Mann! Farid Podcast 93: Unternehmermut in Echtzeit – Mein Gespräch mit Marc Jacka

October 09, 2025 01:00:23
Mann! Farid Podcast 93: Unternehmermut in Echtzeit – Mein Gespräch mit Marc Jacka
MANN! Farid – Der Männer-Podcast für ein erfülltes Leben
Mann! Farid Podcast 93: Unternehmermut in Echtzeit – Mein Gespräch mit Marc Jacka

Oct 09 2025 | 01:00:23

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Show Notes

Mann! Farid Podcast 93: Unternehmermut in Echtzeit – Mein Gespräch mit Marc Jacka

In dieser Folge vom Mann-Farid-Podcast lade ich euch ein zu einem Gespräch, das weit über die Oberfläche hinausgeht. Ich sitze in einem Studio, das ein bisschen wie das Paradies für Medienmenschen wirkt – Kameras, Licht, Technik, alles perfekt. Doch das, was mich in diesem Moment mehr beeindruckt als jedes Setup, ist der Mann mir gegenüber: Marc Jacka. Unternehmer, Medienprofi, kreativer Kopf – aber vor allem: ein Mann, der den Mut hatte, seinem inneren Ruf zu folgen.

Denn genau darum geht es in dieser Folge: Was passiert, wenn du aufhörst, das Leben anderer zu leben – und anfängst, deins zu gestalten? Wenn du nicht länger wartest, bis du „bereit“ bist, sondern einfach losgehst? Marc hat diesen Schritt gemacht – mitten in einer Zeit, die uns alle auffordert, neu zu denken. Und er nimmt uns mit in die ersten Jahre seiner Selbstständigkeit: die Euphorie, die Zweifel, die Fehler, die Erfolge. Ohne Filter. Ohne Fassade.

Ich bin selbst seit über 30 Jahren selbstständig. Aber ich sage dir ganz ehrlich: Ich habe selten ein Gespräch geführt, das so authentisch war wie dieses. Vielleicht, weil Marc noch ganz nah dran ist an dem Prozess. Vielleicht, weil er nicht mit fertigen Antworten kommt, sondern mit echten Fragen. Oder weil er spürbar nicht für den Applaus lebt, sondern für die Sache.

Wir sprechen über das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung. Über Sichtbarkeit in Zeiten von Social Media. Über das Gefühl, „noch nicht gut genug“ zu sein – und warum genau darin eine unfassbare Kraft liegt. Und natürlich geht es auch um Männlichkeit: Was bedeutet es heute, ein Mann zu sein, der führt – nicht durch Härte, sondern durch Haltung? Der nicht nur performt, sondern spürt? Der sich nicht verliert in Rollenbildern, sondern sich erlaubt, echt zu sein?

Diese Folge ist eine Einladung. An alle, die auf dem Sprung stehen – raus aus dem Alten, rein ins Eigene. Sie richtet sich an Männer, die mehr vom Leben wollen, aber nicht genau wissen, wie. An Kreative, Coaches, Unternehmer im Herzen. Aber auch an jede Frau, die diese Reise nachvollziehen kann – weil sie selbst schon eine gegangen ist oder jemanden begleitet.

Wenn du spürst, dass in dir mehr steckt, als dein Alltag gerade zeigt – dann hör rein. Diese Episode wird dich nicht anleiten, aber sie wird dich erinnern. Daran, dass es erlaubt ist, loszugehen. Auch ohne fertigen Plan. Vielleicht gerade dann.

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Episode Transcript

[00:00:00] Speaker A: Ist einfach scheiße, wenn man während man Kokain schnupft, einen Firmenname erfindet. [00:00:04] Speaker B: Ich dachte einfach nur, ich werde mal reich. [00:00:06] Speaker A: Ihr Lieben, herzlich willkommen zur nächsten Ausgabe meines Mann Farid Podcasts. Heute mit dem Mann, den habe ich vor drei Jahren kennengelernt und fand ihn damals schon ziemlich cool. Ist Medienproduzent und für uns Podcaster ist das so ein bisschen, glaube ich, wie das Paradies. Ich sitze hier in seinem Studio, perfekt eingerichtet, alle Kameras dieser Welt. Ich weiß, mein Techniker wird sich schon riesig freuen Und ich darf einen Podcast machen mit Marc Jack, dessen Firmennamen wir anonym halten, weil es würde einen neuen geben. Herzlich willkommen, Marc, bei dir selbst. [00:00:43] Speaker B: Hi. Ja, vielen, vielen Dank, dass ich dabei sein darf in deinem Podcast. Sehr, sehr gerne Und ich freue mich, dass ihr beide wohlgemerkt hier seid. Du bist ja hier mit deinem Podcast Produzenten auch noch selbst. Also mega gut, ich freue mich sehr. [00:00:53] Speaker A: Linus Wittmer und ich dürfen bei dir in deinem wunderschönen Köln frechen Büro sein und hier auch mal deine Technik nutzen. Und wir haben ja auch schon mal telefoniert gehabt. Über was sprechen wir genau. Und ich finde das Thema super spannend mit dir zu sprechen, Dieses Freud und Leid als Unternehmer in der Selbstständigkeit. Wie lange bist du jetzt selbstständig, Marc? [00:01:18] Speaker B: Also Selbstständigkeit angemeldet habe ich damals 2021 und zwar tatsächlich zum 1. Januar, also richtig so neues Jahr, so Neujahrsvorsatzmässig, so jetzt packe ich das wirklich an, aber so richtig Vollzeit selbstständig bin ich seit einem Jahr und einem Monat. [00:01:41] Speaker A: Ich tummel mich ja viel in der Männerszene und da ist ja gerade ein riesen Aufbruch. Ganz viele überlegen so Thema Männer Coach zu werden, sich selbstständig zu machen. Und ich könnte mir vorstellen, dass für sehr viele da draußen dieser Podcast einfach sehr hilfreich ist von jemandem, wo die Erfahrung noch nicht 100 Jahre her ist. Wie bei mir, sondern wo das alles noch frischer in Erinnerung ist und natürlich auch ein anderes Zeitalter. Als ich mich vor, keine Ahnung, über 30 Jahren selbstständig gemacht hab, waren das noch andere Voraussetzungen. Heute ist eine andere Zeit, die Zeit ist so schnelllebig geworden. Dann bist du ja auch in diesem ganzen Social Media Umfeld auch noch zu Hause, wo die Technik sich ständig ändert, die Anforderungen, die Algorithmen Also insofern wird es besonders spannend sein bei dir. Fangen wir vielleicht mal an mit einer kurzen Bilanz. Würdest du es wieder machen? [00:02:30] Speaker B: Ja, ja, auf jeden Fall. [00:02:32] Speaker A: Das ging jetzt zu schnell, um unehrlich zu sein. [00:02:34] Speaker B: Ja, auf jeden Fall würde ich es wieder machen. Also wir kommen ja gleich noch drauf zu sprechen, denke ich mal, was da ja auch alles mit einhergeht. Aber jetzt der erste Impuls war auf jeden Fall direkt. Ja, weil so viel Freiheit in dem Sinne da bei mir mitschwingt, weil ich ja das mache, was ich früher hobbymäßig gemacht habe. Also ich hab früher im Kinderzimmer, habe ich angefangen so Songs aufzunehmen einfach. Das heißt, ich habe mir, das weiß ich noch, von meinem ersten richtigen Taschengeld, habe ich mir bei Thomann, damals noch Musik Liebhaber kennen das Thomann bester Markt, einfach so ein stinknormales USB Mikrofon bestellt, was man so an Mac anschließen kann. Und dann habe ich einfach aus Spaß mit GarageBand gibt es ja so als freies Programm bei jedem Mac ist das direkt. [00:03:22] Speaker A: Ken sogar ich, ich bin grad ein bisschen stolz. [00:03:24] Speaker B: Perfekt. [00:03:24] Speaker A: Linus lächelt im Hintergrund, weil