dieser ersten Männerkonferenz dabei zu sein, mit dem ich da konfrontiert wurde. Und zwar nicht, weil mich jemand beschämt hätte, sondern weil ich selbst im Vergleich zu den Anwesenden zu den Regen gespringen. Jeder hatte irgendwie mindestens zwei Leute, mit denen er sich unterhielt. Und ich saß da alleine am Tisch draußen irgendwie und hab irgendwie gar keinen Intro, keinen Hook im Kopf gehabt, mit dem ich vielleicht mal irgendwie in so ein Gespräch eintauchen hätte können, aus einer gefühlten Unsicherheit und Minderwertigkeit heraus. [00:08:05] Speaker A: Wir sind ja beide in der Männerarbeit aktiv und ich darf hier mit dem Moritz Ertinger zusammen, gebe ich so ein Format raus. Und ich finde das immer total spannend, wenn ich irgendwann mal während dieses drei Vier Tages Seminar Wer fühlt sich eigentlich als Mann nicht zugehörig zur Männergemeinschaft? Dann sind ungefähr so zwei Drittel, die den Arm heben. Und ich habe immer das Gefühl, ich gehöre nicht dazu. Und das ist Liebe zu Zuhörerin, aber vor allem lieber Zuhörer an dieser Stelle. Vielleicht kannst du es für dich selber mal überprüfen, ob du findest, dass du dazugehört oder ob an dir irgendwas genau so nicht stimmt, dass du zu dieser Gemeinschaft der Männer nicht dazugehörst. Weil ich halte das für eine der größten, ich nenne das jetzt mal Lebenslügen oder Lebensfehlinterpretation, dass wir Männer so häufig glauben, wir gehören gar nicht dazu. Dabei gehören wir dazu, genau wie alle anderen. Und so viele, ich durfte ja auch mit, ich sag mal so ein paar Großkopf hat schon da arbeiten, Geschäftsführer und so weiter, so viele haben das. Also das ist irgendwie bei einem Teil von uns Männern tief in der DNA angelegt. Das kommt vielleicht von unserer Historie, dass wir glauben, wir gehören nicht zur Gemeinschaft dazu und dass wir so schräg sind, dass genau wir nicht dazugehören. Ich halte das für einen. Ich liebe das immer, wenn Männer diesen Teil irgendwann mal aufgeben können und feststellen, sie sind schon längst Teil der Gemeinschaft. Sie waren es immer, sie waren es immer. Was kann ich allerdings von mir auch kennen? Es ist jetzt nicht so, dass ich über fremde Dritte rede, sondern ich kenne den Teil noch sehr gut von mir, halber Ausländer aus schwierigen sozialen Verhältnissen, mich hochgekämpft und lange gedacht, ja, ich gehöre nicht dazu. Und umso mehr ich mir das gewünscht habe, umso mehr habe ich es auch abgelehnt, weil ich keine Bedürftigkeit zeigen wollte. Dabei war das mein tiefster Wunsch, tief im Inneren. Und heute bin ich total froh, dass ich darüber offen reden kann und einfach den Wunsch habe, dazu zu kommen. Und wenn ich irgendwo sehe, dass ein Kreis ist, der tanzt, gehe ich dazu und frage nach Einlass. Und das ist ja sowieso ein Ding, was ich jedem Mann nur empfehlen kann. Das ist ja dieses Thema Selbstfürsorge. Sorge gut für dich selbst und warte nicht, bis andere auf dich zukommen, sondern frag doch einfach, ob du mit Teil von dem Ganzen sein darfst. Und sehr viel leichter geht das. Da würde ich auch gerne ein bisschen auf diesen Menschen Ansgar eingehen. Guck mal, kannst du uns mitnehmen auf deine Reise? Wie bist du denn in die, ich nenne das jetzt mal Männerarbeit. Ich finde das ja nach wie vor einen beschissenen Begriff und habe auch mit Chat, glaube ich, schon über zwei Stunden verbracht, einen besseren Begriff zu finden. Aber selbst ChatGPT konnte mir nicht wirklich helfen. Wie bist du denn deswegen nehmen wir mal den Arbeitstitel in die Männerarbeit gekommen, Ansgar. [00:10:38] Speaker B: Ja, nur kurz zum Begriff. Ich habe mich da auch schon sehr mit auseinandergesetzt und für mich ein Wirkraum, Wirkraum. Ich finde es unheimlich toll. Ich habe zwischendurch eine Zwischenetappe gehabt, da habe ich bei Mike Hellwig in Hamburg die radikale Erlaubnisausbildung bei ihm gemacht und dadurch kam der Begriff Erlaubnisraum bei mir ins Feld, den ich dann sozusagen auch dann entdeckt habe. Ja, so arbeite ich eigentlich. Ich lade ein, ich lade immer nur ein und ermutige dich, dir selbst zu erlauben, du zu sein in diesem Raum und die Erfahrung zu machen, dass wenn jemand den Mut hat, sich eben auch mit den Teilen zu zeigen in diesem Raum, die er ansonsten eher zurückhält, weil der Kontext das in seinen Augen möglicherweise sanktionieren würde, sie würde mich verlassen oder ich würde aus der Gruppe ausgestoßen werden. Das ist auch eigentlich so eine Angst, weswegen ich mich dann auch in Gruppen manchmal zurückhalte und nicht einlassen will, so eine Art Sicherheitsdistanz behalte, um nicht wieder verstoßen zu werden. Ich bin auch ein Mobbing Fall gewesen in der Schulzeit und so weiter. Also das sind so ein paar Wurzelstrukturen in mir drin, die mir das immer wieder auch spiegeln Genau, und jetzt bist [00:12:11] Speaker A: du ja Lehrer, deswegen machen wir jetzt gerade mal einen Test. Weißt du noch meine Frage? [00:12:14] Speaker B: Ja, ja, ich bin durch eine Krise auf den Weg gekommen. Ich wusste, wie ich dir vorhin schon so ein bisschen angedeutet habe, als ich aufs erste Mann sein gegangen bin, es kann so nicht weitergehen. [00:12:29] Speaker A: Wann war das denn ungefähr? In welchem Jahr sind wir jetzt? [00:12:31] Speaker B: Vor zehn Jahren. [00:12:32] Speaker A: Zehn Jahren? [00:12:33] Speaker B: Vor zehn Jahren etwa etwas mehr. Vor elf Jahren, glaube ich, habe ich mich zum ersten Mal so richtig in der Krise befunden oder in dieser richtig tiefen Krise. Das ging um Scheidung, um Ausziehen, um Kinder verlieren, meine Vaterrolle komplett anders gestalten, als ich eigentlich in meinem Traum mir vorgestellt hatte. Das heißt, es sind ganz viele Strukturen, mit denen ich mich identifiziert habe und die mein Selbst quasi gebildet haben. Ich bin Ansgar, ich bin das. Die fielen weg. Das heißt, ich war plötzlich viel weniger und auch ohne Plan und ohne Ziel. Und das hat mich ganz einsam und hilflos und verzweifelt gemacht. Und was auch so eine, ich weiß nicht, hätte ich es diagnostizieren