MANN! Farid Podcast 113: Was Kinder wirklich von uns brauchen... mit Anton Wieser

Episode 113 September 10, 2026 01:04:04
MANN! Farid Podcast 113: Was Kinder wirklich von uns brauchen... mit Anton Wieser
MANN! Farid – Der Männer Podcast für ein erfülltes Leben
MANN! Farid Podcast 113: Was Kinder wirklich von uns brauchen... mit Anton Wieser

Sep 10 2026 | 01:04:04

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Show Notes

Manche Gespräche nehme ich nicht nur für euch auf, sondern auch ein bisschen für mich selbst. Dieses hier gehört definitiv dazu.

In dieser Folge spreche ich mit Anton Wieser, einem der gefragtesten Experten für Jungen-Coaching und die Stärkung von Vater-Sohn-Beziehungen. Anton ist mehrfacher Bestsellerautor, Mentaltrainer, Kinder- und Jugendcoach sowie Gründer von BoysUp und MÄNNERS.

Ich verfolge seine Arbeit seit ungefähr drei Jahren, lese seinen Newsletter und wollte schon lange mit ihm über eine Frage sprechen, die mich auch persönlich sehr beschäftigt:

Was brauchen unsere Kinder wirklich von uns – und warum reichen gute Absichten allein manchmal nicht aus?

Unser Gespräch wird schnell sehr persönlich. Ich erzähle Anton von einem Spaziergang mit meinem Sohn. Dabei sagte er zu mir:

„Papa, du bist der Einzige von uns, der beim Spazierengehen aufs Handy schaut.“

Mein erster Impuls war, mich zu verteidigen. Schließlich mache ich das aus meiner Sicht nur selten. Seine Antwort war:

„Ja. Aber von uns allen machst du es am meisten.“

Dieser Satz hat bei mir gesessen. Denn ich halte mich eigentlich für einen präsenten Vater. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie unterschiedlich das eigene Selbstbild und die Wahrnehmung unserer Kinder sein können.

Anton spricht sehr offen über seine eigene Geschichte. Nach dem Tod seines Vaters erkannte er, wie stark ihn die Sehnsucht nach einem einzigen Satz geprägt hatte:

„Ich bin stolz auf dich.“

Er erzählt, warum er seinem Vater lange etwas beweisen wollte, wie diese Vaterwunde seinen beruflichen Antrieb beeinflusste und weshalb er seinem verstorbenen Vater schließlich einen Brief schrieb und diesen mit in den Sarg legte.

Das hat mich sehr berührt. Auch in meiner Arbeit mit erfolgreichen Menschen erlebe ich immer wieder, wie lange wir noch um die Anerkennung unserer Eltern kämpfen – selbst wenn wir längst erwachsen sind oder unsere Eltern gar nicht mehr leben.

Wir sprechen in dieser Folge unter anderem darüber,

• warum alte Vaterwunden unseren Leistungsdrang ein Leben lang beeinflussen können
• weshalb Beziehung auch zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern keine Einbahnstraße ist
• was Jungen wirklich von ihren Vätern brauchen
• warum körperliche Nähe einen Jungen nicht schwach macht
• wie gemeinsame Abenteuer und Herausforderungen eine Beziehung stärken
• weshalb kleine Familienrituale Kindern Sicherheit und Halt geben
• wie wir Räume schaffen, in denen unsere Kinder freiwillig erzählen
• warum es nicht um perfekte Elternschaft, sondern um echte Verbindung geht

Anton und ich teilen außerdem unsere persönlichen Familienrituale: gemeinsame Mahlzeiten ohne Handy, bewusste Umarmungen, feste Fernsehabende, Gespräche vor dem Einschlafen und gemeinsame Erlebnisse, an die sich unsere Kinder hoffentlich noch lange erinnern werden.

Es sind keine gigantischen Gesten. Aber ich glaube ohnehin, dass Liebe nichts Gigantisches braucht.

Liebe braucht vor allem Zeit, Aufmerksamkeit und Räume, in denen wirkliche Begegnung entstehen kann.

Eine Botschaft von Anton ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:

„Verlieb dich täglich neu in deinen Sohn.“

Schau dein Kind immer wieder bewusst an – auch wenn es gerade am Handy hängt, sich zurückzieht oder dich an deine Grenzen bringt. Und erinnere dich daran, was für ein Wunder da eigentlich vor dir sitzt.

Diese Folge ist für Väter, Mütter und alle Menschen, die mit Jungen arbeiten. Gleichzeitig ist sie eine Einladung an jeden von uns, die Beziehung zu den eigenen Eltern und die eigenen, vielleicht noch immer offenen Wunden ehrlich zu betrachten.

Mehr über Anton Wieser:

MÄNNERS – Vater-Sohn- und Mutter-Sohn-Reisen:
https://www.maenners.com/

BoysUp – Coaching, Bücher und Wissen rund um Jungen:
https://boys-up.de/

Podcast „Unsere Jungs“:
https://boys-up.de/kategorie/podcast/

Instagram:
https://www.instagram.com/boysup.de/

Chapters

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Episode Transcript

[00:00:00] Speaker A: Ein besonderer Hinweis, wenn du eine Gelegenheit suchst, dass wir zweimal zusammenarbeiten, richtig tief uns die Themen angucken, dass du endlich mal den Raum für Reflexion bekommst. Wo stehst du bei den Themen Karriere, Liebe, aber auch Persönlichkeitsentwicklung. Und einige von euch schreiben ja immer wieder mal Mails, wann wir mal zusammen wirken könnten. Also vom 17. Bis 20. September dieses Jahr gebe ich wieder das Grow Beyond, das Seminar mit dreieinhalb Tagen Wachstumsfokus in Lindau am Bodensee. Und wenn du weitere Infos dazu brauchst, schreib mir einfach oder geh auf die Page von Grow Beyond Farid El Numani, dann siehst du alle weiteren Infos dazu. Ich freue mich auf deine Anmeldung. Ich freue mich, wenn wir zusammenarbeiten. Bis immer gerne gleich und bei Hey, kontaktiere mich, du kennst das Spiel. Bis denne. Ciao. Lieben. Herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe meines Manfarit Podcasts. Ihr wisst das ja, es gibt manche Podcasts, da beschenke ich mich einfach selbst und ihr dürft zuhören. Es ist einfach eine für mich total große Ehre, mit einem Mann gleich sprechen zu dürfen. Ich glaube, dessen Lebenswerk ich so seit drei Jahren verfolge, dessen Newsletter ich abonniert habe und ich abonniere echt wenige und ich lese den auch von ihm. Ich finde, der macht eine richtig spannende Arbeit im Netz. Habe ich in Vorbereitung auf den Podcast dazu gefunden. Den Namen möchte ich erst später sagen. Gehört zu den gefragtesten Experten für Jungen Coaching seit 12 Jahren. Mittlerweile erforscht er die Bedürfnisse der Jungen. Er ist mehrfacher Bestsellerautor, Diplom Mentaltrainer, Diplom Kinder und Jugendcoach wie Entwickler des speziell auf Jungen abgestimmten Boys Up Coachings. Mit seinem Reiseunternehmen Männerurlaub für Eltern und Sohn begleitet er weltweit jährlich rund 500 Eltern und ich hoffe, ich zähle auch bald dazu und deren Söhne zu spannenden Abenteuern an außergewöhnlichen Orten. Er selbst lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Kützbühel, Tirol. Ich begrüße ganz herzlich und mit richtig pochendem Herzen. Hallo Anton Wieser. [00:02:13] Speaker B: Hallo Farid. Vielen, vielen Dank. Wie geil ist das denn? [00:02:21] Speaker A: Wie klingt das, wenn du das so hörst? Das ist ja, ich sag mal, ein Teil deines Lebenswerkes. Ich weiß jetzt nicht alles über dich, deswegen nenne ich das nur mal ein Teil deines Lebenswerkes. Aber du bist innerhalb dieser Szene der Mann, der am meisten zitiert wird, wenn ich beim MKP unterwegs bin oder jetzt auf der Mann sein will. Berlin, den Anton Wieser kennt innerhalb der Szene wirklich jeder und jeder kennt auch das Werk vom Anton Wieser. Und du hast es ja alles selbst geschaffen. Wie klingt das für du so? Oder wie ist das, wenn du auf dein Lebenswerk guckst? [00:02:52] Speaker B: Zwölf Jahre, diese Elternurlaube, das ist ja mein drittes Lebenswerk. Dein drittes Lebenswerk, Das ist mein drittes Lebenswerk. Und ja, macht genauso viel Spaß noch wie die anderen Lebenswerke. Und wenn du fragst, wie das für mich klingt, dann es klingt geil, wenn du das so vorliest. Denk cool, dass da Anton Wieser drüber steht. Das finde ich schon sehr, sehr schön. In erster Linie aber ist es Dankbarkeit, dass ich so als allererstes fühle, es ist ein Job, der mich mit Dankbarkeit erfüllt. Es ist etwas, wo ich ganz viel bewegen kann, wo ich Familien wieder zusammenbringen kann, wo ich einfach unterstützen kann, dass Jungs zu glücklichen, freien, starken, respektvollen Männern heranwachsen. [00:03:52] Speaker A: Ich gehe mal einen Schritt zurück, Anton, weil ich muss immer aufpassen. Ich bin natürlich schon tief in deinem Werk drin. Ich weiß, was du anbietest. Ich kenne die Länder, ich kenne die Touren. Ich will nachher mit dir auch über eine spezielle Empfehlung für meinen Sohn reden, damit wir mal im Original hören, wie so ein Gespräch abläuft. Aber sag doch noch mal genau, was bietest du denn eigentlich an? Also Boys, ab was ist die Leistung? Ich bin jetzt Vater, ich renne irgendwie durch die Gegend und irgendeiner Mensch mach doch mal Urlaub mit deinem Sohn. Und dann denke ich, ja, machen wir doch jedes Jahr. Im Urlaub sind wir auf Teneriffa und dann spielt er am Strand und ich lese Zeitung und dann sagt er nee, nee, nee, hier der Anton da aus Österreich, der hat einen Hammerteil. So und dann kommt er auf dich zu. Was kann dieser Mann? Oder es gibt ja auch für die Mütter, wenn ich es verstanden habe, Angebote. Also was können die Eltern denn bei dir Besonderes erfahren? Warum kommt man zu dir, Anton, auf die Reisen jetzt? [00:04:43] Speaker B: Du sprichst speziell von den Männersreisen. Wir haben ja verschiedene Produkte, Produktpaletten. Wir wollen möglichst umfangreich unterstützen können auf den reisen. Wir haben 40 verschiedene Abenteuer, das mit der Zeit gewachsen in den letzten 12 Jahren und bieten unterschiedliche Altersgruppen an. Also es sind welche Abenteuer für 7 bis Jährige und dann ab Jährige, damit einfach die Jungs in etwa gleichaltrig sind. Dementsprechend sind interessanterweise auch die Eltern eher gleichaltrig, die Väter und die Mütter. Und ja, da kann man, wenn man jetzt unser Signature Product, das ist oben auf dem Berg hier in den Kitzbüheler Alpen, da haben wir ein Basecamp und da machen wir Abenteuer, aber Abenteuer, wir nennen das Abenteuer für Herz und Hirn. Das heißt, es sind jetzt nicht nur die klassischen Abenteuer, wo man sagt, okay, man geht jeden Tag wandern, da haben sieben bis Jährige und auch ab Jährige überhaupt keinen Bock drauf, sondern wir packen das alles in einen Rahmen und die Informationen zur Steigerung des Selbstvertrauens, Selbstwertgefühls, Informationen zu Werten und Glaubenssätzen und so weiter und auch wie Väter ihre Söhne am besten unterstützen können. Diese ganzen Infos kommen über abenteuerpädagogische Elemente und somit natürlich für die Zielgruppe, die hauptsächlich männlich ist, wie nebenbei, [00:06:26] Speaker A: jetzt bin ich ja gebürtiger Kölner und wenn ich hör Abenteuer pädagogische Elemente, denke ich sofort als Kölner, was ist das denn verdammt normal? Also was ist da denn Hochdeutsch? [00:06:36] Speaker B: Anton in Hochdeutsch ist das Wir gehen irgendwo zu einer kleinen Schlucht, dann kriegen die Väter eine Spielanleitung und die Söhne auch eine Spielanleitung und die sind natürlich komplett unterschiedlich, wie Väter und Söhne auch unterschiedlich sind und haben dann gemeinsam die Aufgabe, dort eine Brücke über diese Schlucht zu bauen. Und da die Söhne eine andere Sprache sprechen als die Jungs, was auch auf dem Zettel steht, wie es auch im echten Leben übrigens ist, ist die Kommunikation da recht schwierig. Und dann arbeiten die Väter und die Söhne eine Möglichkeit aus, wie sie besser kommunizieren können, um gemeinsam diese Brücke über eine echt hohe Schlucht zu bauen. Und wenn das dann fertig ist, sind alle glücklich, alle zufrieden und haben etwas mit nach Hause genommen, nämlich das Wissen, wie man eine Brücke baut, aber auch wie man vielleicht besser miteinander kommuniziert. Das ist ein Teil der Abenteuerpädagogik oder man baut gemeinsam ein Floß oder irgendwas [00:07:43] Speaker A: in diese Richtung, kann ich total sofort nachempfinden. Ich hab, mein Jüngster wohnt ja noch bei uns und ich liebe es mit ihm zusammen im Garten zu werkeln. Und das ist, und ich sage das auch immer so, Henry ist mein Jüngster, ich arbeite einfach gern mit ihr und er sagt umgekehrt, das ähnliche Papa ist einfach schön mit ihr Arbeit. Wir haben so ein gemeinsames Verständnis und wenn wir dann was im Garten geschaffen haben, wir sind gerade hinten dabei, bei uns das ziemlich umzumodellieren, ist das ein unglaublich schönes Momentum. Wir haben jetzt so einen Holzvorratsraum gebaut, hat drei, vier Stunden gedauert, war so ein Ikea Stecksatz. Ich bin nicht der Smarteste mit so Ikea Stecksätzen. Und haben das zusammen gefriemelt, haben uns natürlich auch vertan und zurückgebaut. Also auch so Krisen überwunden, wo wir gedacht haben, scheiße, jetzt sind wir noch nicht fertig, jetzt müssen wir wieder eine Stunde zurück. Das dann gemeinsam zu haben, ist ja nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was du bietest, aber ich versuche das gerade mal in meine Welt zu transportieren, ist was Besonderes. Und es ist immer noch so, wenn ich die Holzhütte angucke und mein Sohn auch denke, die haben wir zusammengebaut. Das ist ein geiles Gefühl. [00:08:50] Speaker B: Das ist ein richtig geiles Gefühl. Genau. [00:08:53] Speaker A: Und jetzt könnte ja ein Vater sagen, aber warum soll ich denn zum Anton gehen, das kann ich doch eigentlich selbst machen. Was ist denn das so Besondere? Das sind ja