ich es natürlich nur durch Linus kenne, aber ich kenne es, ich kenne es sehr stark. Linus, ich fühl mich jung, [00:03:34] Speaker B: geil. Ja, und da dann halt wirklich so Quatsch aufgenommen, einfach wirklich auch mal so eine Stunde Monolog gehalten und nur so Quatsch gelabert, um zu gucken, was passiert, wenn ich so spreche oder so. Von den Seiten wird es leiser, lauter, dies. Das sind ja alles so Sachen, mit denen man sich vorher nie beschäftigt hat. Und so richtig angefangen Spaß zu machen hat es dann, als ich Boah, wie alt war ich da? 16, 17, da habe ich angefangen Musik mit meinen Bands zu produzieren. Und zwar habe ich früher gesungen in Metal Bands. [00:04:06] Speaker A: Also geschrien Linus an der Stelle, wir müssen alte Bilder jetzt einblenden in das nächste Reel. [00:04:12] Speaker B: Oh nein, stelle ich mir vor, mit [00:04:13] Speaker A: so richtig langer Matte und oberkörperfrei. [00:04:19] Speaker B: Schön wär's. Es gibt nur schlimme Bilder, wirklich. Ich hatte so eine Topschnittfrisur ungefähr bis hier und die stand dann unten so ab. Also wirklich wie so eine Perücke sah das aus. Und dann irgendwann, ich nehme mal kurz [00:04:31] Speaker A: Mädels, das hat nicht so viel gebracht, oder warum macht man sowas? [00:04:37] Speaker B: Aber egal. Okay, also der musikalische Aspekt war attraktiver [00:04:40] Speaker A: als ich und das bei so einer [00:04:43] Speaker B: jungen Band stelle ich mir Ach ne, ach, es ist hart, das als Sänger von sich behaupten zu müssen, aber das hat, ne, das hat nicht funktioniert. Okay. So, ich mach mal die Kurve. [00:04:53] Speaker A: Also du warst schon immer sehr Technik verrückt und hast ja auch an einer anderen Stelle gesagt, du hast dein Hobby zum Beruf gemacht. [00:05:01] Speaker B: Genau. [00:05:02] Speaker A: Ist das mit deiner Berufserfahrung könntest du ja jetzt zum Beispiel Neueinsteiger beraten. Also jemand, der komplett eine Firma neu gründen will, würde ja jetzt schon bei dir sich Rat holen können, weil du ja schon ein paar Jahre Vorsprung hast. So läuft ja Beratung. Ich habe das schon ein paar Mal gemacht oder schon länger gemacht, deswegen berate ich. Ist das für dich einer deiner. Du bist ja sehr erfolgreich, Wir kommen da nachher noch mal zu. Ich kenne deine Arbeit ja auch. Du bist hochqualitativ. Also erste Sahne, würde ich sagen. Du bist von dem, was du produzierst, in meinem Urteil auf jeden Fall Bundesliga, Borussia Dortmund, Bayern München. [00:05:35] Speaker B: Wow, das freut mich sehr. [00:05:36] Speaker A: Warst jetzt gerade bei Great, hast dort Aufnahmen gemacht, auch wenn ich kein per se greater Fan bin, ist das ja schon mal ein Qualitäts dort auch für den Teil der Produktion mitwirken zu dürfen. Ist das der entscheidende Punkt, dass du das, was du tust, einfach wahnsinnig gerne tust, Weil andere würden ja denken, ja scheiß drauf, aber es geht um die Kohle. Was hat dich getrieben in die Selbstständigkeit? [00:06:03] Speaker B: Also da schlagen jetzt so ein bisschen sogar zwei Herzen meiner Brust. Also der Grund, warum ich es immer wieder machen würde, ist, dass ich es liebe, was ich tue. Aber ich darf auch den kleinen Teil nicht vernachlässigen, der mit, keine Ahnung, ich saß wirklich, ich war ganz jung, ich saß in meinem Kinderzimmer und ich habe damals wirklich auch gesagt einfach, ich weiß nicht, warum ich das gedacht hab, aber ich hab gedacht, ich werde mal reich oder wer weiß, was das damals bedeuten sollte. Ich dachte einfach nur, ich werde mal reichen. [00:06:34] Speaker A: Hattest du damals nur, dass ich es verstehe. Wusstest du damals schon, was reich bedeutet? Also konntest du das irgendwie definieren? [00:06:42] Speaker B: Keine Vielschichtigkeit für mich. Das war einfach nur monetärer Reichtum, glaube ich, am Ende des Tages. Mittlerweile sehe ich das natürlich komplett anders, aber damals hatte ich irgendwie diesen Satz im Kopf, so das muss mal passieren und das war. Das habe ich mir dann auch am Anfang meiner Selbstständigkeit, als ich dann, also als ich mich Vollzeit selbstständig gemacht hab, habe ich mir eine Zeit lang noch eingeredet, dass das so der Lauf der Dinge sein musste, weil ich damals ja z. B. Gesagt habe, ich werde irgendwann mal reich sein. Das heißt, das war zu Beginn noch so krass an Geld geknüpft, dass ich wirklich eine Zeit lang auch den Spaß an der Sache komplett verloren habe, weil man nur noch so in Zahlen gedacht hat. Man hat nur noch ausgerechnet, wie viel Geld nächsten Monat reinkommt, wie viel letzten reinkam, warum das jetzt besser oder schlechter lief. Es war unfassbar schlimm, wenn mein Kunde abgesprungen ist. [00:07:29] Speaker A: Wo sind wir jetzt ungefähr? Also reden wir jetzt fünf Jahre zurück oder gestern? [00:07:33] Speaker B: Da reden wir quasi von vor so einem Jahr. Also wirklich ganz, ganz frisch. [00:07:40] Speaker A: Also da ist Saulus Paulus noch miteinander spazieren gegangen, Das ist ja noch sehr nah zusammen. [00:07:45] Speaker B: Ja. Und ich muss aber auch dazu sagen, das war nicht, also das kam nicht nur von mir, es kam auch viel durch die Menschen, mit denen ich mich damals umgeben habe, schlechte Einflüsse. Absolut. [00:07:56] Speaker A: Du brauchst es das Geld und hast die falschen Leute kennengelernt. Werde ich solche Bilder im Internet von [00:08:01] Speaker B: dir finden, Andere Sachen auf jeden Fall. Ja. Und das war dann halt echt sowas wie ein kleiner Tiefpunkt, obwohl man sich halt dachte, boah geil, jetzt Vollzeit, jetzt wird es richtig gut. Und dann hat man aber in den ersten drei Monaten gemerkt, boah, dieses ganze Finanzielle hinten dran, das ist so, das ist so schlimm und das macht mich so kaputt, dass ich dann halt, und das ist jetzt wiederum noch weniger lange, noch näher in der Vergangenheit. [00:08:27] Speaker A: Ich bin Halbausländer, ich darf sagen, was ich will, du musst, du bist Germane, du musst das Richtige finden. [00:08:32] Speaker B: Verdammt. Also wirklich vor kurzem erst, lass es vier, fünf Monate her sein, kam dieser Moment, da hat ein sehr großer Kunde unter anderem abgesagt und das war ein richtig harter Schlag für mich, weil ich dachte, jetzt geht es bergab oder so. Jetzt ist dieser, jetzt kommt die Armut, den man hat. Genau, jetzt kommt die Armut, jetzt kommt auch dann das Finanzamt und holt das Geld noch weg, alles drum und dran. [00:08:52] Speaker A: Privatinsolvenz, Freunden im Schlafsack pennen. [00:08:54] Speaker B: Genau. [00:08:54] Speaker A: Ja. [00:08:55] Speaker B: Kommt so ein Typ vorbei, der mit dir zum Bankautomaten geht, weil jetzt komm ran. [00:08:59] Speaker A: Das ist ja durchaus eine Angst, die in der Selbstständigkeit nicht ungewohnt ist. Also diese existenzielle Angst ist ja was ganz anderes als für die