lassen, wäre vielleicht eine Depression rausgekommen. Ich weiß es nicht, Burnout vielleicht, was auch immer, ist mir auch völlig egal. Bei mir war einfach der Punkt erreicht, es geht so nicht weiter, ich muss irgendwas machen. Und dann habe ich halt das Herzenskrieger Training von Björn Thorsten Leimbach gefunden im Netz und habe gedacht, das hört sich gut an. Therapie hatte bei mir nichts gefruchtet. Mein Kopf war schneller als der Therapeut, es war alles so ein bisschen oberflächlich, hat mir neue Konzepte in den Kopf gesetzt und To Do Listen erweitert, aber hat mich nicht weitergebracht. Und der macht ja Körperarbeit, der geht richtig in die Atmung, der geht in den Körper, der geht in die Berührung, in die Auseinandersetzung, in die Initiation, also in den unbekannten Raum, in dem ich konfrontiert werde mit allem, was ich bin und habe kann. Und die Aufgabe hört sich so an, da bin ich lange nicht genug dafür, da werde ich scheitern. Das heißt, ich werde mit meiner inneren Angst konfrontiert und das war eigentlich der Schlüssel. Folge deiner Angst. Und das habe ich fortan gemacht. Dann habe ich dieses Training hinter mich gebracht und merkte, jetzt hatte ich ja die Misere auf meiner Werkbank und ich musste aus meinem Leben jetzt wieder etwas machen, das irgendeinen Sinn ergibt. Und das hat unglaublich viel Druck ausgeübt und in diesem unter Druck sein und getrieben sein, ich muss, ich muss, ich muss, habe ich dann gemerkt, wie die alten Verhaltens und Muster irgendwie wieder durchkamen und das neue überhaupt keinen Boden zum Wachsen hatte. Und dann habe ich Ich kann das nicht alleine, ich brauche Männer in meinem Umfeld, ich muss. Gemeinsam müssen wir vorangehen. Und dann habe ich die erste Männergruppe gegründet, das war 2016, wir haben dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum im September und dann das war erst eine monatliche von Absolventen des Trainings. Und dann habe ich auch eine zweiwöchentliche Männerabend auf die Beine gestellt und gemeinsam mit diesen Männern haben wir uns quasi auf dem Weg begleitet und immer wieder auch auf dem Weg gehalten. [00:15:28] Speaker A: Und das ist ja so entscheidend, da sind wir ja wieder bei dem Thema Gemeinschaft. Ich glaube, das ist ein so erleichternder Teil, wenn der Mann kapiert, ich muss es nicht mehr alleine machen. Es ist verbunden mit einer hohen Einsicht und manchmal braucht es auch die Scheiterfahrung zu sagen, es geht gar nicht anders. Und ich bin so froh, dass wir immer mehr in diesen ganzen Raum von Co Kreation gehen, Gemeinschaft, weil da im Job wissen wir das eins und eins ist drei, aber in der Männerarbeit oder viele Männer sind erstmal wahnsinnig alleine und kämpfen sich durch. Und wir sind ja immer noch mit unserer Arbeit sind wir ja immer noch, weiß ich nicht, eine Speerspitze. Wir sind ja in Sandkorn am Strand. Ich weiß gar nicht, wie viele Männer sich jedes Jahr immer noch umbringen. Ich habe letztens Es gibt immer noch 312 Femizide im Jahr in Deutschland. Ein Wahnsinn, was Männer in ihrer Verzweiflung, in ihrem Schmerz anderen antun und sich selber ja auch. Also das ist was durchaus Faszinierendes. Und da würde ich gerne noch mal so ein bisschen auf die Hürden unserer Arbeit zum Sprechen kommen. Ich habe also ich habe so viele Freunde, die fahren mal locker 400 Kilometer auf dem Fußballspiel auch für die dritte Liga, aber so ein Mann Wochenende, also ne, verrät, bleib mir damit mal weg. Lass mal. Ich habe zwar die dritte eher am Arsch und beim Job bin ich auch unhappy und meine Kinder sehe ich kaum. Außerdem habe ich 20 Kilo Übergewicht, aber ne, lass mal, mache ich nicht. Bist du diesem diesem Geheimnis der Stoicheit? Keine ahnung was das ist. Bist du dem schon mal ein bisschen auf den Grund gekommen? Was ist das, was die Männer abhält, endlich verdammt noch mal ihre scheiß Dreckshausaufgaben zu machen? [00:17:25] Speaker B: Ich glaube, das hat was mit Scham zu tun. Wir sind durch unglaublich viele Momente der Beschämung gegangen, als Jungen, als Auszubildende, als Studenten im Berufsumfeld und so weiter. Und sich das einzugestehen, dass man vielleicht so etwas nötig hat, ist so ein bisschen, es hat sich ein bisschen verbessert, glaube ich. Absolut. Wenn man jetzt in Therapie ist zum Beispiel. Es wird nicht mehr so tabuisiert, wie das mal vor etlichen Jahrzehnten war. Aber dennoch ist es ein gewisses Eingeständnis. Ich muss mich selbst erstmal nicht mehr als der Mann, der immer alles kann, der immer funktioniert, nie krank ist. Und wenn, dann ist es die Krankheit, dann bin ich nicht schuld, sondern die Krankheit ist schuld. Der Virus ist schuld. Nicht meine Ernährung oder mein Lebenswandel oder mein zu wenig schlafen oder was auch immer oder mein Alkoholkonsum, meine Sucht, was auch immer, sondern die Krankheit ist schuld. Also ich habe immer irgendwie andere, die verantwortlich sind. Und dieses Zu sich Nehmen, diese Verantwortlichkeit für mein Fortkommen, die Herausforderungen, die ich in der Beziehung habe, im Job habe, warum prokrastiniere ich zum Beispiel, Das liegt nicht am System, sondern es liegt an irgendeiner Struktur in mir. [00:18:50] Speaker A: Das ist ja die Verschieberitis. Warum verschiebe ich immer alles? Nur kurz, um das Wort mal zu erläutern. [00:18:55] Speaker B: Ja, richtig, genau. Also das ist ja eine zeitliche Verschiebung und das andere ist eine Verantwortungsverschiebung nach außen, eine Externalisierung von Verantwortung. Und da die Bereitschaft irgendwie oder vielmehr das Lohnende daran, weil erstmal sieht man ja nur den Schmerz daran. Ich muss mir etwas eingestehen. Das bedeutet, ich stelle mich jetzt selbstständig in die Ecke und schäme mich vor einer gewissen Gruppe, meiner Peergroup, meiner Frau. Was weiß ich? Ich gehe jetzt in Therapie. Wieso, was kaputt? Bei dir ist nichts kaputt. Ich möchte mich erforschen, weil ich mich nicht verstehe. [00:19:32] Speaker A: Das ist vielleicht immer wieder, wir nennen ja auch der Moritz und ich, unser