auch 500 Menschen, die du so im Jahr ungefähr begleitest. Was? Und du hast ja deine Bewertungen 4,65. Das ist also ganz weit oben bei Amazon. Also das war die Zufriedenheitsbewertung, die ich gesehen habe vom letzten Jahr der Bücher. [00:09:18] Speaker B: Bei den Reisen ist es eine glatte 5 bei 180 Bewertungen. Ich dachte schon Bewertungen, dass du gesagt hast, 4,65. Hab ich mir dachte, fuck, was ist denn jetzt passiert? So in den letzten, gar nicht so lang her, weil ich diese Bewertung tatsächlich in den letzten Newsletter auch reingepackt habe als Convincer. Das heißt, ich habe vor drei Tagen schon reingeschaut. Mann, was ist jetzt passiert? Gut, dass du es korrigierst, ne? Stimmt, es ist bei dem bei, beim zweiten Buch, Beim Jungsbuch ist 4,65, beim anderen ist glaube ich 4,56 oder irgendwas in die Richtung. [00:09:53] Speaker A: Aber es ist ja alles sehr hoch. Jetzt nehmen wir aber die 5,0. Was? Weil ich das, ich bin sehr sicher, hunderte von Vätern werden diesen Podcast hören. Mir ist ja auch wichtig, dass wir haben ja unterschiedliche Zugänge zu Kanälen, dass ein Teil meiner Hörer einfach sagt, boah, da will ich auch hin und ich möchte gerne beim Anton Wieser was für mich und meinen Sohn tun und auch bei dem gerne buchen. Vielleicht können wir das noch ein bisschen mehr ausarbeiten. Was ist der Vorteil oder warum soll das jemand tun? [00:10:21] Speaker B: Also die Väter kommen aus unterschiedlichen Gründen. Die Hälfte kommt tatsächlich in etwa, also etwa die Hälfte kommt so wie du das vorher beschrieben hast, so am Strand in Mallorca. Du liest Zeitung, der Sohn spielt im Sand. Wenn die Jungs ein bisschen älter werden, dann spielen die nicht mehr im Sand, sondern hängen am Handy. Und auch du hängst am Handy. Und das ist spätestens nach dem dritten Tag ist das so. Manche Jungs gehen dann einfach nicht mehr mit. Das heißt, sie wollen einfach einen organisierten Urlaub, wo sie sich zurücklehnen können, nicht überlegen, müssen nicht buchen, buchen schon, aber nur anreisen. Wir sorgen für Parkplätze, wir sorgen für alles, Tag für Tag. Wir erinnern die Väter, hey, pass auf, heute ist Sonnenschein, bitte creme deinen Sohn ein. Lauter solche Dinge, wo der Vater sich einfach zurücklehnen kann und sagen, okay, ich habe einen richtig coolen organisierten Urlaub mit meinem Sohn. Etwa 25 Prozent haben Herausforderungen mit ihrem Sohn. Das heißt, die Beziehung ist nicht mehr so okay. Die haben ganz, ganz viel oder immer noch, arbeiten extrem viel, sind unglaublich erfolgreich und stellen dann irgendwie, wenn der Sohn dann so zwölf Jahre alt ist, stellen sie oh fuck, ich hab einen Sohn, wie cool. Und jetzt ist er schon 12. Das heißt, mit 14 geht er dann ins Internat, das heißt, ich habe nur mehr zwei Jahre und dann kommen die auf die Idee und ah, vielleicht sollte ich mit ihm was machen Und dann gehen die Auf Google oder ChatGPT, ist egal, wen sie dann fragen. Toller, spannender Urlaub für Vater und Sohn. Dann kommen sie zu mir und wir arbeiten gemeinsam bzw. Vater und Sohn beziehungsweise Mutter und Sohn arbeiten gemeinsam daran, die Beziehung zu verstärken. Dann gibt es die anderen 25 Prozent und da bin ich eh schon fertig, Das sind die letzten 25 Prozent, nämlich da hat der Sohn Herausforderungen, Mobbingerfahrungen, wenig Selbstvertrauen, irgendwelche ads oder adhs, wo er zu bestimmten Reisen nicht mitfahren darf. Selbstverständlich ist er bei uns dabei. Autisten haben wir dabei, wo andere Kinderclubs sagen, nee, nee, der ist Autist, der darf bei uns nicht mit, mit dem können wir nicht händeln. Hey, wir sagen sogar, setz die Medikamente ab, wir kriegen das läuft super. Oder einfach, dass der Sohn selbst an sich zweifelt was ja in der Pubertät häufig der Fall ist oder auch vorher, dann arbeiten wir gemeinsam daran, dem Sohn auch aufzuzeigen, wie cool er wirklich ist und der Vater erfährt, wie er seinen Sohn bestmöglich unterstützen kann. Das ist so die Mischung, die wir in etwa über die 500 Leute haben und dann dementsprechend auch runtergebrochen auf jedes Abenteuer. [00:13:04] Speaker A: Jetzt haben wir noch 50 Prozent, die fehlen, wenn ich sauber Ich bin ja mathematisch nur so halb bewandert, aber 25, 25 und die anderen 50, weil ich weiß, sonst kriege ich wieder Zuschrift. Was ist denn mit den anderen 50 Prozent? Also stelle ich die Frage lieber. [00:13:16] Speaker B: Genau das sind die, die ich ganz am Anfang gesagt habe. Das sind die, die einfach ihren Urlaub organisiert haben wollen, die mit dem Sohn verreisen wollen, die Bock haben, im Sohn zu verreisen, aber keine Lust haben, irgendwelche Fahrradtouren mit dem Sohn dann auf Mallorca zu organisieren, dass der nicht dauernd am Handy hängt. Das ist ungefähr die Hälfte. [00:13:36] Speaker A: Ich guck grad mal, zu welchen 25 Prozent ich gehöre. Also ich gehöre nicht zu den 50, merke ich. Ich gehöre schon zu den, weiß nicht Probleme von der einen oder anderen Seite. Also ich würde mit einem meiner drei Söhnen, weil das wird ja viral, deswegen möchte ich nicht, dass der belästigt wird von seinen Freunden. Die hören ja den Podcast auch immer, sage ich, dann lasse ich den Namen mal weg. Aber ich möchte mit einem noch mal so eine Reise machen, die uns näher zusammenbringt. Also ich hab ich kenne das auch nicht, präsent zu sein. Also ich bin manchmal auch als Vater zwar zu Hause, aber ich bin nicht präsent. Ich ken habe das immer mehr kennengelernt von mir. Sicherlich durch die Männerarbeit bin ich aufmerksamer geworden. Aber wir hatten gerade einen Spaziergang, wo mein Sohn sagt, das ist ganz witzig, Du bist der Einzige, der beim Spaziergehen das Handy benutzt und auch schon mal im Restaurant. Wir alle anderen tun das null. Und ich dachte oh Mann, ich sag aber ich mache das doch echt wenig. Und dann sagte ja, du machst es wenig, aber am meisten von uns allen. Und ich fand das interessant. Also was will ich damit sagen? Mir fehlt manchmal die Selbstreflexion als Vater, wie ich denn bin und rüberkomme. Und ich kann mir einfach sehr gut vorstellen, dass es gut wäre, mit einem meiner drei Söhne noch mal mehr bewusste Zeit zu verbringen, um so das Band zwischen uns zu stärken. Und ich glaube, dass Abenteuer, Herausforderungen einfach noch mal so ein Band zusammenstärken. Wenn ich mir meine besten Freunde angucke, mit denen habe ich halt Dinge erlebt und davon erzählen wir heute manchmal noch. Und das gemeinsame Leben schafft so eine gemeinsame Vergangenheit. Und das ist etwas, was ich mir erhoffen würde in einer Reise mit dir. Macht das Sinn? [00:15:19] Speaker B: Ja, wenn ich jetzt Nein sage, dann wäre es so. Ich glaube, nein, selbstverständlich. Du müsstest mir nur verraten, wie alt dein Sohn ist inzwischen. [00:15:36] Speaker A: Das machen wir dann im Nachgespräch. Das machen wir im Nachgespräch. [00:15:46] Speaker B: Ich gehe mal davon aus, dass sie nicht unter 12 ist. Das heißt, es kommt alles in Frage ab 12 tatsächlich. Und es gibt spezielle Reisen, die sind Für Jungs ab 14, das ist zum Beispiel eine ganz große Reise, das machen viele so als Abschluss. Das ist so die Costa Rica Reise, da sind wir 14 Tage in Costa Rica unterwegs. Ich habe in Costa Rica gelebt und deshalb kenne ich das Land wie meine Westentasche. Das heißt, wir sind abseits der, wie sagt man, beaten tracks im Englischen sagt man im Deutschen, glaube ich, abseits der Touristenpfade unterwegs. Und genau, das ist ein riesengroßes Abenteuer, geht 14 Tage. Wir haben die Heldenreise, das ist acht Tage nach dem Konzept der Heldenreise nach Joe Campbell nachgebaut. Und das ist auch etwas, was wir tun. Also eine unserer Stärken ist, Väter und Söhne abzuholen. Wir machen keine Jugendreisen, wo die Kids Freude haben und nur die Kids. Und wir machen auch keine Erwachsenenreise, wo nur die Erwachsenen Freude haben, aber die Kids nicht, sondern das ist eine unserer absoluten Stärken. Und deshalb sind wir wahrscheinlich auch Marktführer im deutschsprachigen Raum in diesem Bereich wahrscheinlich in ganz Europa, weil wir es schaffen, beide gleichermaßen abzuholen und die Interessen und Stärken beider zu integrieren. Und das machen wir zum Beispiel bei der Heldenreise ganz stark, oder? Ja, das sind so Segeln in Kroatien, wo ich, was auch stattfindet, das sind die Jungs Eher so gegen 13, 14 Jahre ist ab 12, ja, also es gibt genug. Machen wir im Nachhinein und würde mich wahnsinnig freuen, würde mich wahnsinnig freuen, wenn [00:17:31] Speaker A: ich habe mir das schwer vorgenommen und ich merke, es ist die Zeit und ich will mir die auch nehmen und ich habe jetzt mal dezent angeklopft und habe dann so ein bisschen gesagt, was es so gibt, habe von der Heldenreise erzählt, dann habe ich von der Kilimandscharo Besteigung erzählt, die fand ich auch noch super spannend und auch von der Costa Rica und Kroatienreise. Und der fand das alles so ziemlich interessant. Also wir werden da im Gespräch bleiben auch weil ich merke, ich nehme mir Zeit für so vieles und ich möchte mir einfach auch die Zeit für meine Kinder noch mal so ganz bewusst nehmen und darauf