Menschen, die am ersten 15. Oder 30. Des Monats ihr Gehalt überwiesen kriegen. Wir Selbstständige müssen ja gucken, wo kommt die Kohle her. [00:09:12] Speaker B: Auf jeden Fall. [00:09:13] Speaker A: Und deswegen, das macht ja was mit uns. Also auch wenn wir jetzt da drüber geschmunzelt haben, glaube ich, ist das eine Angst, die entweder jeder Selbstständige, der hier zuhört, schon mal erlebt hat im Leben. Oder aber wenn du selbstständig werden möchtest, kann ich sagen, das ist etwas, dem du begegnest. Du begegnest existenzieller Angst. Da geht es nicht drum. Ist die rationell rational, glaube ich, Du musst das wieder machen, gleich mit dem Deutsch ist das rational. Ich nehme beide Varianten. So macht mein Vater das immer, wenn er es nicht weiß. [00:09:39] Speaker B: Der die das rationell schrägstrich rational. [00:09:42] Speaker A: Ist das nachvollziehbar und ist das berechtigt oder nicht? Es geht nicht um das unberechtigt. Es geht um diesen kleinen Mann im Kopf, der da sitzt und sagt, bald bist du arm, bald bist du nix, bald haben alle anderen recht, die gesagt haben, du scheiterst sowieso so Sachen voll. Ja, das ist eine Angst, damit umzugehen. Und wie bist du damit umgegangen? Der große Kunde geht weg, erst sechs [00:10:00] Speaker B: Monate her und dann, also erstmal war es, es war wirklich drei Tage einfach sehr, sehr, sehr schlecht gelaunt und sehr traurig. Und dann hatte ich einfach wirklich den großen, großen, großen Vorteil, dass meine Verlobte, mittlerweile Verlobte, mir auch davor schon ganz oft gepredigt hat, ey, knüpf das Ganze nicht zu sehr an das Monetäre, was da hinten dran steckt, weil du machst etwas, das macht dir Spaß. Es ist ein absolutes Privileg auch für uns, dass wir eigentlich von egal wo wir sind, alles arbeiten können. Ich könnte jetzt irgendwo hinaus wandern und könnte da dasselbe Ding anbieten, auf die Leute zugehen, fragen, ob ich das für die machen kann. Ich würde immer jemanden finden, mit dem ich da eine gute Zeit haben kann, mit dem, was ich liebe, zu tun. Und das hat halt so diese anfängliche Euphorie wieder hervorgeholt, dass ich weiß, ich mache das aus dem Grund, dass ich es liebe und das zu tun und nicht auf der Basis dessen, dass ich damit unfassbar viel Geld verdienen möchte, sondern [00:10:57] Speaker A: einfach noch mal einhaken, weil ich gemerkt da wäre ich vor drei Minuten schon mal eingestiegen. Dankbar bin ich dir jetzt, dass du uns noch mal zurückführst auf das Thema, weil das ist ja wichtig in der Selbstständigkeit. Auf wen hört man? Also du bist jetzt dreiig, das heißt, als du angefangen hast selbstständig zu machen, warst du irgendwie 26, 27 und zu dem Zeitpunkt behaupte ich mal frech als Jähriger kannst du ja noch gar nicht alles wissen zum Thema Unternehmertum und Selbstständigkeit. Das heißt, logischerweise bist du angewiesen auf Hinweise, Ratschläge, Tipps von Dritten und das finde ich total spannend. Was ist denn deine Erfahrung vielleicht auch für die diesen Weg gehen wollen? Wie hast du denn gelernt, auf wen hörst du und auf wen hörst du nicht? Also es gab ja scheinbar Menschen, die das Thema Geld sehr stark hervorgehoben haben und irgendwann hast du für dich festgestellt, das ist eigentlich gar nicht meine Haupttriebfeder. Wie hast du das denn hingekriegt? [00:11:53] Speaker B: Also es gab da, eigentlich sind es drei Kernpersonen, die mir da extrem weitergeholfen haben. Ich fange mal chronologisch an. Die erste Person, die heißt Thomas, die hat damals in Dortmund ein Tonstudio quasi gekauft und gebaut und die hat mich dann als Leitposition dort eingestellt, obwohl ich schluri, sag ich mal, ich hab ja keine Ausbildung, nichts in dem Bereich, kein Studium, gar nichts. Und die Person, man nennt das Selfmade, aber das ist Selfmade, aber ich war damals nicht Selfmade, ich war vielleicht auf dem Weg zum Mate gerade so ein bisschen und die Person hat mir aber vertraut und hat gesagt, okay, hör mal zu, wir machen das jetzt mal so auf Minijob Basis neben deinem Studium so ein bisschen kannst du hier so mitarbeiten und die Tonstudio Events und Aufnahmen und so ein bisschen mit betreuen, guckst mal über die Schulter und das lief dann einfach so gut, dass es dann so langsam zum Selfmade wurde. Also er hat dann erkannt, okay, der kann das und irgendwann hatte mir dann gesagt, okay, hör mal zu, ich stell dich jetzt Vollzeit an, wenn du Bock hast und ich stell dir eine Wohnung. Das war eigentlich das Beste, weil dann konnte ich von zu Hause ausziehen, konnte in die Wohnung ziehen das erste Mal alleine neue Wohnung, so erwachsen werden, hat sich das so angefühlt. Und er hat mir zusätzlich noch sein ganzes Unternehmerwissen mitgegeben. [00:13:10] Speaker A: Also du hattest, ich guck mal, dass man das übersetzt vielleicht in eine Sprache von Regeln. Du hast a jemanden gefunden, der an dich geglaubt hat und zwar gar nicht ungewöhnlich, der mehr Potenzial in dir gesehen hat, als du vielleicht selbst. Das ist ja die Fähigkeit von Menschen. Und das Zweite ist, der war so eine Art Mentor. Also du konntest lernen und das würde ich, warum ich das so hervorheben möchte, das ist, finde ich, kommt auf die Top Ten Liste der Selbstständigkeit. Such dir wohlgesonnene Menschen, weil Kritiker gibt es so viele und Neider und ach Gott, die selber nichts auf die Reihe kriegen, aber eine Riesenfresse, was man alles nicht tun sollte. Absolut, hört ja gar nicht auf. Und Mentor und ganz spannend, das behaupte ich immer wieder, die nehmen nichts dafür, außer Liebe und Energie. Such dir jemanden, der dir Rat geben kann. Du musst das Rad nicht neu erfinden im Leben. Es gibt immer einen. Genauso, ich weiß, du führst heute Abend ein Telefonat, nachdem wir hier gegangen sind, weil du dein Wissen jetzt weitergibst. So funktioniert das Wissen wird wie so ein Staffelstab weitergegeben und wir müssen nur fragen. Das heißt, wenn du jetzt denkst, aber ich bin total alleine, ja, dann such dir doch in deinem Feld jemanden aus, der für dich Mentor sein könnte. Und die Menschen in der Regel machen das richtig gerne. Ich wollte es einfach nur noch mal generalisieren, weil ich glaube, das ist vorbildlich bei dir gelaufen. [00:14:29] Speaker B: Ja, zum Glück auch, weil ich habe ja nicht aktiv danach gesucht tatsächlich. Ich habe ja einfach nur gesucht, gibt es hier irgendwo was, wie ich in meinem Mediending arbeiten kann. [00:14:37] Speaker A: Manchmal braucht man auch Glück. Pech kommt von allein 100 Prozent. [00:14:40] Speaker B: Und das hat aber, also das lief dann auch die ganze Zeit super gut, hat total viel Spaß gemacht. Das Ding ist gewachsen. Wir waren ausgebucht eigentlich quasi die ganze Zeit im Tonstudio, komplett ausgebucht. Und das hat dann einfach dazu geführt, dass ich