Angebot, grow beyond. Ich glaube tatsächlich, dass es um Wachstum geht. Also ein Mann, der anfängt, sich mit sich zu beschäftigen, ist der Einstieg in Wachstum. Und ich weiß selber, wovon ich Rede, also das sehr viel Heilung beigebracht und ich bin heute ziemlich zufrieden mit mir, nicht immer mit allem, aber bin ganz gut unterwegs in den verschiedenen Rollen. Und das hat einfach damit zu tun, dass ich mir meine Hausaufgaben angeguckt habe und ins Wachstum gegangen bin. Und ich finde das so spannend. Ich bin ja auch Top Management Coach und es ist so selbstverständlich, einen Coach zu haben in der Firmenwelt, um als Vorstand zurechtzukommen oder als Geschäftsführer. Aber zu sagen, dass ich vielleicht auch in Mein Mann Sein mal eine Unterstützung brauche, mal einen Mentor oder einen Coach oder ein Sparring oder einen Workshop oder auch eine Therapie, you fucking name it, um dann ins Wachstum zu kommen, da haben wir Männer echt noch viel Baustelle. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Thema der Beschämung ein großer Teil ist. Und ich erlebe ganz, ganz häufig, gerade bei den jüngeren Männern so eine Art Verwirrtheit. Also was ist denn Mansein heute? Und das ist für mich auch die Wie erlebst du das denn? Was glaubst du ist die größte Verwirrung in der heutigen Man Sein Welt? [00:20:51] Speaker B: Ja, es ist Orientierungslosigkeit im Prinzip und wenn man verwirrt ist, ist man unsicher. Und dann, wenn jemand ganz klar auftritt, und das ist eben das Phänomen der Manosphäre, da treten ein paar Figuren unglaublich dominant, unglaublich klar mit ganz eindeutig formulierten Werten aus ihrer eigenen Welt sozusagen ins Netz, in die Öffentlichkeit und dann sagen die Leute, das prüfe ich mal und guck mal, der fährt ein Bugatti, der fährt irgendwie nicht nur ein Bugatti, sondern 300 der muss da irgendwas richtig gemacht haben. Das heißt, der weiß es auch. Also wird der jetzt zu meiner Autorität, weil ich keine habe. Ob das jetzt die beste Autorität ist oder nicht, das zu beurteilen, habe ich überhaupt keine Erfahrung, Lebenserfahrung, Grundlage, Ich kann das gar nicht beurteilen, also falle ich da drauf rein. Was wir halt tun sollten und müssten, ist eigentlich eine Brücke bauen in den Mainstream. Und das ist unsere Kernfrage, wo du vorhin auch darauf hingezielt hast, glaube ich, die wir letztes Jahr im Leadership Treffen, das ja auch vor dem Mannsein stattfindet, bewegt haben. Wie bauen wir eine Brücke in den Mainstream? Und zwar heißt das nichts anderes. Wie können wir Menschen vermitteln, was dieser Männerraum für Potenziale freilegen kann? Natürlich in Bezug auf Wachstum letztendlich, dass wir voll in unserer Potenzial finden und das entfalten können, aber vorher erstmal in das Selbsterkennen und selbst wahrnehmen und vor allen Dingen dann auch die Selbstannahme und Würdigung, dass wir mit dem, was wir sind, auch wirklich gerade heraus in die Welt treten wollen und nicht irgendwie sagen, ja, ich habe von Andrew Tate habe ich das gelernt, aus der Bibel weiß ich noch das und das und das und dann habe ich noch die Werte von meinem Vater und von meinem Großvater, die noch und das alles. Das schreibe ich alles untereinander und jeden Tag mache ich mir die Checkliste, wie ich sein muss und versuche mich da in dieser Rezeptur zu optimieren. Das ist aber nicht authentisch. [00:22:57] Speaker A: Absolut. Und das möchte ich gerne mal vertiefen, auch für die Zuhörerschaft jetzt draußen. Ich teile das sehr, dass diese Orientierungslosigkeit der schwierigste Punkt ist für viele Menschen. Ansgar, kannst du ein bisschen mehr rechts rübergehen oder links? Ja, genau. Vielen Dank, dass unser wunderbarer Techniker, der Limus Widmer auch happy ist, wenn wir nachher für YouTube den Video zusammenschneiden. Danke dir. Ich glaube, dass die Orientierungslosigkeit wirklich eine riesen Herausforderung ist und dadurch sind sie offen. Du hast schöne Beispiele genannt, auch den Andrew Tate für die Verführer oder ich weiß gar nicht, ob die das mit Absicht tun, aber für die eindimensionalen Vertreter in der Männerarbeit, die so häufig so eine, die proklamieren dann auch so finanziellen Wohlstand, möglichst mit vielen Frauen in körperliche Nähe kommen. Genau, ja. Und es ist alles im Außen und wir sind ja Vertreter für die Arbeit im Inneren. Zu sagen, es geht nicht um das, was du im Außen erreichst. Es geht erstmal, dass du im Selber, ich habe ja drei Söhne und mein Augenmerk geht leer. Schaff erstmal Inhalt im Inneren und darum geht es. Schaff dir eine eigene Substanz. Das ist für mich die innere Arbeit. Ich nenne es die innere Flöte, die innere Muskulatur. Ist mir scheißegal, wie der Begriff da draußen heißt. Aber zu sagen, dass ich für mich erstmal mich selber definiere, was für ein Mann will ich denn überhaupt sein? Ich finde das so spannend, mir die Frage zu stellen, welcher Mann will ich denn sein? Und ja, das kann sein. Bei mir war das ich bin ohne Vater groß geworden, dass mir dann Vorbilder vielleicht fehlen. Aber genau das bieten wir ja auch in der Männerarbeit an, dass wir Mentoren haben, Sparringspartner, mit denen man mal in Diskurs kommen kann und das ist ja auch ein Teil, den ihr auf der Mannsein anbietet. Es gibt ja glaube ich zehn Speaker, es gibt verschiedene Workshopleiter, so dass der Mensch auch mal ausprobieren kann, was sagt mir zu allein wir werden bei der Speaker Landschaft immer feststellen, es gibt so unterschiedliche Tonalitäten. Ja und das ist ja auch gut so. Wir Männer sind doch unterschiedlich. Es geht nicht darum copy 1 zu 2, sondern zu schauen und dafür braucht es manchmal Zeit und dafür sind diese Workshops und diese Seminare so wichtig, die wir ja beide anbieten. Welcher Mann willst du sein und wie findest du die Antworten darauf ohne Copy und paste? Weil copy paste führt zum nicht authentischen Mann und das kann ich ja sowieso nicht halten. Wenn ich so der friedvolle, liebevolle Verständnis bin, bin aber tief in mir eigentlich ein verletzter Junge, ein