habe ich großes Interesse. Jetzt sind wir beide in der Männerarbeit tätig und ich war gerade auf der Mailvolution in Berlin und habe mir so gedacht, boah, Männerarbeiten. Ich hatte dir ja im Vorfeld, als das Mikro noch nicht lief, auch ein bisschen erzählt. Ich finde Männerarbeit ist manchmal so scheiße anstrengend. Also so ein Teil an Typen, wo ich denke, boah, geh mal ins Coaching, geh mal in die Selbstverantwortung. Also ich bin manchmal, es gibt einen Teil in mir, ich bin manchmal so müde, weil ich so Ist das ein dickes Brett zu bohren? Wie gehst du denn damit um? Also das sind ja, ich sag jetzt mal frech ungeschliffene Väter, die haben einfach ein Kind. Die haben ja aber nicht einen großen Persönlichkeitsentwicklungskurs gemacht, sondern die kommen zu dir und Hallo Anton, ich bin der Dieter, mach mal. [00:18:54] Speaker B: Genau so ungefähr. Nur er sagt nicht, mach mal. Das sagt er nicht. Ja, ich habe das mit der mit der eigentlichen klassischen Männerarbeit ja auch erlebt. Also ich bin ja in die Eltern Kind Arbeit gerutscht, Eltern Sohn Arbeit gerutscht, weil ich den Job, den ich vorher gemacht habe, einfach nicht mehr machen konnte bzw. Auf keinen Fall mehr machen wollte, ging mir nicht gut. Burnout, so klassisch, das hat ja heute jeder. Aber ich hatte auch eine Depression und das heißt, ich habe dann dreiviertel Jahr gar nichts gemacht, also nicht gearbeitet. Aber was ich gemacht habe, ist verschiedene Seminare, also von allem Möglichen, wie so eine Trinkender nach dem Strohhalm greift, von Chakren über Massage über Meditation, was weiß ich was alles, überall so irgendwie da ein bisschen zugegriffen, dort ein bisschen zugegriffen und habe dann gemerkt, okay, dann bin ich irgendwie in die Männerarbeit gerutscht, also Männerseminare, habe da auch verschiedene besucht, auch NLP und was weiß ich was alles. Und irgendwann sitze ich dann so mit meiner Frau auf der Terrasse und sie sagt, mach doch Männerseminare. Und dann war es aber tatsächlich so, da hatte ich aber schon ein großes Stück meines Mentalen und Esoterischen unter Anführungszeichen, spirituell auch unter Anführungszeichen weg hinter mir gebracht. Aber ich habe ganz sicher an mir gearbeitet, das ist sicher. Da hätte ja meine damalige Psychotherapeutin mich ja gar nicht mehr sonst nach Hause lassen, wenn ich das nicht gemacht hätte. Und habe dann einfach gemerkt zu meiner Frau hey Schatz, never ever. Weil wenn die Männer da, wenn ich die unterrichte oder wenn ich vorne stehe und die Männer, neben denen ich in den Seminaren saß, sitzen da vorne und wollen von mir was lernen, das will ich nicht, auf keinen Fall. Und ich glaube, es war wahrscheinlich am selben Tag irgendwie, dass dann die Idee Aber weißt du, was ich machen könnte? Ich mache doch einfach Vater, Sohn. Und auch da war es so, dass ich gesagt wenn es mir gefällt, bleibe ich dabei, wenn es mir nicht gefällt, lasse ich es wieder, mache ich vielleicht ein weiteres halbes Jahr nichts. Und tatsächlich, das hat so unfassbar viel Spaß gemacht, aber hauptsächlich, weil die Jungs so dankbar sind, wenn ihre Väter sich um sie kümmern, wenn sie gesehen werden, wenn sie und ja, und es passieren einfach so viele magische Dinge. Jetzt habe ich deine Frage noch immer nicht beantwortet, obwohl ich sicher schon zwei Minuten rede. Ich komme noch mal zurück auf deine Frage. Was ist mit dem Dieter, der da kommt und hey, mach mal. Also das mach mal, sagt er nicht, er sagt hallo. Ist sehr unsicher, weil er das erste Mal mit seinem Sohn wahrscheinlich unterwegs ist und ist sehr, sehr dank. Die Frau ist auch, die zu Hause hat schon fünf Rezept geschrieben, seid ihr gut angekommen, pass auf ihn auf, denk an eincremen und er muss viel trinken und so weiter und so fort. Und und dann haben wir mal am Parkplatz schon die Hälfte rausgeworfen aus dem Rucksack, nämlich all das, was für die Fashion Week in Paris gebraucht. Wird, das kommt da schon mal raus. Dann sage ich und wer hat gepackt? Ja, meine Frau sage ich, mach auf deinen Rucksack, komm, hau raus damit. Das bleibt alles im Kofferraum und dann bleiben halt für vier Tage vier T Shirts übrig und nicht acht, falls eins schwutzig wird. Genau. Und ja und dann und dann nehmen wir sie an der Hand. Jetzt nicht physisch, aber wir nehmen sie einfach wirklich an der Hand. Das heißt, wir sagen ihnen Genau, was sie machen sollen. Wir schauen mit auf die Jungs, aber in der Eröffnungsrunde schon, wo auch viele Spiele stattfinden, heißt schon, okay, und du hast die Verantwortung für deinen Sohn. Wir sind kein Animationsteam, wir sorgen für den Rahmen, wir sorgen für die Sicherheit, aber die Verantwortung für deinen Sohn hast du. Und ja, es ist eben als solches keine Männerarbeit, es ist eine Beziehungsarbeit, wo nebenbei einfach die Informationen fließen, wo die Jungs wachsen, aber wo die Väter auch in ihrer Rolle als Vater wachsen können. [00:23:23] Speaker A: Wenn du das so dir anschaust oder so mal nach so einem Wochenende, was ist deine größte Belohnung oder was ist so dein emotionaler Payback? Weil ich weiß ja, ich war ja bei dir zu Gast, ich weiß ja, du steckst hier unglaublich viel Arbeit und Liebe und Kraft da rein. Und das ist ja nicht nur ein Businessmodell, klar, du musst auch überleben, sondern du kriegst ja auch zusätzlich was zurück. Was ist das, was du zurückbekommst? [00:23:49] Speaker B: Also ich kriege schon sehr viel während dem, während der Events, während der Urlaube, während der Reisen, während der Abenteuer zurück. Also wenn wir zur Hütte gehen und ein Vater, ein Sohn die Hand des Vaters nehmen will, weil er sieht andere Väter das mit ihren Söhnen machen und der Vater zurückzuckt, weil er denkt, okay, wenn ich meinem Sohn jetzt die Hand gebe, wird er schwul und der Sohn dann einfach enttäuscht ist und einen Tag später oder zwei Tage später sitzt dieser selbe Sohn mit seinen acht, neun Jahren beim Vater auf dem Schoß am Lagerfeuer und die umarmen sich innig und es ist null Frage, ob er während dem Gehen den Sohn an der Hand nimmt. Das ist schon mal, das sind so Momente, wo es mir vor Freude irgendwie die Haare aufstellt und solche gibt es, solche Magic Moments gibt es unendlich viel, nein, nicht unendlich leider, aber extrem viele, wo einfach Normalitäten in einer Vater Sohn Beziehung, die für mich einfach absolut normal sind, aber für viele andere nicht normal sind, weil sie es vielleicht von ihrem eigenen Vater nicht erlebt haben, dann plötzlich normal werden. Und ich weiß dann einfach, dass diese Beziehung sich in diesen vier Tagen, acht Tagen, sieben Tagen auf ein ganz anderes Level bewegt hat. Das sind so diese Moments dann natürlich im Nachhinein, wenn eine Google Bewertung kommt und ich lese mir jede einzelne durch und antworte auch auf jede einzelne einzelne, wo es dann heiß wir hatten noch nie so ein tolles Wochenende. Und wenn Söhne im Nachhinein werden wir so WhatsApp Gruppen von jeder Gruppe und die Väter können ihre Jungs dazu packen, wenn sie wollen. Wenn die Jungs wollen Jungs, dann in die Gruppe Hey Tim, Tom und Karl, habt ihr auch Lust nächstes Jahr wieder dabei zu sein? Und dann die Väter von Tim, Tom und Karl. Ja klar, komm, lass uns buchen, dass wir wieder gemeinsam. Das sind einfach so. Es entstehen Freundschaften und es entstehen Familien im kleinsten Kreis, aber auch im größeren Kreis. [00:26:10] Speaker A: Jetzt habe ich mal einen Satz gehört und der mich bis heute zutiefst bewegt und den will ich gleich an dich richten. Einer meiner großen Wegbegleiter und Mentoren, Jochen Windhausen, Gründer des Hoffmann Instituts, hat in so einer Abschlusssession, die ich bei ihm gemacht habe, mal gesagt, aus der größten Wunde strahlt das hellste Licht, als es darum ging, ich mache diese ganze Männerarbeit ja auch aus meiner schweren Vaterverletzung im Sinne ich bin ohne Vater groß geworden, ich habe das Glück, ich kenne meinen Vater, wir haben auch Beziehung, wir kämpfen nach wie vor miteinander im Sinne wir versuchen Kontakt zu halten, aber ganz leicht haben wir es nicht miteinander. Nur daraus kam ja auch viel Motivation bei mir, diese Männer beizumachen, anderen Männern zu helfen, der Mann zu werden, der sie sein möchten. Für mich ist ja so einer meiner Sätze, ich möchte, dass die Männer bei ihren Söhnen bleiben oder bei ihren Kindern bleiben und in Verbindung bleiben. Wenn du mal für dich guckst, was ist denn deine Motivation? Woher ziehst du das denn? Was ist denn eventuell deine tiefste Wunde, aus der dieses große Licht Boys ab kommt? [00:27:19] Speaker B: Also meine tiefste Wunde aus dem Boys Up und Männers eigentlich ist ab, bis man das entstanden in dem Terrassengespräch. Und die tiefste Wunde war der Grund, warum Männers entstanden ist, weil ich einfach vorher nicht gearbeitet habe. Und ich konnte deshalb nicht mehr arbeiten, weil ich einfach eine sehr, sehr, sehr große Vaterwunde hatte, derer ich erst bewusst wurde, dass mein Vater von einem Tag auf den nächsten verstorben ist und keiner sich von ihm verabschieden konnte. Und ich retrospektiv damals schon