gemerkt habe, ich kann das. Ich kann Marketing zum einen, ich kann dieses ganze Konzept vermarkten, ich kann mir neue Ideen überlegen, ich bin kreativ genug. Dann natürlich das Handwerk abmischen, Songs, Alben produzieren und so was funktioniert auch alles. Deswegen, das war so was wie mein Crashkurs. So hat sich das immer angefühlt, halte [00:15:12] Speaker A: ich auch für einen super Tipp. Kann was in dem Bereich. Also es geht nicht darum, glaube ich, wir können nicht immer alle der Beste sein, wir können nicht alle die Champions League gewinnen. Das geht nun mal nicht, Das kann nur ein Team sein. Aber sei gut bei dem, was du tust und bild dich ständig weiter. Das gilt für mich heute immer noch. Bleibe dran. Und das gibt so eine Art, ich finde so ein Selbstbewusstsein, einen Methodenkoffer. Und das ist einfach leichter, wenn ich das mag, was ich tue, als wenn ich es nicht mag, weil da brauche ich mich nicht groß überwinden. Dann ist halt Am Samstagabend um 23 Uhr doch noch das Fachbuch Lesen leichter, wenn ich darauf Bock hab, als wenn ich sage, mache ich am Montag irgendwann, wo ich es natürlich wieder nicht tue. [00:15:50] Speaker B: Ja, total. Und was auch noch da reinspielt, ist, ich stand jetzt nicht da im Tonstuhl und hab am ersten Tag gedacht, oh heute nehm ich jetzt einen neuen Kollege Album Track auf oder so. Also einfach Ziele setzen, wenn man sich welche setzen möchte, die realistisch umsetzbar sind in der nächsten Zeit, sodass man so ein bisschen Gamification, also sich wirklich Ziele setzen, die man erreichen kann. Kurze Euphorie, so ja geschafft, irgendwie ersten Track gut produziert, Punkt, fertig, egal was das definitionsweise ist, Hauptsache das Ding ist durch und dann das nächste Ziel setzen und so dann immer weiter, immer weiter. Das hat halt, deswegen hat das Ganze auch so Spaß gemacht, weil dann irgendwann die ersten Kunden vor dir standen, die dir gesagt haben, boah, das hast du richtig geil abgemischt Und dann war man so, danke, richtig gut, Da freue ich mich sehr. [00:16:37] Speaker A: Ich habe einen Podcast gemacht mit dem Norman Bücher. Norman Bücher ist der sieben Kontinente Mann, das ist der, der die Welt umläuft und der hat paar mehrere Hammerbücher geschrieben und im einen geht's darum, wie erreicht man Ziele und dann berichtet er, wie er, ich glaube, das war 100 Kilometer Lauf hatte und er hatte schon nach 30 Kilometer so schlimme Schmerzen, dass eigentlich nur noch Abbruch denkbar war. Was hat er gemacht? Er hat sich den nächsten Weg immer in kurze Etappen eingeteilt. Aufgeben kann ich immer noch, aber jetzt versuche ich, ich krieg die Gegend nicht mehr genau hin. Der war irgendwo, ich mein Afrika, Jetzt versuche ich noch bis zu diesem Teil hinzukommen. Das sind noch mal drei Kilometer, dann entscheide ich neu, dann fünf und ich liebe, das ist ja diese Salamitaktik in der Psychologie, nicht das ganze auf einmal, sondern in kleine Häppchen. Wie isst man einen Elefanten? Scheibe für Scheibe. Guck mal, ich finde wie spannend, wie viel du richtig gemacht hast, auch da wieder in Etappen zu gehen und nicht immer das große Ende. Und es muss genial sein zu sagen, ich gehe Schritt für Schritt und den kleinen Schritt, den ich gehe, den mache ich sauber und gut, cool, schreibe ich gerade mal auf. [00:17:51] Speaker B: Ich finde es immer spannend, das dann im Nachgang noch mal zu reflektieren und dann zu merken, ja, es hat ja wirklich gut funktioniert, weil in der Situation natürlich gab es da auch Momente, in denen man dachte, boah, alles ganz schön träge hier und ob ich jemals aus dieser Anfangsphase, sage ich mal so rauskomme, weil ich war ja nicht, ich war ja nicht selbstständig, ich war ja in dieser Testphase. Das hätte ja auch einfach sein können, dass ich da den Rest meines Lebens drinstecke aus irgendwelchen Gründen. [00:18:17] Speaker A: Dann wärst du halt, hättest du eine Erfahrung gemacht. [00:18:20] Speaker B: Total. Ja, stimmt. [00:18:21] Speaker A: Das empfehle ich immer wieder. Sorry, dass ich an der Stelle da reingehe. Wir kommen da gleich zurück, wenn wir auch Misserfolge und Niederlagen und es ist nicht aufgegangen, mal einfach endlich abhaken können, einfach unter Ich habe eine Erfahrung gemacht. [00:18:35] Speaker B: Stimmt total. [00:18:36] Speaker A: Ich bin jetzt 58, ich bin mit der Liebe meines Lebens verheiratet und davor gab es echt einen Haufen Mädels für dich total dankbar bin und die eine oder andere hat mir an meinem Herzen teilgebrochen, rumgebrochen, bei anderen habe ich das getan. Am Ende sind es alles Erfahrung gewesen. Die haben mich zu dem Mann gemacht, der ich heute bin, der dann auch in der Lage war, die Frau zu finden, die ich gefunden habe. Alles Erfahrungen. Und wenn wir aufhören könnten, dass immer alles scheitern gleich wie so eine Art Apokalypse now und dann geht die Welt unter, sondern Dreck. Das ist einfach nur eine Erfahrung und die sagt weder was über meine Zukunft aus, noch darüber, was für ein Versager ich war in der Vergangenheit. Es ist einfach nur eine Erfahrung. Es hat nicht geklappt. So funktioniert das Leben und wenn, so bringen wir ja Kindern bei mit ihrem Bauklötzchen. Geb nicht auf Bau wieder und das, glaube ich, gilt für uns auch. Gib nie Aufbau weiter, wenn du an dich glaubst, wenn du was gut kannst, bleib einfach dran. Kleine Niederlagen gehören einfach dazu und mehr ist es nicht. [00:19:37] Speaker B: Ja, sehe ich ganz genauso. Stimmt, ja, ich war bei der Chronologie, glaube ich. Also das heißt, der erste Bezugspunkt so richtig in der Hinsicht, Mentor war der Thomas von dieser Kunstfabrik, ist das Studio damals. Ich glaube, es gibt sogar immer noch, also Grüße gehen raus, wollte ich gerade sagen. [00:19:55] Speaker A: Viele Grüße, Thomas in der Kunstfabrik, wo? [00:19:58] Speaker B: In Dortmund und Wiesbaden. Es gab sogar zwei. Oha, zwei. [00:20:03] Speaker A: Seid ihr noch in Kontakt? [00:20:05] Speaker B: Ne, leider nicht mehr. Ne, aber den Kontakt würde ich gerne mal wieder suchen. [00:20:08] Speaker A: Aber das ist hier eine gute Idee. Schick ihm doch mal diese Ausgabe mit einem Gruß. Also kannst du ja machen, was du willst, aber könnte eine Idee sein. [00:20:18] Speaker B: Ich glaube, das mache ich wirklich mal. Und der nächste Bezugspunkt, den ich dann hatte diesbezüglich, das war eine ganze, ganze, ganze Weile später erst. Das heißt, es gab das Tonstudio. Wir haben uns damals nämlich nicht schlecht, aber relativ ungünstig voneinander getrennt. Also ich bin mit meiner aktuellen Verlobten damals zusammengekommen, wir sind umgezogen in einer größeren Wohnung, ich habe dann Umzug, Kram und sowas alles angemeldet. Beim Arbeitgeber ist es nicht so gut gelaufen für die und für mich und so weiter und so