wütender Mann und ein Berserker, dann wird dieser wird dieser Betrug also an mir selbst wird irgendwann auffliegen und dann kommen die anderen Dinge und guck mal hier der Ansgar tief in sich drin ist er doch hier so eine Dreckskampfsau. Also es braucht schon auch eine Versöhnung mit den Anteilen, wo ich merke, da bin ich noch nicht und das finde ich überhaupt nicht schlimm. Der Mann muss sich nur auf den Weg machen und da finde ich total spannende gucken, wie du darauf antwortest. Wovor glaubst du eigentlich in deiner Praxis Gerne auch formuliere die Frage haben die Männer mehr Angst vor ihrer Schwäche oder vor ihrer Größe? Erlebst du das? [00:26:08] Speaker B: Das ist ja also wenn ich, wenn ich das muss ich diese Frage habe ich noch nie gestellt. Insofern habe ich jetzt keine statistische Antwort Zahl oder sowas, wie viele Männer jetzt so antworten oder so antworten. [00:26:20] Speaker A: Wie war es bei dir? Wie war es bei dir? Vor was hattest du mehr Angst vor deiner Schwäche oder vor deiner Größe? [00:26:24] Speaker B: Nach wie vor. Nach wie vor ist das die Angst vor dem Leuchten, vor der Größe, vor dem wirklich mal mein eigenes Lebenslied singen, so habe ich das mal genannt, weil ich 40 Jahre versucht habe das Lied anderer zu singen. Das hieß halt deren Partitur, deren Werte, deren Vorstellungen davon worauf es im Leben ankommt, wie Gerald Hüther immer so schön sagt und das habe ich versucht umzusetzen Und deswegen bin ich auch irgendwann dazu gekommen, so nach Rezeptleben. Also lies ein Buch, optimiere die fünf Faktoren für ein besseres Leben, dann schreib dir das auf deine To Do Liste und setzt das jeden Tag um, Führt zu nichts, außer zu einem Copy und Paste, wie du sagst. [00:27:07] Speaker A: Und das glaube ich. Ich möchte die Frage gerade den Zuhörerinnen und Zuhörern, und das gilt für Männer und Frauen genauso. Frag dich doch mal für eine Sekunde, schließ mal kurz die Augen, so wie Ansgar das jetzt auch gemacht hat. Du hörst jetzt gerade unseren Podcast, sie haben gerade drüber gesprochen. Und liebe Zuhörerin, liebe Zuhörer, wie ist das denn bei dir? Vor was hast du denn mehr Angst? Vor deiner Schwäche oder vor deiner Größe? Lass einfach mal die Antwort kurz über deine Lippen kommen. Das ist ja wahrscheinlich keiner um dich rum, wenn du diesen Podcast gerade hörst. Und sonst machst du es leise im Kopf. Was ist deine Antwort? Und das ist ein großer, spannender Moment vielleicht für dich, weil du das erste Mal kapierst, vor was du eigentlich Angst hast in deinem Leben. Und so wie der Ansgar das geantwortet hat, weiß ich, dass ich stelle die Frage regelmäßig in größeren Zirkeln. Ganz viele Männer haben Angst vor ihrer Größe, weil sie mit der Größe eine Verantwortung verbinden und noch mehr leisten müssen. Und die Angst zu scheitern. Und ich habe ja mal einen eigenen Podcast gemacht, nur um das Thema Scheitern, weil ich denke, wenn wir uns erlauben können, dass Scheitern einfach nur Teil eines Experimentes, Ansgar ist, dann ist es nur so gehen nun mal Experimente. Und du musst halt vielleicht viermal zu viel Schwefel anzünden, damit du weißt, das stinkt wie Sau. Und der Knalleffekt ist so groß, bis du die richtige Menge findest. Und wenn wir das in unserem Leben erlauben, also ob das das Liebesleben ist, keine Ahnung, ich bin jetzt 58, ich denke mal so zwischen 30 und 50 kürzere, längere Beziehungen hatte ich so, ja, da habe ich Scheiße gebaut oder mir wurde wehgetan. Und wenn ich mir aber erlaube, dass das Teil meines Lebensweges ist und dass ich lernen kann mit Schmerz, mit Enttäuschung, mit Frustration, keine Ahnung, mit meinem drängelnden Pimmel, der unbedingt irgendwie in Kontakt will umzugehen und mal zu lernen zu halten und ich das nicht immer verurteilen muss und sage hey, das ist ein Experiment und ich bin heute als Jähriger verriet anders als Jährige und wir wollen über den Jährigen gar nicht reden, die verlorene arme Sau und ich mir das zugestehen kann, dass das Leben eine Reise ist. Bei jeder Reise gibt es mal gute Tage, schlechte Tage und da gibt es mal Fehlverhalten und ein gescheitertes Experiment und ich sage immer scheiß drauf und dann wieder neu versuchen. So versuche ich auch mein Leben auch businessmässig zu leben, immer wieder zu gucken, was muss ich denn verändern, damit es da noch besser ist, dass es da besser ist. Und ich glaube tatsächlich, Mensch, wenn du zuhörst und du hast Angst vor deiner Größe, dann ist das, was Ansgar und ich machen genau die perfekte Einladung. Als Mann kann ich nur sagen, komm zu uns nach Berlin zum 20. 21. Der Ansgar eröffnet. Das Ganze, ich darf auch einmal Speaker sein, ich darf auch im Workshop mitleiden, aber es gibt auch andere echt Hammertypen und gucken, welcher von diesen Männern spricht dich so an, wo du sagst, mit dem würde ich gerne mal intensiver arbeiten, würde mal gerne mehr, keine Ahnung vom Verriet würde ich mir gerne die letzten 100 Podcast anhören, dann hast du schon mal zwei Wochen was zu tun oder du würdest gerne mal zum Ansgar auf ein Seminar gehen oder bei all diesen vielen anderen tollen Leuten, die wir da haben, Stefan nö, Steffen Noet, wir haben den Moritz Ertinger da viele tolle Menschen und hör sie dir an. Das sind noch nicht die großen Names, weil die Männerszene hat noch nicht die Riesennamen. Wir sind ja noch auf dem Entwicklungsweg, aber das sind alle Leute, die schon seit vielen Jahren unterwegs sind. Ich möchte auch unbedingt mit den John Aigner ehren in seiner Großartigkeit, was er getan hat und der ja auch immer wieder Seminare anbietet. Es gibt so viele da draußen, man guck dich einfach um und dazu kommst du zu uns nach Berlin, weil dann hast du sie alle an einem Platz. Musst du nicht 20 mal recherchieren. Du hast sie an einem Platz, du hörst die, lebst auf der Bühne und sagst mit dem kann ich was anfangen oder ne, das zieht mich einfach nicht Und so habe ich das auch immer gemacht. Es gibt Männer, wo ich feststelle, boah, habe ich keinen Zugang zu, mache