oder auch in den verschiedenen therapeutischen Behandlungen, in denen ich damals war und jetzt bin ich komplett, ne, nicht ganz, aber es geht mir richtig gut, aber damals ging es mir einfach richtig schlecht. Und der Grund war mit Sicherheit, dass ich keine Beziehung zu meinem Vater habe, Er war da aber doch nicht da. Und ich bin dann mit 14 ins Internat und mit 18 nach dem Abitur. Dann weg und kam nie wieder nach Hause. Also schon klar Ostern, Weihnachten und so weiter, aber ich bin nie wieder angekommen und es haben keine Gespräche stattgefunden zwischen meinem Vater und mir. Und ich weiß auch, warum ich damals so extrem schnell Karriere gemacht habe, habe Ich wollte einfach meinem Papa was beweisen. Das weiß ich auch jetzt im Nachhinein auf den Blick nach hinten. Oder vielleicht einmal diesen Satz hö ich bin stolz auf dich. Und den konnte ich halt nicht mehr abholen, Den konnte ich nicht mehr bekommen, weil er halt verstorben war. Und das hat mich einfach in dieses Loch. Das war damals meine wirklich allergrößte Wunde, die mich fast in den Selbstmord getrieben hätte. [00:29:14] Speaker A: Wie alt warst du da, Anton? [00:29:16] Speaker B: Neun und dreig. [00:29:17] Speaker A: Neun und dreig. Ich finde das spannend für die Zuhörer und Zuhörer mal zu hören, dass diese Vaterwunden ganz häufig nicht die sind, die wir mit 13, 14, 15 spüren. Da spüren wir auch bestimmte Wunden, aber dass die uns unser halbes ganzes Leben lang prägen. Und ich darf hier ganz viel Top Management Coaching machen. Und gerade das Thema Antrieb, also sowohl bei Frauen als auch bei Männern, es noch dem Vater beweisen zu wollen und zwar häufig dem Nicht Präsenten. Die müssen nicht, dazu musst du kein Scheidungskind sein. Es gibt ja auch die, die sind ohne Vater groß geworden, obwohl er in der Familie auf dem Stuhl saß. Aber er war halt nicht präsent, also im Sinne von emotional anwesend. Und das ist häufig für viele Menschen auch im hohen Alter noch eine ungesehene Wunde, die sie gar nicht sehen und die ihnen erst später ganz häufig in einem Coaching erstmal bewusst wird, zu sagen, wo hast du denn diesen Leistungsantrieb her? Und ich hatte letzten Er ist eine Vorstandsfrau, total beeindruckend und die immer noch dürstet nach der Anerkennung des Vaters, der aber schon längst gestorben ist. Und das ist auf der einen Seite absurd, weil man denkt ja, der ist doch schon längst tot, was soll er denn sagen? Aber darum geht es ja gar nicht. Sondern es ist in einem selbst ist dieses spürbare Ich wünschte mir, er könnte sehen, was ich geleistet habe und würde mir endlich die Anerkennung zuteilwerden, nachdem ich mich so sehr sehne. Und das ist ein ich weiß gar nicht, aber geschätzt würde ich tippen mal locker die Hälfte der Menschen, mit denen ich arbeiten durfte, hat das als Wunde, vor allen Dingen vom Vater. Bei der Mutter ist es häufig eine andere Thematik, das ist die Wärme, da ist es die Nähe, das ist die Nestwärme, die Anerkennung. Aber beim Vater ist sehr häufig dieses Leistungsteil mit verbunden und der Anerkennungswunsch, während die Mutter häufig die Wärme, die Nähe, die Zärtlichkeit ist, die dann, wenn sie nichts stattgefunden hat, ins Vermissen kommt. Und das finde ich ja richtig faszinierend. Und bei dir war es ja so, wenn ich es richtig verstanden habe, dass dein Vater verstorben ist und dir dann das erst bewusst geworden ist in dieser Krassheit. [00:31:22] Speaker B: Richtig, Das in dieser Krassheit. Ja, absolut. Also das war ja, also ich bin der älteste Sohn und musste die Abschiedsrede schreiben in der Kirche, also die Rede habe erhalten praktisch und wollte, da erzählt man traditionellerweise auch ein bisschen was von der Geschichte des Verstorbenen Und hab dann festgestellt und auch meine Mutter wusste das übrigens nicht, was mein Vater gemacht hat, bis er meine Mutter kennengelernt hat. Das wusste keiner. Das wusste sein Zwillingsbruder. Das heißt, ich musste seinen Zwillingsbruder besuchen, um das zu erfahren. [00:32:04] Speaker A: Und [00:32:07] Speaker B: hab dann Hey, aber Papa, du weißt ja von mir auch nichts. Hab dann Ich weiß von dir nichts, aber du weißt von mir auch nichts, Papa. Und deswegen habe ich ihm einen Brief geschrieben und während dem Schreiben, ich hab erzählt, was ich alles gemacht habe und so weiter. Er konnte gar kein Ich bin stolz auf dich loswerden, weil er das ja vieles gar nicht wusste. Und hab dann einfach ihm einen Brief geschrieben, habe ihn in den Sarg mit hineingelegt, den er Genau, den hat er also dabei. Und für mich war dann klar, OK, Beziehung ist keine Einbahnstraße. Das heißt, weißt du, so erwachsene Männer und ich merke das, du sagst etwa 50 Prozent, ich gehe davon, weißt du, wenn ich bestimmte Geschichten über Väter erzähle und dann so hey, weißt du, wie war denn dein Vater? Wie oft hast du von deinem Vater ein Ich bin stolz auf dich oder eine Umarmung oder irgendwas in die Richtung bekommen und hättest du gerne mehr gehabt, Dann sind da von zehn Männern nicken acht. [00:33:09] Speaker A: Ja. [00:33:12] Speaker B: So. Und dann sage ich lebt dein Vater noch? Ja, der Mann geh hin und hol dir ab. Beziehung ist keine Anbahnstrasse. Und das ist dann eine Väterarbeit, die sie auch fühlen können, weil erstens bin ich kein Psychotherapeut, das heißt, es läuft einfach im Wald auf der Lichtung und daneben steht der Sohn. Also das ist ein ganz anderes Setting. Das ist ein Setting, wo Dinge einfach erlebbar sind. Und tatsächlich gehen die dann häufig los und sprechen ihren Vater an und kommen mit dem ins Gespräch und stellen und wissen dann häufig gar nicht, warum sie mit 40 dann doch kein Burnout haben oder in irgendeine Depression fallen, wenn der Vater dann plötzlich verstirbt oder dass in ihnen etwas fehlt, weil sie einfach das Ding gemacht haben auf der Basis des Gesprächs auf der Lichtung, wo ihr eigener Sohn daneben stand. [00:34:15] Speaker A: Ist ein schöner Moment. Also ich schreibe mir das auch gleich auf, dass ich mal meinen Vater wieder anrufe Und liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer, denk doch mal gerade für dich drüber nach, wenn du den Anton so hörst, ob es ein guter Impuls ist für dich vielleicht dich bei deinen Eltern mal wieder zu melden. Also kann ja Vater sein oder Mutter, wir sprechen jetzt viel über den Vater, weil wir aus dieser maskulinen Arbeit eher kommen, speziell ich. Aber guck doch mal, wenn du das so hörst, ich empfehle ja immer, wenn du nicht im Auto sitzt, mal kurz die Augen zu schließen, mache ich jetzt auch gerade. Und guck mal, ob es nicht an der Zeit ist, dich einfach mal wieder selber zu melden. Der Anton, das ist keine Einbahnstraße. Und egal, wie du zu deinen Eltern stehst, was sie dir vielleicht angetan haben oder verweigert haben, vielleicht ist es ein guter Moment, diesen Impuls von Anton aufzunehmen und dich einfach mal bei deinem Vater, bei deiner Mutter zu melden. Und ich sage immer absichtslos, also der Wunsch zu glauben, ich melde mich und dann mein Gott, ist das schön, dass du dich meldest, sondern wir müssen damit lernen, dass es vielleicht trivial ist. Und so ist es bei mir. Mein Vater fragt nach ungefähr 5 Sekunden sofort nach meinen Kindern und wir reden dann über die und nicht über mich. Und ich musste aber mittlerweile, weil es schon hundertmal passiert ist, schmunzel ich drüber und freue mich, dass er über meine Kinder so viel wissen will, das einfach mal zu mir zu nehmen. Jetzt, Anton, bist du ja selber doppelter Papa, habe ich in der Vorbereitung gelesen und ich weiß, einer deiner Söhne heißt Max und der hat irgendwie eines seiner Bücher noch mal gelesen, bevor es veröffentlicht wurde, stand es auf jeden Fall in einer Rezession drin, die ich auf Amazon gelesen habe. Wie gehst du denn selber mit dem Druck des Vaterseins um? Also hat dich deine Arbeit als Vater auch noch mal verändert, modifiziert, bewusster gemacht? Oder wenn der Max den Podcast hört, sagt du der Anton, mein Papa, der hat gut reden, aber selbst kriegt er auch nicht hier die Arme auseinander, um mich zu umarmen. Wie ist das denn für dich als Vater, Anton? Vielleicht frage ich auch den Falschen. Ich müsste jetzt den Max fragen. [00:36:23] Speaker B: Du kannst den Max fragen, Du kannst meine Tochter fragen, die Lilly. Du kannst wirklich fragen. Davon bin ich absolut überzeugt, dass da mehr, viel mehr Positives als irgendwie Negatives kommen würde. Also davon bin ich absolut überzeugt. Und du, ich weiß, es ist Du sagst mit dem Druck der Vaterschaft oder mit dem Druck, Vater zu sein, das ist für mich null Druck. Das ist für mich vielleicht dann mal Druck, wenn ich etwas anderes machen soll. Und mein Sohn ich Oh, es ist 17 Uhr, mein Sohn muss zum Schwimmtraining oder will zum Schwimmtraining und wir einfach vereinbart haben, dass ich der bin, der ihn fährt, weil das 10 Kilometer entfernt ist und ich die Zeit aber dort nutze, während der zwei Stunden lang seine Bahnen schwimmt, um an meinen Büchern zu arbeiten. Das heißt, da habe ich kein E Mail Programm, da habe ich nur meinen Laptop, da ist