fort, haben sich unsere Wege getrennt. Das heißt, ich musste mich zwangsweise selbstständig machen. Wir sind dann irgendwann aus Dortmund nach Köln gezogen, Da habe ich dann angefangen in einer Podcast Agentur zu arbeiten und über diese Podcast Agentur habe ich jemanden kennengelernt, den lieben Max. Und der hat mir das erste Mal beigebracht, was es denn wirklich bedeutet, sich als Dienstleister zu verkaufen. Also nicht jetzt zum Beispiel ein Studio zu haben, was man inseriert und sagt, guck mal, hier gibt es Fläche, die ihr nutzen könnt für eure Zwecke und dazu gibt es noch eine Person, die das geil für euch schneiden kann. Die Infrastruktur gab es früher in diesem Dortmund Studio schon, die musste ich nicht neu aufbauen, die gab es einfach schon. Das heißt, dieses ganze Stückchen war für mich unergründet. Da wusste ich nicht, wie geht es da nach vorne und hinten und so weiter und so fort. Und der liebe Max, der hat dann irgendwann einfach mal gesagt oder hat mich einfach angesprochen und war so, ey du, ich glaube wir sollten mal so ein Vlog zusammen drehen. Du kommst einfach mal vorbei zu mir hier Hansaring in Köln, Vlog, ein Vlog. [00:21:53] Speaker A: Jetzt merke ich wieder die Jahre zwischen uns. Sag mal, geht das auch in hoch? Ne, keine Ahnung. [00:21:58] Speaker B: Ach guck mal, das ist quasi, ich poste zum Beispiel gerade regelmäßig Vlogs über meinen Tag als Medium Produzent. Das heißt, ich nehme eine Kamera mit und in sämtlichen Situationen, die ich als spannend empfinde, halte ich einfach die Kamera drauf und sag dann so, ey, jetzt gerade packe ich meine Tasche für den nächsten Dreh, guck mal, was ich alles mitnehme und dann stelle ich die Kameras vor, zeig meine Mikrofone und so weiter und so fort. [00:22:17] Speaker A: Und das finden Leute, finden Leute interessant. Okay, nee, gut, [00:22:26] Speaker B: geil. Vlog, ja genau. [00:22:28] Speaker A: Merke ich mir jetzt schon so was wie Logbuch nur. [00:22:34] Speaker B: Okay, genau, Vlogbuch, nur Videologbuch, also Vlog deswegen. So, genau. Und dann haben wir das halt bei ihm gedreht und er hat mir dann lustigerweise aber einfach gesagt, stell mir mal den Betrag in Rechnung dafür. Das heißt, er hat so einen Grundbaustein gesetzt für, aha, ich kann dafür Kohle nehmen. Interessant, okay, cool. Und dann auch sehr fair von ihm, drei, vier Monate später, als er gemerkt hat, okay, der macht es richtig gut, kam der auf mich zu und hat gesagt, du, es wird wirklich Zeit, dass du deine Preise erhöhst. So, du musst jetzt wirklich mehr Geld nehmen und dann erhöht, ich glaube von 800 auf 1500 oder so. Und das war halt so viel Geld. [00:23:14] Speaker A: Tagessatz ist, wir reden jetzt über Tagessatz, Monatspaket, oh, Monatspaket. [00:23:18] Speaker B: Und das war aber so viel Geld für mich, weil man darf nicht vergessen, ich habe zu dem Zeitpunkt ungefähr, Boah, das ist 2000 netto verdient oder so. Das heißt plötzlich das Doppelte, du stehst und wie bitte das geht. Und er hat mir das aber wirklich so Stück für Stück einfach beigebracht, dass es okay ist, sich selbst zu vermarkten, etwas anzubieten, was man gerne macht. [00:23:39] Speaker A: Auch wieder das Gleiche, einen Mentor gesucht bzw. Und noch einen Ratgeber. Ja, ist ja ganz spannend. Ich weiß gar nicht, ob dir das beim Erzählen so auffällt, aber du hattest immer wieder Menschen, die dich ein Stück weit dir die Landkarte gezeigt haben und dadurch gefördert haben. [00:23:57] Speaker B: Da ist mir das das erste Mal so richtig bewusst geworden, dass ich jetzt gerade jemanden habe, der mich da so ranführt. Das habe ich aber auch erst super spät verstanden. Ich glaube erst bei der. Wir haben das dann noch ein paar Mal so gemacht. Dritte, vierte Preiserhöhung oder so. Irgendwann waren wir dann da, wo ich gesagt Dann mache ich mich Vollzeit selbstständig. Mega. [00:24:12] Speaker A: Ich steig mal kurz aus der Chronologie aus. Leicht humorvoll. Weißt du noch, meine Frage. [00:24:20] Speaker B: War das nicht, wer von den Leuten für mich eine große Rolle? Bin ich dran vorbei? [00:24:26] Speaker A: Also ich bin dran vorbeigerauscht. Ich kenne Aufsätze aus meiner Schulzeit, die mit einem ähnlich hochinteressant verriet. Leider war das nicht die Frage scheiße, wohin wollten wir? Wobei nicht ganz verkehrt. Es geht darum, du hattest gesagt, dass du eine Zeit lang ein bisschen on the wrong track warst, wo das Thema Kommerzialisierung geht und du dann für dich festgestellt hast, wieder deinen eigenen Weg zu gehen. Das heißt, es gab jetzt hast du ja von vielen guten Ratgebern erzählt und Freunden, Es gab aber auch Menschen, die dich vielleicht in eine andere Richtung gedrängt hätten Und dann gab es aber die Fähigkeit von dir und auf die wollte ich noch mal hinaus. Wie weiß man, was man wirklich will oder was das Richtige für einen ist? Mal gucken, was du gleich antwortest. Weil ich glaube, es gibt in uns Menschen wie so eine Art inneren Wächter Hüter Kontrollmechanismen. Das heißt, selbst wenn wir eine Zeit lang, keine Ahnung, auf dem falschen Track unterwegs sind, kapieren wir irgendwann wachen wir auf, gucken wir, wir sind hier in Köln, gucken auf den Rhein, sagen Vater Rhein, gib mir die Antwort, bin ich richtig unterwegs. [00:25:27] Speaker B: Wir sind quasi jetzt genau wieder perfekt an dem Punkt der Chronologie tatsächlich. Weil genau das war nämlich auch der Mensch, der irgendwann, also dieses Preischen Spiel haben wir dann so weit getrieben und auch dann halt so weit mit allen möglichen Kunden irgendwie aufgebaut, dass das irgendwann für mich halt in Selbstständigkeit gut funktioniert hat. Ich dann aber irgendwann für mich entschied habe, weil ich gemerkt habe, wie knallhart diese Branche Marketing ja auch ist oder Vermarktung, Sales ist einfach knallhart. Das ist nicht das, wofür ich das Ganze machen möchte. Und dann war das halt für mich in der Hinsicht ein Problem, dass ich halt mit der Person, die mir das alles beigebracht hat, der ich irgendwie dankbar sein muss ja auch und möchte auch weil ich sonst nicht ansatzweise an dem Punkt wäre, wo ich jetzt gerade bin, aber auch halt irgendwie rüberbringen mussten. Ne, das ist nicht meine Art und Weise, wie ich mich verkaufen will oder wie ich auch auf Menschen wirken möchte. Ich möchte nicht, wenn man an mich denkt, dass die Person denkt, der Reiche mag, der auch noch Video Podcast macht, sondern ich möchte, dass wenn Leute an mich denken oder an meine Dienstleistung denken, dass sie dann denken, boah Marc, ja, der macht doch richtig, der macht richtig tolle Podcast, ist richtig schön, was er da macht oder hast das Video von ihm gesehen letzte Woche, toll, ist Geld [00:26:52] Speaker A: verdienen schlimm, [00:26:55] Speaker B: dachte ich ganz