ich auch keine Therapie mit. Ich finde die zum Teil irgendwie, keine Ahnung, langweilig, nicht inspirierend Und da gibt es Männer, da bin ich, da sage ich, boah, der hat was, der hat Aura, der hat irgendwas, hat er kapiert und dann suche ich den Kontakt zu nehmen. [00:31:17] Speaker B: Für den einen kann es anders sein als für den anderen. Das ist auf dem Rücken. So wo bin ich gerade in meiner Lebensphase? Wen brauche ich gerade für die nächstes Kapitel, um genau den Knoten zu knacken, vor dem ich gerade stehe Und dann ist vielleicht bei mir war es jetzt damals der Einstieg, da war ein Björn Thorsten Leimbach notwendig, aber ich habe etliche Männer getroffen in den Männerkreisen, da wäre das nicht der beste Einstieg gewesen. Die wären schreiend davon gelaufen und hätten noch eine extra Schleife gedreht Und das [00:31:46] Speaker A: ist doch auch sehr willkommen. Wir sind unterschiedlich und nicht nur, dass wir unterschiedlich sind in dieser Bandbreite. Ich weiß nicht, wir haben wir haben 30 40 Millionen Männer in Deutschland wahrscheinlich, aber wir sind doch in diesen Lebensphasen unterschiedlich. Also Männer, die mir am Anfang unglaublich gut getan haben. Ich habe immer noch einen Mentor und darf aber den auch immer wieder mal wechseln. Also weil irgendwann ist es auch rum, dann ist ausgementort oder ich habe genug gelernt und dann möchte ich gerade eine andere Seite entdecken. So also vielleicht geht es darum, wenn wir den Archetypen sprechen, eine Zeit lang mal zu gucken, dass du dieser lichtvolle Krieger bist, dass du dich mal durchsetzt, deine Meinung sprichst, in deine Klarheit kommt, dann wird die einen Mentor gut tun, der genau das pushen kann. Könnte zum Beispiel der Thorsten sein. So und dann hast du vielleicht jemanden, wo es mehr darum geht, mehr in deinen Liebhaber zu kommen, also mehr in dieses Friedliche, in das Verbindende. Vielleicht möchtest du auch eine Familie gründen, dann suchst du dir vielleicht jemand anders, der super gut passt, weil der irgendwie schon mit sich mehr im Frieden ist. Oder wenn du den König suchst, dann gehst du vielleicht zum Ansgar und merkst Mensch Ansgar, wie komme ich denn so in mein großes Potenzial rein? Also Zuhörer, Zuhörerinnen auch gerne Such doch Menschen, die für die Lebensphase, in der du gerade bist, die richtigen Begleiter sind. Und wenn du dir erlaubst, dass das nicht bis zum Lebensende geht, sondern das sind Abschnittsbegleiter und dann kann man sich irgendwann wieder von denen dankbar verabschieden. Vielen Dank, ich habe von dir gelernt. Und dann kommt der nächste Mensch in dein Leben oder vielleicht keine Ahnung, bist du irgendwann selber so weit, dass du Ansgar ich möchte auf die Mann sein, auf die Bühne. Ich bin jetzt soweit, ich habe was der Welt zu geben. Kann ja auch alles sein. Wie ist das mit deiner Mitte, Ansgar? Also wir reden ja so von viel davon. Viele von uns machen ja auch Meditation und Yoga und holotrophes Atmen und wir werden nachher noch mal ein bisschen über das Programm der Mann sein auch reden. Wie hältst du deine innere Mitte? Wie guckst du, dass du immer wieder auch in Balance bist? Bei mir ist es so, ich verliere die immer wieder mal und ich habe so ein paar Tools, aber ich würde gerne gucken, welche Tools du vielleicht hast, die dich wieder zurückbringen zu dem Mann, der der Ansgar sein will. [00:33:59] Speaker B: Ja, da hat mir tatsächlich Mike Helbig am meisten geholfen mit dem inneren Dialog, der inneren Erlaubnis. Und dieser Dialog hat, weil ich ja nun sehr stark getriggert wurde in dieser Zeit der Krise von meiner Partnerin, in meinen Lebensherausforderungen von verschiedenen Menschen und ich gemerkt habe, wie meine emotionale innere der diese emotionale Welle, die ich ständig hatte, irgendwie mich getrieben hat, mich angetrieben hat und ich dadurch aus die aus meiner Puste kam, aus der Puste kam und ich merkte, du bist hier nicht der, der steuert. Du bist nach wie vor Spielball und in diesen Momenten, wo ich realisiert habe, so du bist gerade getrieben, du wirst gerade vom Leben irgendwie gespielt, statt irgendwie selbst zu gestalten und dich selbst auch zu führen, bist du eher deinen inneren Impulsen ausgeliefert oder so. Das ist für mich kein souveränes Mann sein, sobald ich das bemerke und da bin ich sehr dankbar für, dass ich das immer schneller bemerke, immer wieder rein, aber die zeitliche Distanz, das Delta wird kürzer, herrlich kleiner, so dass ich dann eben diesen inneren Dialog mache und meistens reicht das schon, was er mir erzählt dem Zuhörern, was ist in mir gerade, was liegt vor? Schon da wird mein Leben, also wenn ich innerlich erlaube, wenn ich sage willkommen, wenn ich Du darfst da sein, erzähl mir deine Geschichte so an diese metaphorische personifizierte Kraft in mir, die mich halt die ganze Zeit antreiben will, die hat ja irgendeinen Hintergrund und so fühle ich da rein, erlaube sie und dann komme ich auch auf schon in dem Moment wird der Atem ruhiger, meine Schultern gehen runter und da ist ein regulativer Moment meines Nervensystems, findet das statt? Das kann an einer roten Ampel sein, das kann sein, wenn ich kurz auf irgendwas warte. Ich bemerke auch oft, wenn ich auf irgendwas warte, dass der Griff zum Handy doch recht verlockend ist. Und dann einfach diese Selbstverantwortung, Selbstliebe zu praktizieren, indem ich in dem Moment ein liebevolles Nein formuliere zugunsten meines eigenen Selbstraumes und mir dann diesen Raum zum Atmen nehme, zum Wahrnehmen nehme. Warum will ich mich gerade ablenken? Wovon will ich mich gerade ablenken? Was vermeide ich gerade? Was verschiebe ich in die Hände meines Zukunfts Ich, das mir dann irgendwann auf die Glocke haut, weil es nämlich total sauer ist auf mich. Warum hast du das nicht früher erledigt? [00:36:47] Speaker A: Und das finde ich so essentiell Und eines der Buzzwörter hast du für mich gesagt Arten. Für mich ist Arten ein solches Steuerungselement und da würde ich jetzt gerne mal kurz auf