alles ausgestellt. Das Internet ist total katastrophal dort. Das heißt, es würden eh keine E Mails kommen. Das heißt, es reicht gerade, dass Word automatisch in die Cloud hochlädt und dann schreibe ich dort meine Bücher und manchmal schaue ich runter und wenn er gerade irgendwie kurze Pause hat im Wasser, dann winkt er rauf und ich wink runter und dann fahre ich ihm wieder nach Hause, koche sein Essen und wir sitzen noch eine halbe Stunde auf der Couch, bevor er sehr, sehr pünktlich, weil er Bock drauf hat, ins Bett geht. Also es ist, Es ist geil mit den Kids. Es ist einfach nur genial. [00:38:00] Speaker A: Und war das immer so? Ich gucke gerade mal, ich habe das mit meinem Eigengefühl verprobt. Ich spüre tatsächlich den Druck der Vaterschaft. Also ich habe den noch und die Frage ist wie bist du den denn losgeworden oder wie hast du dich denn davon weiterentwickeln können? Ich habe den noch. [00:38:17] Speaker B: Also ich hatte wahrscheinlich auch das Glück, sage ich mal, im Unglück, dass damals, als ich eben diese Krankheit hatte, ich wenig mit, ich hauptsächlich zu Hause war und irgendjemand musste ja das Geld heranschaffen und das war dann meine Frau und die Rolle ist geblieben. Also ich verdiene jetzt auch Geld. Ich rede so mit ganz netten Menschen wie mit dem Pfarrer die ganze Zeit, den ganzen Tag und meine Frau ackert sozusagen. Nein, so ist es nicht. Wir haben beide Unternehmen, aber in der Zeit hat meine Frau hauptsächlich das Geld nach Hause gebracht und ging arbeiten. Ich konnte gar nicht. Und in der Zeit habe ich auf die Kinder geschaut und das war manchmal wirklich anstrengend. Das war so anstrengend, dass wir uns dann irgendwann Au pair geholt haben, weil das einfach eine zusätzliche mentale Belastung war. Da war wirklich Druck der Vaterschaft, aber aber nicht im Sinne, ich möchte ein möglichst guter Vater sein und wie mache ich das und ich habe Angst, dass ich was versäume, wie es so viele Väter haben, sondern es war eher, wie kriege ich das alles gebacken mit zwei kleinen Kindern, das eine irgendwie zwei und das andere vier und das war da eher der Druck und irgendwann, als ich dann angefangen hab, ja immer noch viel zu Hause zu sein, ich bin jetzt auch immer noch viel zu Hause und für mich sind meine Kids halt nicht irgendwie so Möbelstücke, die dann im Eck stehen und durch Zufall, wenn sie mal abgestaubt werden müssen, dann gehe ich mal hin und fahr mal über die Haare drüber, sondern es ist eher so, dass ich einfach, dass wir zusammen einfach eine ganz tolle Zeit haben, aber ohne ganz viel Absichtsloses. Wir haben unfassbar viele Rituale, also wirklich Rituale, Wir haben klare Regeln. [00:40:08] Speaker A: Ein paar Beispiele geben für die Zuhörer, Zuhörerinnen, was du damit meinst, wenn ihr sagt, ihr habt als Familie oder als Vater Rituale mit deinen Kindern. [00:40:17] Speaker B: Also wir haben zum einen nicht das Familie, wir haben natürlich auch Familienrituale, aber meine Frau hat andere Rituale zum Teil als ich mit den Kids. Meine Frau und ich haben auch Rituale, aber das sind einfach Dinge, auf die wir wie jeder hat Rituale wie Weihnachten zum Beispiel. Und so haben wir halt tägliche Rituale. Also wir essen zum Beispiel Mittag gemeinsam, wenn alle im Haus sind, dann wird gemeinsam gegessen und es wird immer frisch gekocht. Aber es gibt einfach so Abendrituale zum Beispiel oder nach der Schule, da haben die Kinder immer eine Stunde Pause. Das ist eigentlich eh ganz cool, weil das kommt aus der Zeit, dass ich mittags immer eine Stunde Pause machen musste. Das heißt, ich habe dann einfach gesagt, ich habe Pause, also habt ihr auch Pause. Und das ist geblieben. Und jetzt im Nachhinein weiß ich einfach, wie wichtig das ist. Gerade pubertär, wenn der präfrontale Kortex komplett im Umbau ist, dass der Bereich ist, in der Pubertät wird das ja umgebaut, der vordere Gehirnlappen, der wird neu strukturiert in der Pubertät. Und das ist aber der Bereich, den Kinder und vor allem Jugendliche in der Schule brauchen. Das heißt, die laufen mit einem kaputten beIN ein Mauer. Und dass die danach müde sind, wenn ich nach Hause komme und ich sie dann nicht zu den Hausaufgaben zwingen kann, das ist ja eh logisch. So, und dann haben wir, deswegen gibt es diese Stunde Pause. Und interessanterweise funktioniert danach das Lernen und die Hausaufgaben astrein kann ich gut hören. [00:41:48] Speaker A: Das bringt mich auf die spontane Idee, ich bin gerade mal am Sammeln. Ich sag mal meine Top 3 oder Top 5 Tipps, die ich für Väter habe, aus meiner Erfahrungswelt. Und vielleicht hast du Lust, die dann aus deiner Welt zu ergänzen, weil mir ist bewusst geworden, als ich zugehört habe, dass wir mit dem Thema Rituale auch sehr erfolgreich Familienzeit schaffen. Was haben wir als Ritual? Bei mir lebt ja der Mittlere ist schon irgendwie ziemlich viel in der Welt unterwegs und mein Ältester kommt nur ab und zu noch nach Hause. Aber wenn, schaffen wir es immer, dass wir zusammen essen und das Essen ist immer ein Ruheessen. Es gibt bei uns null Hände, außer wenn ich aus Versehen Fußballergebnisse gucke. Dafür bin ich aber auch gescholten worden. Aber es ist tatsächlich so, dass wir zusammen essen und wir decken den Tisch zusammen und wir decken ihn auch gemeinsam ab. Das ist ein richtiger Teil. Und in dieser Zeit fragen wir die Kinder und zwar nicht investigativ, sondern wirklich sehr offen, wie ist dein Leben? Und dann erzählen sie oder erzählen auch nicht und wir zwingen niemanden zum Erzählen. Das ist so ein Teil. Das zweite Ritual. Ich bin ja Halbägypter und Rheinländer, ich betone das, weil ich bin halt ein sehr körperlicher Mensch. Ich umarme meine Kinder nahezu täglich und sage, dass ich sie liebe. Und zwar, wenn ich das sage, gucke ich sie an. Ich sage das nicht im Vorbeigehen, sondern ich gucke sie an damit sie sehen meine Augen, dass ich das so meine. Und wenn ich sie umarme, umarme ich sie richtig. Nicht dieses Steinzeit Trommler mäßige, was ja viele tun, sondern das ist und das ist dann manchmal zwei, drei, vier Sekunden. Ich komme gerade jetzt vom Spaziergang mit meinem Jüngsten, da war das genauso. Es ist ein wunderschön Element. Und das Dritte, was wir Wir machen gemeinsame Fernsehabende mit Buffet. Also wir sagen dann auf welchen Film können wir uns einigen? Eine Zeit lang waren das die ganzen Walt Disney Filme, dann waren es diese ganzen Avenger Filme. Und dann machen wir so, dass wir Wir haben ja bei drei Kindern hast du natürlich alles an Essen gucken. Wir haben entweder mal Rippchen oder wir haben mal Chicken Wings. Es gibt bei uns immer riesige Mengen Dips. Bei uns essen ganz viele Gemüse. Das heißt, wir machen dass das Fernseh Event zu einem gemeinsamen Essen. Und das ist ein wunderschönes Momentum. Und ich war jetzt weg im Ausland. Meine Frau hatte mir erzählt, dass die Jungs zusammen während der WM ein Spiel zusammengeguckt haben und dann haben sie es sich schön gemacht, wie wir es sonst machen und haben alles Essen ausgebreitet. Der Älteste war da führend und haben dann zusammen gegessen. Als sie mir das erzählt hat, hat es so mein Herz berührt, weil ich mir oh, guck mal, das nehmen die, wenn es gut läuft, nehmen die das mit. Vielleicht auch in ihre Familien später. Und dann ist das so eine so eine so eine Herzzeit. Das ist alles jetzt nichts Gigantisches. Ich glaube ja sowieso, dass Liebe nichts Gigantisches braucht, sondern einfach nur Zeit. Und was ich am meisten merke, wenn meine Kinder mit mir reden, wenn ich den Raum dafür schaffe, ohne dann bewusst zu sagen erzähl doch mal. Also ich gebe meinen Kindern manchmal spazieren und da ich Angler bin, gehe ich mit meinen Kindern an und beim Angeln. Und das ist echt so. Ich bin so ein stiller Angler. Das kann man vielleicht sich gar nicht vorstellen mit meiner großen Klappe, aber ich sitze wirklich im Wasser und halt den Lappen. Und dann fangen meine Söhne einfach an von sich an zu erzählen. Und dann erzählen die mir manchmal Dinge, wo ich denke, boah, das ist ja krass, was du mir da gerade erzählst. Also von Mädels, von Fehlverhalten, von Schulschwänzen. Und manchmal denke ich, oh, das möchte ich gar nicht alles hören. Aber ich finde halt schön, dass dieser Vertrauensraum geöffnet ist. Und meine Erfahrung ist, dass dieser Vertrauensraum auf geht, wenn ich ihn schaffe, ohne ihn mit so einer Klingel anzuläuten. Achtung, jetzt musst du mir was erzählen. Und weil wenn sie nichts erzählen, erzählen sie einfach nichts. Das ist für mich genauso in Ordnung, Aber ich versuche bewusste Zeiträume zu schaffen. Das sind so meine drei, vier Tipps, die ich für dich als Zuhörerin, Zuhörer habe. Und wie immer, wenn du meine Podcasts hörst, es geht mir nicht darum, dass du genau das machst, was ich mache, sondern überlegen könnte irgendeins von den drei, vier Tipps, wir fragen ja gleich den Anton noch nach seinen Tipps, aber könnte irgendwas für dich dabei sein, wo du sagst, abgesehen davon, dass ich meinen nächsten Urlaub beim Anton buchen werde, ist die zweite Sache, dass ich auch diesen Tipp