lange, ja, [00:26:59] Speaker A: ich bin ja ohne Vater groß geworden, meine Mutter war Nachtschwester im Krankenhaus, das heißt, Meine Mutter hat 14 Tage gearbeitet, in der Nacht sich geschlafen, tagsüber ein paar Stunden geschlafen und hat damals natürlich schon alles ewig her so um die, ich glaube 1400 D Mark, also 700 dann netto heimgebracht, um meinen Bruder und mich zu ernähren und Sozialdemokratin hat auch so gewählt und ich sage mal, bis heute macht mir das immer wieder Mühe. Ich bin ja nun mal selber jetzt Unternehmer und auch mir geht es richtig gut, auch finanziell sehr gut, hab einen Tagessatz, den meine Mutter sich gar nicht vorstellen könnte und da habe ich immer wieder gemerkt, boah, so eine soziale Prägung, die macht was mit mir. Also und es gibt einen Teil, über die ich nach wie vor froh bin. Also ich würde nicht hingehen und so viel nehmen, wie ich nur irgendwie kann, nur weil es möglich ist, sondern es muss für mich stimmen. Also ich habe so ein inneres Balancesystem und ich muss so den Eindruck haben, das, was ich leiste, ist auch das wäre, das hat einen Gegenwert und nur weil es möglich ist, was ja manchmal so ein Teil dieser, auch unserer kapitalistischen Marktwirtschaftsorientierung ist, muss ich es doch nicht nehmen. Also es fühlt sich wie Betrug an oder anderen was wegzunehmen oder was vorzugaukeln, was ich gar nicht so habe. Deswegen finde ich das ein gutes Gefühl, sicherlich auch, weil ich es habe, Eigenlob, weil ich glaube, dadurch entsteht so eine innere Fairness und was ist adäquat Und ich finde das ganz gut, weil was natürlich eine Gefahr ist, in der Selbstständigkeit ist ja diese Maximierung auf Geld, als ob das der einzige Faktor wäre. Das ist er ja aber nicht, sondern wir kommen ja darüber, wir haben die Freiheit, wir wollen auch einen zufriedenen Kunden haben. Das bedeutet ja was in unserer Welt. Also insofern würde ich jedem raten, ich habe das bei meinen Notizen genannt, immer wieder Kurskorrektur. Und entweder ist der Mensch in der Lage, das selbst zu machen, so jetzt wie du wo festgestellt, das passt nicht mehr. Ich glaube, jetzt hast du aber auch eine Verlobte, mit der so sehr viel im Austausch bist. Und ansonsten würde ich dir immer raten, oder so war es auch für mich, dass man Ratgeber hat. Ich kann diesen Podcast mit Andreas Burkhardt, Chef von Tewa Ratiopharm, so super. Der hat das genannt innere Circle. Also er hat nach all den Jahren immer noch einen inneren Circle. Das heißt nicht innerhalb von Tever Ratio fahren, sondern das darf auch außerhalb sein. Das Gleiche hat der Thorsten Leibenard, Sportdirektor von Ulm Basketball, die jetzt gerade im Finale gegen Bayern München gescheitert sind, Sensationskupp, überhaupt so weit gekommen zu sein. Und der sagt auch, er hat in seiner Welt immer noch einen inneren Zirkel, der ist, ich glaube, Jahrzehnte alt und die sind immer wieder seine Ratgeber. Und das finde ich total gut. Wir brauchen ja Kurskorrekturen. Woher soll das denn kommen? [00:29:59] Speaker B: Absolut. [00:29:59] Speaker A: Wir haben ja Keine NASA, wo 15 Leute unten sitzen und deinen Kurs korrig. Du bist die Rakete deines Lebens und das heißt irgendwie brauchst du irgendjemanden, der sagt, falscher Weg, Jung, das ist qualitativ Müll, inhaltlich Müll und kohlemäßig das Einzige. Und ehrlich gesagt, das ist ein bisschen schade, dann kannst du auch bei Bayern München Fußball spielen. Entschuldigung. Ja, musste jetzt einmal auf, jetzt verliere ich wieder zehn Follower. [00:30:26] Speaker B: Geil. Ja, das ist immer, Also ich fand das auch in der Hinsicht ganz gut, dass da dieses Thema Weltbildprägung von meiner Oma und Co. Wo wirklich nie das Thema war, bei uns in der Familie hat niemand richtig gut verdient, sage ich jetzt mal so, dass man von Wohlstand sprechen kann. Mutter alleinerziehend als Lehrerin ist jetzt kein schlechter Beruf, aber auch dann halt zwei [00:30:53] Speaker A: Kinder, wie viel genau, zwei Pants. [00:30:56] Speaker B: Und dementsprechend war das immer auf eine Art einfach schwierig. Und dann halt dieser Konflikt dieser Weltprägung mit dem Menschen, der mir dann später immer sagt, guck mal, du kannst hier so und so viel dafür nehmen. Ich fand das am Anfang, es wurde mir viel erzählt, ich müsste diese Weltbildprägung korrigieren, sodass ich wirklich einfach davon mich loslösen kann und noch teurer und noch mehr und viel mehr Kohle und dies [00:31:25] Speaker A: und auf die dunkle Seite, wir haben Keks. [00:31:27] Speaker B: Das hat sich ja, das hat sich wirklich so angefühlt. Genau so. Und ich war dann froh für diese Weltbildprägung, weil ich zum einen zugelassen habe, dass sie leicht korrigiert wird, also zu akzeptieren, sich selbst zu vermarkten und dann halt auch Geld als Gegenleistung zu nutzen, ist natürlich gang und gäbe und das wird auch immer so bleiben, weil irgendwie muss das ausgeglichen werden, dieser Wert. Aber auf der anderen Seite war es halt einfach schön zu wissen, dass durch meine Vorfahren, durch meine Mutter, durch meine Oma, habe ich einfach gelernt, es ist fair, wenn ich ein Angebot habe, was Mehrwert bringt und ich dafür einen Preis nehme, den sich aber tendenziell jeder, der selbstständig ist, leisten könnte, das nun mal meine Zielgruppe oder kleine mittelständische Unternehmen und der auch nicht zu hoch ist einfach, dass man sagt, ja fair, es passt so. [00:32:16] Speaker A: Im Wesentlichen ist das ja ein Wertegerüst, über das wir gerade reden. Das heißt dein Leben, du hast durch deine wichtigen Vorfahren ein Wertegerüst vermittelt bekommen und das willst du einfach in der jetzigen Tätigkeit auch umgesetzt sehen. Und das finde ich essentiell. Also da muss man jetzt kein Drei Tages Coaching für machen, aber es ist immer ganz gut zu wissen, was sind denn eigentlich meine Werte im Leben und sicherlich mit meiner komischen Sozialisation, sehr unbeständige, bin ich groß geworden, ohne Vater und so weiter, ist für mich zum Beispiel Zuverlässigkeit ein Riesenwert. Deswegen arbeite ich auch nur mit Menschen, die zuverlässig sind. Ich kann Unzuverlässigkeit nicht ertragen. Das ist, habe ich einfach Mühe mit. Ich finde es ganz gut zu wissen, was ist der eigene Moralkodex, in dem ich mich bewegen kann, weil jetzt bist du ja, sage ich mal, noch ein bisschen jung im Business, aber dein Weg wird dir auf jeden Fall nach oben führen und der Erfolg ist dir, glaube ich, gar nicht mehr nehmen. Wie immer wird es da die eine oder andere Korrektur geben. Wird ja auch spannend sein, Für wen wirst du später mal arbeiten. In der ersten Phase der Selbstständigkeit freut man sich über jeden, der die Rechnungen bezahlt. Und irgendwann kommt aber die Phase, wenn das nicht mehr so entscheidend ist, also wenn man nicht mehr nur auf die