das Programm Der Mann sein bitte wechseln und zwar in der Kombination von Werbeblock, aber auch damit du Zuhörer merkst, was ist für dich dort? Und wenn du eine Zuhörerin bist, ich weiß ja, dass fast die Hälfte des Podcast von Frauen gehört werden, weil sie dann ihren Männern das auch häufig empfehlen, Dann ist das vielleicht eine Stelle, die du deinem Mann weiterleiten kannst, was wir dort oder was vor allen Dingen der Edwin Müller, der mit dir gemeinsam Geschäftsführer ist, die Mannsein organisiert, was ihr alles anbietet. Und ein Teil ist einfach auch spannende Erfahrungen zu machen. Vielleicht kannst du uns mal einen kurzen Einblick geben in die Workshop Optionen, die es während des Manse gibt. Was werdet ihr dieses Jahr anbieten? [00:37:43] Speaker B: Also es wird definitiv mit dem Körper zu tun haben. Wir werden wunderbare Anleitung von Richard Siemer bekommen in den Bereich oder in den Raum des Playfights. Männer rangeln gerne, Männer raufen gerne, aber das zu kombinieren mit dem inneren Kind, das gerne spielt, das gerne in Kontakt ist, das sich gerne irgendwie spielerisch und würdigend miteinander rauf. Das ist zum Beispiel ein Forschungswelt, wo ich mich selbst neu kennenlernen kann als Mann, der in diesem Kontext sich noch nie wahrgenommen hat. [00:38:20] Speaker A: Was gibt es noch? [00:38:21] Speaker B: Atemarbeit. Wir werden mit Steffen Nöt, werden wir mit der eigenen Sexualität in Kontakt kommen. Ich will überhaupt nichts spoilern, deswegen beschreibe ich das auch nicht genauer, aber es ist ein unglaublich wirkungsstarker, wirkungsmächtiger Workshop, der einen wirklich in Kontakt bringt mit sich selbst auf eine ganz wunderbare Art und Weise. Und da ist es wieder so schwierig, die Brücke zu demjenigen zu bauen, der diese Selbstkontakt noch nicht so intensiv erleben durfte in seinem Leben, außer jetzt in Angst oder Wut und die Angst dann auch noch verdrängt hat, sondern eben in einem. [00:38:57] Speaker A: Was gibt es noch? Lass uns hier einen Werbeblock hämmern. Was haben wir noch? [00:39:02] Speaker B: Was haben wir noch? Wir haben noch euch beide, da könnt ihr vielleicht was dazu sagen, was ihr in dem Workshop machen lasst. Wir haben noch einen Innerwise Workshop mit Uwe aus. Dem Berliner Raum, der macht ganz wunderbare Arbeit. [00:39:17] Speaker A: Werden wir einen Hacker haben, Werden wir einen Hacker wieder machen. [00:39:20] Speaker B: Wir werden ein Urkraftritual machen von René Letnin, der eben jahrelang das Hacker von den Maori bei uns eingeführt hat. [00:39:26] Speaker A: Aber ein so geiler Typ, Ich bin ein bisschen Fan von dem. [00:39:30] Speaker B: Er hat so ein großes Herz, ist so ein Schrank von Mann, hat so eine Mähne und kommt mit einer Urkraft daher, die wirklich ansteckend ist. Also nach dem Urkraftritual sind wir alle vereinigt. Eisbaden, Wim Hof, gibt es da was? Genau, das wird wieder stattfinden. Das ist alte Tradition, dass wir einmal Eisbaden mit Daniel Ruppert, ein sehr erfahrener Wim Hof Instructor, der uns da einführen wird, der auch jedes Jahr besser wird. Also ich erstaune, ich, ich staune immer, der macht es schon so lange und wird jedes Jahr doch immer noch besser. Also das finde ich fantastisch. [00:40:02] Speaker A: Gibt es irgendwas mit Atem, holotrophes Atmen oder irgendeine andere Atemgeschichte, die wir anbieten werden? [00:40:07] Speaker B: Das wird, wenn überhaupt, dann Teil des Prozesses sein innerhalb bestimmter Workshops, aber nicht als Schwerpunkt. [00:40:16] Speaker A: Ganz genau. Also da sind wir schon bei dem, was Moritz und ich anbieten. Wir bieten ja eine Stunde Einblick in unsere Arbeit und machen davon die Best ofs aus dem Grow Beyond. Unter anderem mit einem Atemritual, das ich anleite, was immer sehr bewegend ist für die Männer, wo sie noch mal tief in ihre Momente kommen. Also worauf ich hinaus will, ist Liebe zuhörerinnen liebe Zuhörer, es gibt richtig eine breite Palette. Das waren jetzt nur die Workshops, das waren noch nicht die Vorträge. Also es gibt auch noch sehr spannende Vorträge, ich glaube zehn Stück dazu, aber richtig, richtig viel. Wir nähern uns dem Ende. Wir sind bei 48 Minuten. Ansgar, es geht immer so schnell. Ich würde gerne noch mit dir eine Schnellfragerunde machen und du sagst Männerarbeit oder Mogelpackung? Gehört das zur Männerarbeit dazu oder ist das Gedöns Mogelpackung? [00:41:07] Speaker B: Wie Sehr gerne, freue ich mich drauf. [00:41:09] Speaker A: Okay, also es geht los. Eisbaden, Männerarbeit, Kakaozeremonien, auch Männerkreise, OK. Männerkreise. [00:41:20] Speaker B: Unbedingt, unbedingt. Kernstück Tantra kann auch unbedingt dabei sein. Ja. Schweige Retreats, unbedingt. [00:41:29] Speaker A: Breastwork, ja, nackt tanzen, unbedingt, [00:41:38] Speaker B: unbedINGT. Das ist so klasse, wenn alleine super mit der Partnerin, was auch immer das ist, da komme ich in Kontakt mit mir selber. [00:41:46] Speaker A: Hacker, Coach mit Hut, [00:41:52] Speaker B: du machst es mir zu einfach. [00:41:56] Speaker A: Also was ist mit Coach mit Hut? Männerweit oder Mogelpackung? [00:42:00] Speaker B: Ich würde, wenn du es so darstellst, erstmal Mogelpackung sagen. Das braucht was anderes, braucht mehr Substanz. [00:42:07] Speaker A: Männer mit Federn im Haar und Trommel. [00:42:13] Speaker B: Ich wäre sehr vorsichtig, das zu vorschnell zu verurteilen. [00:42:18] Speaker A: Sehr gut. Also könnte durchaus auch. Absolut. Also ich komme ja mit dem starken spirituellen Hintergrund und meine Frau hat ja in Lateinamerika eine schamanische Ausbildung genossen und absolut. Sie hat manchmal die Feder im Haar und die Trommel an der Frau. Also wir sehen, also da ist sehr [00:42:36] Speaker B: viel, schreckt aber viele ab, schreckt viele ab. Diese äußere Symbolik schreckt viele ab. Und ich wäre sehr vorsichtig als Mann, wenn ich mich auf den Weg mache, an diesen äußeren Zeichen aufgrund eines komischen, geprägten Glaubenssatzes irgendwie eine Abwehrhaltung aufzubauen. Vorsicht, da kann