mitnehme, der entweder von Farid kommt oder von Anton, ist ja auch scheißegal von wem er kommt, aber der vielleicht deine Vaterschaft oder ich weiß ja, dass viele Mütter das auch hören, was ich hier bringe, den du als Mutter sagen, oh, das würde ich gerne auch bei uns integrieren. Und ich finde, ich möchte diesen Punkt wiederholen vom Anton. Rituale schon und die können klein sein. Rituale ist schon, wenn du abends als Kind eine Geschichte vorgelesen bekommen hast oder meine Mutter, die war total viel weg, hat aber immer mein Lieblingsessen gemacht. Also es war immer so in dieser knappen Zeit, dass sie mich gefragt hat, ich mochte immer Nudeln mit Tomaten. So es ist heute noch so, dass das ein Liebesessen für mich ist. Auch auf die arabische Art hat es meine Mutter für mich gekocht. Das sind so, wenn du jetzt als Elternteil zuhörst, wo ich denke, schaffe dir Räume, die unverwechselbar sind und die sind nicht teuer. Das sind nicht die wir fliegen nach Florida, Walt Disney, das ist alles mal nett und ein Scheiß. Und wenn du es dir nicht leisten kannst, das finde ich in meiner Welt nicht schlimm, sondern guck zu, dass du dir Alltagsrituale schaffst, um einen Raum für Verbindung herzustellen. So Anton, jetzt habe ich dir aber bestimmt 7 Minuten Zeit gegeben. Ich bin nicht ganz sicher, dich vorzubereiten. Was sind denn deine 3, 4, 5 Top Tipps, die du vielleicht für die Zuhörerinnen und Zuhörer hast? [00:47:21] Speaker B: Ich muss mich da wirklich nicht vorbereiten, weil ich da einfach nur durch meinen Tag gehen muss. Und ich habe es außerdem schon sehr häufig erzählt, aber es ist, wenn Menschen im Haus sind, egal wer es ist, wird gemeinsam gegessen. Also wenn meine Frau unterwegs ist, dann ist sie natürlich nicht dabei, aber wenn sie hier ist, wird gemeinsam gegessen. Und so sind auch unsere Kalender aufgebaut. Es gibt Mittag bei mir, keine Termine, fertig. Das ist Mittagessen Mittags. Dieses Halten gibt halt, das finde ich auch total schön. Ich finde es auch, das ist auch etwas, was ich in den Vater Sohn Camps immer wieder sage. Ihr müsst den umarmen. Ja, ihr müsst eurem Sohn nicht die Schulterblätter brechen, ihr könnt ihn halt. Macht ihr das bei eurer Frau auch? Frage ich dann immer und sage, nö, nö, wie machst du es denn bei deiner Frau? Wo ist der Unterschied zwischen deinem Sohn und deiner Frau? Es geht doch um Liebe, es geht um Zuneigung. Also einfach halten, umarmen und halten. Wir haben auch Fernsehabende, bei uns gibt es aber da kein Essen schon, aber manchmal gibt es bisschen Popcorn oder irgendwas in die Richtung. Was man da auch noch haben ist, wir haben Vater Sohn Netflix Serien, da kann jemand anderer dazukommen, aber keiner von uns, weder mein Sohn noch ich, schaut eine Folge alleine weiter weiter. Aktuell haben wir tatsächlich, also wir haben Breaking Bad haben wir zweimal geschaut, okay, einmal auf Deutsch, einmal auf Englisch, da [00:48:54] Speaker A: habe ich gekniffen, war mir zu tough. [00:48:57] Speaker B: Ach komm, ist nicht, [00:49:00] Speaker A: ich bin ein Weichei. Anton, ich kann da nachts nicht schlafen, das geht mir. Ich habe diesen Eröffnungsreiter geguckt, auch Games of Throne. Ich wollte das so gerne mit meinem Ältesten gucken. Ich habe eine halbe, die halbe, wie heißt das Folge, die halbe Folge der ersten Serie geguckt. Ben, ich kann das nicht gucken, Ich schlafe heute Nacht nicht. Ich bin halt voll Modell. Weichei bei sowas. Das verfolgt mich im Traum. [00:49:25] Speaker B: Das ist jetzt wirklich eine gute Frage. Mein Sohn ist nämlich gerade im Praktikum an der Ostsee, das heißt, er arbeitet da oben und was schauen wir denn jetzt gerade? Ich weiß es gar nicht. Ich weiß es wirklich nicht. [00:49:39] Speaker A: Wäre sonst ein schöner Tipp gewesen. Aber auf jeden Fall, ich teile das sehr mit diesen Netflix Serien und das mache ich auch mit meiner Frau übrigens so, dass wir gemeinsame Serien haben, die wir nur zusammen gucken. Und ich habe mal letztens irgendwo in der Zeit gelesen. Die neue Art des Ehebruchs ist es, Serien alleine weiter zu gucken. Und das fand ich, das konnte ich so nachempfinden, weil ich ja, das ist auch ein Intimitätsraum zu was Du hast ohne mich weitergeguckt. Ja, schön. [00:50:05] Speaker B: Und das stärkste Seminar, das stärkste, stärkste Seminar, das stärkste Ritual, das wir haben. Es ziehen sich welche durch das Ganze, durch das ganze Jahr auch immer wieder durch. Schulschluss, Zeugnis, Schulbeginn, das sind überall immer ein bisschen ritualisiert. Aber das stärkste Ritual, das wir haben, ist das Gute Nacht Ritual. Und das ist seitdem die Kinder drei, vier sind oder zwei wahrscheinlich, ich weiß es nicht. Und zwar mittlerweile macht das nur mein Sohn. Meine Tochter ist ja 18, da würde ich es auch nicht machen, wenn die mit ihrem Freund im Zimmer ist. Aber mein Sohn, der ist 16 und der macht das immer noch. Und zwar geht er rauf, geht relativ früh ins Bett, also für einen Jährigen irgendwann um sich richtet er sich, dann macht er sich schön, putzt sich die Zähne, was weiß ich was alles. Und dann geht er ins Bett und Daddy kannst kommen. So und dann gehe ich immer rauf und dann liegt er fixfertig im Bett und dann finden absichtslose Gespräche statt. Es ist nie, weißt du, da ist er schon so ein bisschen Gehirnwellen sind ein bisschen langsamer Alpha Zustand, was weiß ich? Und das nutze ich nicht aus. Es ist immer hey, was war das Schönste heute für dich? Da fragt er mich, was war das Schönste für dich? Ich muss oft länger überlegen als er. Dann erzählt er mal von seinem Traumtagebuch, was er in der Früh immer gleich macht, dann einfach die schönsten Dinge und dann ist immer Rückenkraut. Daddy, kannst du mir bitte den Rücken kraulen? Sag ich selbstverständlich. Oder die Rippen kraulen? Da ist noch ein bisschen Bewegung und es ist immer von Max, ich liebe dich. Also kein ich hab dich lieb, sondern Max, ich liebe dich und ich bin unfassbar stolz auf dich. Und alle einmal im Monat ungefähr so im Schnitt wahrscheinlich fragt er worauf bist denn besonders stolz? Und da tue ich mir auch sehr leicht. Und das ist so das stärkste Ritual, das wir haben. Und ja noch ganz viele andere kleine dazwischen. Aber Rituale sind einfach, weil das Einzige, sie müssen konsequent und kontinuierlich passieren. Und wenn sie einfach irgendwann mal ausgelassen werden, wie jetzt die ganze Zeit, wo er an der Ostsee ist. Das heißt nicht, dass sie dann nicht mehr stattfinden. Das heißt, wenn ich, wenn ich einmal die Zähne mir nicht putz, weil ich im Flugzeug sitze, heißt das ja nicht, dass ich mir nie wieder die Zähne putze, fange ich halt am nächsten Tag wieder damit an. Und genauso ist es mit Ritualen. Und Rituale geben übrigens auch Sicherheit. [00:53:05] Speaker A: Absolut, absolut. Ja, finde ich noch mal, Wir kommen langsam zur Schlussgeraden unseres Gespräches. Aber ich würde gerne mal, wenn du als Zuhörerin, Zuhörer da jetzt bist, für dich überlegst, welches Ritual willst du vielleicht einführen in deine Vater oder Mutterschaft? Du hast jetzt den Anton gehört, wahrscheinlich ging es dir so wie mir, dass dich das sehr berührt hat, die Vorstellung, wie er am Bett seines Sohnes sitzt und die beiden noch mal so in Verbindung gehen. Guck mal, es geht nicht darum, Dinge zu kopieren. Darfst du natürlich auch, aber vielleicht gibt es etwas, wo du sagst, das würde ich gerne mal ausprobieren. Und ich bin ja so ein großer Anhänger von Scheitern. Also wenn du es ausprobierst und es klappt nicht, nimm doch ein anderes Ritual. Aber schau doch mal vielleicht und du kannst ja dein Kind auch Was fändest du ein schönes Ritual zwischen uns beiden? Vielleicht hörst du sogar mit deinem Kind gemeinsam diesen Podcast. Also meine Kinder hören teilweise meinen Podcast. Das ist nicht immer gut für mich, aber es ist so, wie es ist. Gerade wenn wir über das Thema Beziehungsleben reden, das mögen sie nicht so gerne hören, aber andere Teile hören sie sehr gerne. Und schau doch einfach, dass du was für dich mitnimmst und dann macht dieser Podcast schon total viel Sinn. Meine nahezu vorletzte Frage an dich, Anton, ist, du hast ja schon einige Podcast gemacht. Welche Frage hast du noch nie bekommen, auf die du aber gerne mal antworten möchtest? [00:54:27] Speaker B: Gibt es das, Farid? Das ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Fragen, die es überhaupt gibt. Das heißt, ich muss jetzt, ich muss jetzt, gehen wir das mal im Kopf durch. Das heißt, ich muss jetzt Möglichkeiten, Ich muss mir überlegen, was ist mir wichtig? Richtig, Das ist so das allererste. Klar. Deine Frage war ja, welche Frage hast du noch nie bekommen, die aber für dich wichtig sein könnte, weil du sie beantwortest willst. Das heißt, ich muss jetzt mal überlegen, was ist mir wichtig? So, ich gehe jetzt mal mein gesamtes Wertesystem durch. [00:55:05] Speaker A: Wir drehen es in die Freude rein. Was würde dir denn große Freude bereiten, mal zu erzählen oder zu beantworten oder zu schildern, weil die anderen Menschen dich das aus Versehen noch nicht gefragt haben