angewiesen ist, also sprich, ich habe mehr Kunden, als ich zum Leben bräuchte oder vielleicht auch um meine Mitarbeiter zu bezahlen, kommt ja der ganz richtige Schritt. Für wen will ich denn eigentlich arbeiten? Welche Ideen in dieser Welt will ich denn eigentlich fördern? Für wen will ich mich denn zur Verfügung stellen, bekannt zu werden? Und das finde ich immer praktisch, eine dieser nächsten natürlichen. Und das Gleiche geht ja bei den Mitarbeitern weiter. Mit wem will ich denn zusammenarbeiten? Wer will ich denn, der für mich arbeitet? Ein Typ, der seine Frau abends verdrischt, nachdem er von der Arbeit von mir nach Hause kommt, ist vielleicht nicht derjenige, den ich in meinem Team haben möchte, wenn ich Männerarbeit mache, weil ich sage, das sticht sich mit meinen Werten. [00:34:01] Speaker B: Absolut, ja. [00:34:02] Speaker A: Das finde ich ganz spannend, sich eigentlich klarzumachen, dass diesen Moralkodex, der wird riesig. Sobald wir aus diesem Existenziellen raus sind, uns irgendwie auch leisten können, kommen wir erst, kommt das Fressen dann die Moral. Wenn wir jetzt aber gefressen haben, dann kommt noch mal der nächste Schritt der Moral. Mit wem will ich arbeiten und für wen will ich arbeiten? Und so entwickelt sich jetzt haben wir ein bisschen, also ich habe jetzt verstanden, du hast mit Leuten drauf geguckt, die dir gut tun, du hast dir einen Mentor gesucht, festgestellt, du brauchst eine eigene Methodik, hast dir Ziele gesetzt, bist große Schritte Schritt für Schritt angegangen, hast Scheitern als Teil deines Erfolgs auch akzeptierst, immer wieder neue Ratgeber gesucht, eine Kurskorrektur für dich vorgenommen, auf einem Moralkodex dich bis heute immer wieder orientiert und auch reorientiert. Was sind denn die großen Negativpreise? Also es gibt ja bestimmt auch Leute, die sagen, super, ich mache das auch in der Selbstständigkeit, das ist der Hammer, kriege ich richtig Asche, ich muss die richtigen Leute finden, Habe ich alles? Kann ich, kann ich, kann ich mache. Ich würde gerne mal den Schatten ein bisschen deutlicher groß machen. Welchen Preis zahlst du denn, Mark, für deine Selbstständigkeit? [00:35:10] Speaker B: Boah, da gibt's also einer. [00:35:16] Speaker A: Ich kann auch deine Verlobte anrufen. Genau, ich wollte das schreiben sie bei Günther Jauch und hier ist sie, Der soll mal nach Hause kommen. Wirklich? [00:35:29] Speaker B: Ja. Das trifft perfekt eigentlich, weil das erste, was jetzt direkt kam, war halt Zeit, Zeit. Also das Thema Zeit ist unfassbar riesig in der Hinsicht, weil früher war ganz oft dieser gedanke von wegen 9 to 5 Hamsterrad, du musst da rauskommen irgendwas Und jetzt arbeitet man halt viel mehr, also viel, viel mehr als vorher und zwar nicht am Wochentag, auch am Wochenende vielleicht teilweise auch das komplette Wochenende durch, mal wirklich von morgens bis abends. Sonntags bist du dann da noch unterwegs und montags geht auch der Wecker wieder [00:36:02] Speaker A: und du fährst IG. [00:36:04] Speaker B: Und ich meine, klar, ich mache das total gerne, aber es wäre, es wäre sehr naiv zu glauben, dass man so stark ist, dass man das ohne Probleme durchsteht. Also ohne irgendwann mal dazusitzen und sich zu denken, boah ist, macht das Sinn, was ich hier gerade tue? Also ist das das wert, was ich hier gerade mache? Weil ich weiß nicht, wie oft ich jetzt allein in diesem Jahr schon bestimmte Gedanken hatte. Sollte ich nicht lieber jetzt, anstatt noch einen Auftrag anzunehmen, mal eine Woche mit Urlaub, mit Harry irgendwo in Urlaub fahren? So wäre das nicht viel wertvoller so [00:36:50] Speaker A: und ich mache das mal größer und schlimmer. Du bist jetzt dreiig, ja, ich gehe ganz Kur auf die 60 zu. [00:36:55] Speaker B: Was kommt jetzt? [00:36:58] Speaker A: Dein Körper ist im Hochleistungsmodus du bist wie ein Spitzensportler aktuell, Du kannst das wahrscheinlich noch 3, 4, 5, vielleicht 10 Jahre durchmachen, länger nicht, dann wird es nicht sofort abkippen, aber dann kommen die Zeichen und ich habe die ganzen Top Manager Bewegung, ich schlaf nachts nicht mehr richtig. Ich kann nicht sagen warum. Dritte Ehe, die ersten zwei waren alles, die haben nicht kapiert, was ich hier leiste. [00:37:22] Speaker B: Oh Gott, Terry, hör nicht hin. [00:37:25] Speaker A: Ich glaube, das muss man sich. Deswegen finde ich sehr froh, wie du das rausgearbeitet hast, wenn man früher gesagt hat, boah, 9 to 5, was für ein langer Tag. Wir haben früher mal so am Anfang war ich in meiner Selbstständigen gesagt, 9 to 5 ist ja nur noch halbtags arbeiten. Ich weiß nicht, wie viele Präsentationen ich bis um 3 Uhr morgens noch gemacht habe, weil ich um 8 Uhr eine Präsentation vor irgendeinem Gremium hatte. Also es braucht die Bereitschaft richtig für Zeiteinsatz. [00:37:55] Speaker B: Also gerade am Anfang, ja, wir zahlen [00:37:58] Speaker A: einen Preis für den Erfolg und deswegen finde ich wichtig, dass wir unsere Lieben auch mit reinholen und wir lassen unsere Lieben diesen Preis mitzahlen. Also ob das unsere Liebespartner sind, ob das unsere Freunde sind, ob das unsere Kinder sind, ob es der eigene Körper ist. Es hat alles, deswegen würde ich es trotzdem wieder machen. Ich liebe meine Selbstständigkeit und gleichzeitig habe ich relativ früh angefangen nach der Balance zu gucken, sagen pass mal auf, lohnt sich das wirklich noch den nächsten Job auch noch zu machen oder mache ich ein bisschen weniger, weil ich einfach finde, dass die 50 Stunden Woche schon langt am Donnerstagnachmittag. Und das ist wichtig, immer wie in die eigene Korrektur zu kommen. Der Markt, wenn wir mal erfolgreich sind, der Markt würde ja ewig von uns nehmen. Es gab Zeiten, da hätte ich weiß gar nicht, wie viel Tage ich im Jahr hätte verkaufen können, 5, 600, aber da bist du am Arsch. Wenn ich halt drei Jahre in ein Jahr packe, zahle ich aber trotzdem den Preis für die drei Jahre. Das ist, will ich noch mal hervorheben, Du zahlst jetzt schon diesen Preis für die Zeit. Es wird aber mehr werden. Also der Mark Jacker, sage ich mal frech, wird in 20 Jahren nicht mit dem Tempo so weitermachen können. Behaupte ich einfach mal Frech Könnte man jetzt so eine Visualisierung machen. Ich weiß nicht, ob der Linus das kann, aber so eine Verfalls Visualisierung. [00:39:16] Speaker B: Genau, schon zwei Zähne, den vierten Ehren, [00:39:24] Speaker A: dann kam die, die habe ich vergessen und dann diese Bülle war Gerät. [00:39:29] Speaker B: Aber so 1000 Bändchen von so Events um, [00:39:33] Speaker A: wie heißt dieser Rolle dieser Sänger mit diesen Armbändchen, Oh Gott, diese ganzen Festivalbändchen, das sind praktisch, da möchte ich [00:39:41] Speaker B: nicht dran riechen an der Stelle. Das ist ganz, das ist