einem großes Potenzial verloren [00:42:56] Speaker A: gehen, Finde ich einen schönen Hinweis. Und gleichzeitig ist es ja so. Und ich glaube, das ist auch eine Pflicht, die wir haben. Wir gehören ja noch ein bisschen zu den Pionieren dieser Männerarbeit. Wir haben schon, das sehe ich bei mir immer wieder, wir haben die Pflicht, anschlussfähig zu bleiben, so nenne ich das. Also ich weiß gar nicht, ob es was gibt, was ich noch nicht gemacht habe in den letzten zehn Jahren, also alles, was ich hier aufgezählt habe, inklusive Nackttanzen, ich habe alles gemacht und gleichzeitig vor 10 Jahren oder als ich begonnen habe, wenn das mein erster Einstieg gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich erstmal Nein sagen müssen, weil ich noch nicht so weit war. Was will ich damit sagen? Ich glaube, wir brauchen auch eine Anschlussfähigkeit. Wir müssen die Männer da abholen, wo sie sind. Und wenn das Vertrauen da ist, das erlebe ich auch immer als Coach, wenn die Menschen mir vertrauen, dann gehen die mit mir ganz große Stücke. Aber schon unser Job, und das ist auch so ein bisschen, würde ich manchmal in der Männerarbeit ein bisschen kritisieren, wir müssen auch schon gucken, dass wir die Leute abholen, damit die Überwindungsgrenze nicht zu groß ist, weil es muss ja eher schmal sein, diese Überwindungsgrenze, so fließend, damit sie mitgehen können. Und wenn ich da so Riesenstöcke aufbaue, indem ich erst mal sage, hier tut euch alle einen Feder ins Haar und zieht euch erst mal alle aus und schwankt die Trommel, das können die Männer ja machen nach ein paar Jahren oder nach ein paar Wochen, je nachdem, wo der Einzelne so steht. Aber ich glaube schon, dass wir manchmal gut beraten sind, diese Anschlussfähigkeit herzustellen. Das ist ein Teil, den ich mir zum Beispiel sehr aufs Parkett geschrieben habe, humorvoller und leichter zu machen. Ja, gerne, Ansgar. [00:44:26] Speaker B: Dieses Risiko, was auch da drin steckt, ist, also wenn du sagst, niedrigschwellig, dann kann man ja auch noch mal das auf die Spitze treiben und sagen, sehr verlockendes Angebot so richtig verführen. Und das machen viele und das machen viele Scharlatane auch. Die sind super gut im Marketing, verkaufen was weiß ich was für Fantasiebilder und letztendlich ziehen sie dir nur das Geld aus der Tasche. Also das finde ich auch unglaublich wichtig, dass wir in der Männerarbeit wirklich ein Qualitätssiegel aufbauen, irgendwie irgendeine Art und Weise und darauf achten, dass wir wirklich echte Selbstführung vermitteln, Selbstverantwortlichkeit vermitteln und nicht jemanden in die Abhängigkeit bringen, das ist nicht unser Ziel. Unser Ziel ist wirklich souveräne Männer, die sich selbst gern haben und gerne leben und gerne ihr Potenzial in die Welt bringen, zum Besten des Ganzen und nicht um sich selbst zu befriedigen oder so an ihrem Status. Darum geht es nicht. Und das ist auch das Problem zwischen den Geschlechtern, diese ganze Trennung zwischen den ganzen Minderheiten und so weiter. Da ist ganz viel Blödsinn drin. Und da Brücken zu bauen, braucht es eben diese innere Kraft dazu, das auszubilden, braucht es Qualitätsräume. Und da stehen wir auch dafür ein, dass wir sagen, beim Mansan Event wählen wir sorgsam aus, dass da wirklich Männer stehen, die aus der eigenen wirklichen Praxis kommen und nicht einfach irgendwelche Bücher gelesen haben oder sich bei YouTube fortgebildet haben. [00:46:05] Speaker A: Sehr gut. Wir sind in der Abschlussfrage. [00:46:09] Speaker B: Ping Pong. [00:46:10] Speaker A: Ansgar, wenn heute ein Mann zuhört, der innerlich erschöpft ist, aber nach außen noch funktioniert, was würdest du ihm sagen? [00:46:24] Speaker B: Nimm dir eine Auszeit, gehen die Natur, atme durch und erlebe, dass die Welt sich weiter dreht und dass du dich selbst wieder findest und dass das eine ganz neue Fülle bringt. [00:46:42] Speaker A: Du scheinst die Frage auf dich selbst schon angewendet zu haben, so wie ich dich lese. Kann das sein? [00:46:48] Speaker B: Ja, da kommen mir fast die Tränen. [00:46:50] Speaker A: Ja, sehe ich. Sehr schön Schön. Ansgar, ich möchte dir im Namen der Männer, die das vielleicht nicht können, erstmal sehr danken für dieses Wahnsinnswerk, den größten Männerkongress in Europa auf die Beine zu stellen, auch dieses große Werk übernommen zu haben, zusammen mit dem Edmund Müller, dass ich seinen Namen richtig sage, wie Edward. Edward, Edward, entschuldige, Edward. Also ich möchte es einmal richtig sagen. Zusammen mit dem Edward Müller hast du ja dieses wirklich sehr große Werk von John Aigner übernommen. Dafür erstmal meinen Herzlichen Dank. Die 500 Leute, die nach Berlin kommen werden dieses Jahr, werden das vielleicht nicht einzeln können, aber an der Stelle kann ich es sagen. Magst du uns sagen, wie kriege ich noch Tickets für die Mann sein? Was ist der leichteste Weg, wenn die Leute jetzt diesen Podcast hören, sagen, boah, will ich unbedingt auch hin, das will ich machen, das ist gut, das ist Mingezick. [00:47:40] Speaker B: Ja, Mann sein und da ein Ticket kaufen. Oder man geht einfach auf Farids Link, dann kriegt man noch 15 Prozent Rabatt und kann sich da. Ja genau. [00:47:56] Speaker A: Was kostet das Ticket aktuell? Was kostet das? [00:48:00] Speaker B: 169 Euro. Wir sind jetzt in der letzten Phase. Das heißt, es ist die teuerste Variante. Natürlich, wer nächstes Jahr früh zuschlägt, kommt billiger bei weg. Aber wir müssen einfach auch zusehen, dass wir das ganze Ding stemmen. Das ist also tatsächlich fast auf null kalkuliert. Wir gewinnen da nichts draus, haben aber eine große Vision und wünschen uns natürlich, dass ordentlich viele kommen, damit wir eben auch auf einer gewissen Basis weiterarbeiten können. Wir wollen nicht nur auf die Beine stellen, sondern noch viel mehr. [00:48:28] Speaker A: Mit dem Podcast werden wir noch ein paar Leute mehr aufmerksam machen und dass die auch kommen werden. Und 169 Euro, ganz ehrlich, für zwei Tage, das ist nicht so viel. Und