oder diesen Freiraum noch nicht so entstanden haben. Aber wir haben so ein gutes Gespräch geführt mit so viel Inhalten, dass ich einfach sage, komm, wir machen die letzte zum Freiflow. Was ist etwas, was du noch mal aus deinem Leben teilen möchtest? [00:55:33] Speaker B: Auf meinem Leben auch noch. [00:55:37] Speaker A: Verdammt, ich habe versucht eine Brücke zu bauen, ich versaue es immer mehr. Mein Gott, verdammt, das war gar nicht so schwer gemeint. [00:55:46] Speaker B: Normalerweise kommt ja in den Podcast, ich bin ja viel in Podcasts, kommt immer die Frage, was willst du denn den Hörern so am Schluss noch mit geben? So und dann sage ich immer, hey, oder meistens sage ich, je nachdem um welches Thema und es geht meistens um Jungs, das ist ja meine Expertise. Und dann sage ich, meistens sind die Hörer Eltern, also auch in meinem Podcast, der heißt ja unsere Jungs, da sind die Hörer Eltern von Jungs oder Pädagogen oder Menschen, die einfach mit Jungs zu tun haben, Wenn ich dann dann in so anderen Podcasts bin und was willst du denn den Eltern von den Jungs noch mitgeben? Dann sage ich eigentlich so gut wie immer, hey, verlieb dich täglich neu in deinen Sohn. Nimm es nicht selbstverständlich, dass er da ist. Verlieb dich einfach in, schau ihn dir an, wenn er auf der Couch sitzt, am Daddeln im Handy mit blauem Screen und so weiter und schau dir mal trotzdem an, was für ein Wunder der Natur das ist und verlieb dich in ihn, Verlieb dich einfach in ihn, trotz aller Herausforderungen und so weiter. Und ja, was wäre jetzt die Frage, die du dann doch nicht gestellt hast? Ich dachte, vielleicht lege ich dir das so in den Mund, dass du sagst, okay, dann machen wir es doch einfach so. [00:57:00] Speaker A: Vielleicht machen wir es einfach so. Meine bescheuerte kindliche infantile Frage davor, weißt [00:57:07] Speaker B: du, was du mit der Frage bewirkt hast, Farid? Du hast bewirkt, dass wenn wir dann den Podcast schließen, ich mich hinsetze, ein Brainstorming mache und sage, was ist mir denn wichtig und was habe ich noch nie erzählt? Und dann mache ich da einen Blogartikel oder was weiß ich was draus. [00:57:23] Speaker A: Vielleicht machen wir einen Blogartikel oder wir schreiben es später in die Show Notes. Wir können es ja auch später noch in die Show Notes machen. [00:57:29] Speaker B: Mir ist tatsächlich jetzt gerade was eingefallen. Komisch, das muss, wie das kam, [00:57:37] Speaker A: Dass [00:57:37] Speaker B: ich meine Eltern ehre und liebe und zu ihnen aufblicke und ihnen unendlich dankbar bin für zum einen mein Leben natürlich, aber dass sie einfach da waren, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten uns alles, uns Kindern, wir sind zu dritt, alles zur Verfügung gestellt haben. Und ich glaube, das erzähle ich viel zu selten. Ganz, ganz, das erzähle ich ganz, ganz selten, vor allem über die Herausforderungen, die ich mit meinem Papa habe. Da habe ich am Anfang auch gesagt, hey, weißt du, Beziehung ist keine Einbahnstraße und du kannst nicht deine Eltern, wenn sie verstorben sind, oder auch für dein verhunztes Leben, kannst du nicht deine Eltern verantwortlich machen, was ja ganz viele machen. Ja, wenn mein Vater, wenn meine Mutter, Fuck it. [00:58:30] Speaker A: Ich finde das ist so ein schöner Moment. Ich finde das immer sehr schön, wenn die Eltern Namen bekommen. Magst du kurz den Namen deiner Eltern sagen, die Vornamen? Dann finde ich, hat das nochmal eine besondere Kräftigung, weil dann holen wir die Eltern manchmal so ein bisschen aus der Anonymisierung raus und geben den Namen, wie wir Menschen nun mal Namen haben. Du heißt Anton, ich heiße Farid. Wie heißen deine Eltern? [00:58:49] Speaker B: Meine Eltern hießen für mich Mama, Mami und Papa und für alle anderen hießen sie Helen und Hermann. [00:58:59] Speaker A: Helen und Hermann. [00:59:01] Speaker B: Genau. Ja, beide verstorben, also beide verstorben. Ja, Papa und genau. Ziemlich genau für einen Tag. Später ist Mama dann gestorben. Wie viel? [00:59:12] Speaker A: Kurz danach? [00:59:13] Speaker B: Ein Jahr, ein Jahr. Ziemlich genau auf den Tag. [00:59:21] Speaker A: Ja, mir steht das nicht zu, weil ich sie natürlich nicht gut genug kenne, aber ich kann, Liebe Helen, lieber Hermann, ihr habt einen Sohn in die Welt gebracht, der ziemlich viel dafür tut, dass andere Väter mit ihren Kindern eine gute Beziehung haben. Und das ist schon ein ziemliches Lebenswerk. Liebe Helen, lieber Hermann. Und ich danke euch dafür, dass ihr diesen Sohn hier zu diesem Typ gemacht habt, der er ist. [00:59:43] Speaker B: Farid, ich danke dir für die Frage. Ich danke dir wirklich jetzt im Nachhinein für die Frage, die du da gestellt hast. Das war echt puh, schön. [00:59:55] Speaker A: Da ich die ganzen E Mails nicht beantworten möchte, bitte, bitte sag doch, wie man mit dir in Kontakt treten kann. Wie kann man sich über dein Angebot informieren? Wie heißen die Bücher, die man lesen sollte, die du geschrieben hast, vielleicht kannst du so einen kleinen Abriss machen über wie kommt man mit dir in Kontakt und wie kann man eine dieser sehr tollen Eltern Kind Urlaub, also das läuft [01:00:17] Speaker B: die Eltern Kind Urlaube laufen über Männerscom M A E, Doppel N E R S, wie die Mehrzahl von Mann. Damals, als ich meinen Sohn gesagt habe, was ist die Mehrzahl vom Mann? Dann kam er mit Männers, das hat er eine lange Zeit gesagt und deswegen heißt das Männers Com, das ist das Unternehmen, das Ganze, da kann man alle Reisen buchen über Initiations, Übergangsbegleitung, Mentoring und so weiter. Alles für Jungs, aber auch für Mutter Sohn. Also Mutter Sohn reisen haben wir auch und Vater Sohn reisen. Die neuen Termine für 2027 sind online und die kann man sehr, sehr, die kann man genau buchen. Dann gibt es noch Boys Up, so heißen die Bücher. Das ist die Boys Up Serie. Das dritte ist gerade im Entstehen. Es gibt eins das Elternbuch, dann gibt es eins das Jungsbuch, das du geschrieben hast vorher, wo mein Sohn mitgeschrieben hat. Tatsäch, das ist von Jungs für Jungs und das Elternbuch ist für Eltern und am Entstehen ist gerade ein Mütterbuch für Mütter. Da kommt im März raus. Und das Boys Up Coaching, das speziell entwickelte Coaching für die für Jungs und Eltern von Söhnen, das findet man auch entweder auf Boys Up DE, das ist der am größten, das ist der größte Blog, Online Blog für Menschen, die mit Jungs zu tun haben. Also es sind Leser im Monat. Also das ist schon eine Nummer. Und genau, das sind neueste Informationen, wissenschaftliche Erkenntnisse, Gastbeiträge auch auf Boys Up DE, da kann man das finden. Genau. Dann unsere Jungs, unser Podcast heißt der unsere Jungs und sonst einfach in Zeitschriften und Zeitungen. Ich bin also relativ Presse, wie du vorher schon gesagt hast. Und wenn du eine E Mail schreiben willst, dann schreib einfach officeanners Com. Ich freue mich drüber und genauso wie ich mich freue über den Podcast Farid bei dir zu sein. Also du bist ein ganz besonderer Mann, wir kennen uns schon eine Zeit, also ich bewundere deine Arbeit, ich finde das ganz, ganz toll, [01:02:37] Speaker A: mein Lieber. Ich danke dir sehr. Wir werden alles, was du genannt hast, nochmal in die Shownotes unten verlinken, damit du leichter den Anton finden kannst, weil es manchmal uns Vätern gut tut, wenn wir einen leichten Weg haben zum Support. Und Anton, es war jetzt unsere zweite intensive digitale Begegnung. Du berührst mich und es ist mir eine große Freude, dass du in dem Podcast bist. Ich bin sehr sicher, dass der erfolgreich sein wird im Sinne von, dass Leute sich bei dir melden, auf deine Arbeit kommen, weil es darum geht, dass wir diese, das ist ja Heilungsarbeit, behaupte ich immer. Also jeder Mann, der mehr im Frieden ist, das ist auch tatsächliche Friedensarbeit. Ich bin davon felsenfest überzeugt. Ich glaube auch, dass meine Arbeit ein wesentlicher Beitrag ist zum Weltfrieden. Und wenn das nur mikroskopisch kleiner Sandkorn ist, drauf geschissen, aber den kriege ich hin und so verändert man die Welt. Und insofern, ich liebe deine Arbeit und ich freue mich sehr drauf, wenn ich mit einem meiner Söhne, ich denke sehr, entweder dieses oder nächstes Jahr aufschlagen werde. Ich habe schon so das Thema Heldenreise spricht mich sehr an, da reden wir aber noch mal drüber, also habe ich total Bock drauf. Ich danke dir für das Interview. Ich wünsche dir von Herzen weiterhin viel Erfolg und freue mich auf jede weitere Begegnung Und davon bin ich ganz sicher. Das Leben wird uns noch ein paar Mal zusammenbringen. Grüße nach Österreich, danke dir. [01:03:58] Speaker B: Danke für die Einladung und auch schöne Grüße an deine tollen Hörer. Danke Fabian. [01:04:04] Speaker A: Dankeschön.

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Episode

August 28, 2025 00:14:12
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Mann! Farid Podcast 90: Hör auf zu hoffen – fang endlich an zu handeln! In der neuen Folge meines Mann! Farid Podcasts geht es...

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