wenn du über meinen Link kommst, minus 15 Prozent, den wir hier noch unter dem Podcast nehmen oder für all die anderen Speaker, für die gilt das ja genauso. Wenn du bei denen gehst, kannst du auch noch mal 15 Prozent sparen. Ansgar Wenn jetzt Leute sagen, mit dem Typ würde ich gerne in Kontakt bleiben, ich finde, der hat was. Und wir haben vorhin über Mentoren und Trainer gesprochen und Coaches. Kann man mit dir denn direkt arbeiten und wenn ja, wie? [00:49:01] Speaker B: Genau, Also ich habe ja seit zehn Jahren Männerkreise, die ich moderiere, wo wir gemeinsam einfach an unserem Raum jeweils forschen. Das ist insideman de, da kann man verschiedenes Angebot finden, Männerkreise oder auch Workshops. Es gibt den Nordkreis, der findet dann mit einer Übernachtung statt. Wir sind da draußen im Moor richtig abgelegen. Da ist absolute Stille, Milliarden Sterne zu sehen und die Natur, die wilde Natur vor allen Dingen, die nicht geformt ist, sondern eben tatsächlich einen das Chaos bietet, in dessen Antlitz man seine eigene innere Ordnung finden kann. Das ist also wirklich ganz wunderbar. Ja, und das eben in dieser kraftvollen Männergemeinschaft. Ich habe noch keinen Mann erlebt, der da wirklich irgendwie schräg gewesen ist und alles sind es schräge Vögel gleichzeitig. Also ich merke immer mehr, ich feier immer den schrägen Vogel und wenn er damit dann da sein mag, ach herrlich. Und das ist wirklich ein Würdigungsraum und ein Erlaubnisraum, den wir da anbieten. Insofern herzlich willkommen. Einfach mal ausprobieren. [00:50:12] Speaker A: Sehr schön. Und es gibt ja noch ein Zukunftsprojekt. Wir werden ja Kollegen, du bist ja dabei, einen podcast in Kombination Der Mann sein in die Welt. Zu bringen und der heißt wunderbar. Auch der Podcast wird heißen Mann sein oder heißt man sein? Das ist ja auch noch mal ein Teil. Ich glaube, also ich kenne das von meinen Zuhörerinnen und Zuhörern, dass die mir immer wieder schreiben, wie gut ihnen das tut, mal so einen Podcast zu hören. Und manche hören die auch drei, vier, fünf mal, ab wann startet der denn, der Podcast? [00:50:44] Speaker B: Der soll in den nächsten Wochen rauskommen. Wir haben noch kein exaktes Datum, weil da noch so ein paar Wobbly Stellschrauben sozusagen festzudrehen sind. Allerdings werden wir jetzt am Sonntag die Debütfolge aufzeichnen mit uns als Geschäftsführer, wo wir einfach so ein bisschen über unsere Werte, unsere Vision und das sprechen wollen, warum wir morgens aufstehen. Dann werden wir dich einladen. Wir haben dich schon eingeladen. Wir freuen uns schon sehr darauf, dann mit dir ins Geplauder zu kommen. Ich habe schon sehr viel kennengelernt heute und genau, ich bin dann ja auch nicht dabei, sondern das macht unser Moderator Jan Wollinger ja dann ein ganz wunderbarer, junger, spritziger, dynamischer Mann, der einfach echt in seiner Lebendigkeit und Kraft steht. Und ich freue mich so auf diesen Podcast, weil er es einfach so gerne macht und so viel Feuer im System [00:51:37] Speaker A: hat, also der jetzt gut zugehört hat bis zum Ende. Du hast mehrere Möglichkeiten. Erst mal hoffen wir sehr, dass wir dich auf der Band sein in Berlin erleben werden, 20 bis 21. Juni. Du hast die Möglichkeit, mit Ansgar direkt zu arbeiten über insideman.de und da kannst du gucken, welche Angebote es gibt und du kannst den Podcast zukünftig hören, Mann sein. Und neben meinem Podcast hast du natürlich noch weitere Hörzeit. Deswegen lade doch und abonniere doch den Mann seinen Podcast gleich, wenn er so bald rauskommt mit liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer. Und dann bist du gut in der Grundversorgung abgesichert. Damit wollen wir auch schließen. Ansgar, ich würde gerne das letzte Wort überlassen. Wie möchtest du dich denn hier aus dem Podcast einfach verabschieden von den Zuhörerinnen und Zuhörern? [00:52:26] Speaker B: Ich möchte einfach Mut aussprechen an alle Männer, sich einzugestehen. Ich bin ganz schön geprägt worden von meinem Leben. Und das ist das, was ich darin in dieser Prägung gelernt habe, ist vielleicht nicht unbedingt nur das, was ich wirklich hier auf die Erde gekommen bin zu entfalten. Mut machen, sich selbst mal zu erforschen, sich auf die Forschungsreise, so eine spannende Forschungsreise. Bei mir ist so ein Riesentor aufgegangen, was so innerer Reichtum betrifft, was innere Lebendigkeit betrifft und Freude an Detail auch. Es muss nicht immer die fette Karre sein, der Riesenurlaub, die wahnsinnige Bungee Jumping, Thrill Experience, der große Kick, sondern die kleinen Momente kann ich wieder viel mehr feiern, als ich damals im Getrieben sein. Da hatte ich gar keinen Blick mehr dafür. Also der Reichtum nimmt zu. Also herzlich willkommen. [00:53:25] Speaker A: Danke. [00:53:26] Speaker B: Männerarbeit ist Friedensarbeit. Wenn ich mit mir selbst im Einklang bin, kann ich auch andere viel besser verstehen, mitempfinden und Brücken bauen, dass wir gemeinsam was auf die Beine stellen in unserer Unterschiedlichkeit, die ja so bereichernd ist. [00:53:42] Speaker A: Damit wollen wir es schließen lassen. Die Unterschiedlichkeit, die ja so bereichernd ist. Ich freue mich sehr über das Zuhören, Ansgar. Ich freue mich sehr über unseren Kennenlern Podcast, war ja echt was sehr Besonderes. Ich freue mich sehr aufs Rückspiel, wenn ich bei euch zu Gast sein darf. Und ich freue mich, dass wir uns schon in wenigen Wochen ja sehen. Auf der Mann sein. Ja genau. Übrigens, ich werde auch da sein. Ich glaube, das hat sich schon angedeutet, sowohl als Speaker als auch Workshopleiter zusammen mit dem Moritz Ertinger und freue mich einfach da zu sein. Ansgar, eine wunderbare Heute ist Freitag am Tag der Aufnahme. Ich wünsche dir ein wunderbares, langes Wochenende und bis immer gerne bald. [00:54:18] Speaker B: Das wünsche ich dir auch. Vielen Dank, dass ich da sein durfte. Hat sehr viel Spaß gemacht. Alles Liebe und bis bald. Bis bald. Ciao.

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