witzig, [00:39:47] Speaker A: aber das ist wichtig. Also das ist einer der Preise, die wir zahlen. Und deswegen glaube ich auch, dass Coaching für Menschen wie dich sehr früh sinnvoll ist, dass sie praktisch wie so eine Art externe Element haben, mit dem sie Dinge durchsprechen können, auch um so eine Art Korrektur zu haben oder Persönlichkeitsentwicklung zu gucken, bin ich eigentlich noch in meiner Mitte? [00:40:07] Speaker B: Ja, total. [00:40:08] Speaker A: Wenn ich drei Monate am Stück wie ein Verrückter gearbeitet habe, behaupte ich mal, bist du nicht mehr in deiner Mitte. Da kannst du sagen, was du willst. [00:40:13] Speaker B: Ja, das ist vor allen Dingen, finde ich, in der Selbstständigkeit wichtig, jemanden zu haben, der sich auch mit dem ganzen Thema per se Selbstständigkeit so ein bisschen auskennt. Also bei dir Zum Beispiel, du kennst das ja einfach, du bist selbst Unternehmer, du weißt was es heißt, wenn ein Brief vom Finanzamt kommt, wo man vielleicht erstmal denkt, oh Gott, was geht denn jetzt ab? Das sind ja Sachen, die kommen einfach auf einen zu und da bereitet einen keiner drauf vor. [00:40:38] Speaker A: Ich finde, Nachzahlungen dürfen nach 6 Wochen nicht mehr nachgestellt werden. [00:40:43] Speaker B: Die Tradition ist in der Beschreib, [00:40:47] Speaker A: der Überraschungseffekt ist einfach zu hoch. [00:40:50] Speaker B: Ich finde auch, das ist absolut, also gruselig, als das erste Mal der Brief kam so mit eigentlich ganz witzig, ich habe ja keinen Steuerberater, weil ich da auch ganz schlechte Erfahrungen hatte. Der hat sich ewig lang nicht mehr gemeldet, immer Sekretärin angerufen, der ruft gleich zurück, bis heute nicht, bis heute nicht zurückgerufen. Und dann kam irgendwann so ein Brief an und dann stand da ja hier Zahlung, Betrag X und ich war dann so cool, ich kriege Geld wieder. Und dann kam natürlich irgendwann die harte Erkenntnis, ah ne, das ist jetzt Vorauszahlung für Steuer nächstes Jahr, ich muss jetzt jedes Quartal so und so viel zahlen. Oh, ach krass, okay. Und das war halt so ein Moment, wo sich dachte, geil, hätte mich mal irgendwer darauf vorbereiten können, weil das sind einfach Sachen, da hat man noch nie drüber nachgedacht, kommt deswegen nicht mal auf die Idee, irgendwas zu googeln. So mittlerweile Fragen, easy, ist schon mal der erste Anlaufpunkt, gar nicht so schlecht. Und dann wirklich professionelle Hilfe holen in der Hinsicht, sei es ein Steuerberater, sei es jemand, der das schon macht wie du, der das hinter sich hat, der die Erfahrung gesammelt hat und eine Umsatzsteuernummer beantragen, so einen ganzen Kram. Das sind ja alles Sachen, die, das [00:42:00] Speaker A: lernt man in der Schule leider nicht so wichtig. Es weist wieder darauf hin, hol dir entweder so ein Sparringspartner, Coach oder einen Mentor, weil das habe ich letztens zwei Tage ist her, Das sind ja nicht Leute, die so viel klüger sind als du, Das sind einfach nur Leute, die erfahrener sind als du, die die Fehler schon gemacht haben und die du nicht auch noch machen musst. Und dafür sind diese Mentoren da. Deswegen muss sich da keiner auch einen Zacken aus der Krone brechen, wenn sich jemand eine Unterstützung holt. Das sind alles Menschen, die dir helfen können. Jetzt kommen wir so langsam ein bisschen auf die Zielgerade. Was ist denn So deine Top 3 Tipps, wo du heute sagen würdest, das mach doch auf keinen Fall. Dafür habe ich richtig, dafür habe ich mit Zeit, Geld, Liebe, keine Ahnung, Haaren, du hast jetzt eine Kappe auf, ich kann nicht sehen, wie viel Plätsche ist, [00:42:49] Speaker B: aber noch wer weiß. Also erster Fehler, den ich gemacht habe, den ich allen ausreden möchte zu tun, den falschen Steuerberater, das war gar nicht gut. Das war viel Zeit, viel Geld, was da reingeflossen ist, was gar nichts gebracht hat leider. Das war ganz, ganz, ganz, ganz, ganz schlecht. Okay, Punkt 2, hol dir also nicht auf so gar nicht auf andere hören, ist auch Quatsch. Kritikfähig sein auch, weil es wird Feedback kommen von Menschen, von denen du vielleicht auch in erster Linie jetzt nicht Feedback erwartet hättest, aber sich das trotzdem anzunehmen, damit man so eine vielschichtige Perspektive von sich selbst mal hat, das kann richtig, richtig, richtig hilfreich sein. Also wenn deine Partnerin dir rät, mal einen Gang zurückzufahren, weil sie sieht, wie viel du tagtäglich machst, dann ist das aus unternehmerischer Perspektive vielleicht jetzt keine Expertise, die damit schwingt, aber es ist trotzdem wichtig, darauf zu hören. [00:44:11] Speaker A: Sehr gut. Ja. [00:44:12] Speaker B: Und dann als dritte nicht in, nicht in dieser Anfangseuphorie untergehen. Also so denken, boah, jetzt verdiene ich ja richtig viel Cash und dann kaufe ich mir jetzt sechs Kameras so mäßig. Das ist jetzt ein Extrembeispiel, passt gut. Einfach auch mal kurz die ersten, ich würde mal sagen, das erste halbe Jahr, wenn man alles hat, was man braucht, um seine Berufung gut ausüben zu können, dann auch mal einfach sechs Monate so durchziehen. Das Beste, was einem passieren kann, ist, dass die Tätigkeit, die du ausübst, manchmal so stupide und repetitiv sein kann, einfach weil du immer dieselben Handgriffe immer wieder machst. Und das einfach mal sechs Monate durchzuziehen, ohne neue Technik, ohne neues Krimskrams, alles Mögliche, weil man den Luxus ja jetzt hat, irgendwie dazuzuholen, das ist ganz geil, weil dann hat man die Rücklagen. Man weiß auf hart, auf hart irgendwie, ich verdiene jetzt in den nächsten drei Monaten plötzlich viel, viel weniger und kann mir keine neue Technik leisten. Du weißt, es funktioniert trotzdem. Und gleichzeitig in diesen sechs Monaten vielleicht auch mal immer darüber im Klaren sein, wenn mal eine tiefere Phase kommt, also wenn es mal ein bisschen schlechter laufen sollte, dann ist das nicht schlimm, weil du kannst das abfedern entweder durch deine Expertise, die du hast, du kannst dir neue Leute zu Rate ziehen, du kannst Menschen einfach nach Hilfe fragen und so. Also nicht, ich habe das mal parallel [00:45:52] Speaker A: für mich selber gemacht, was sind denn meine Top 3 Negativerfahrungen, die ich teile und du kannst schon mal gucken, was sind deine Top 3 und ich mache dann auch meine Top 3 plus die Top 3 Versuche der Versuchung zu entgehen, mit deiner eigenen frommen Unternehmen zusammenarbeiten. Eine von zehn Beziehungen klappt, bei den anderen neun versaust du deine Ehe. In der Regel braucht es einen Chef, eine Chefin, einen Schrei. Tu es einfach nicht, bezahl die Frau, die die Buchhaltung macht oder was auch immer, aber hol dir nicht deine eigene Ehefrau rein. Dann Investitionen nach Erfolg, das ist so ein bisschen das, was du mit den Kameras gesagt hast. Erst habt ihr den Erfolg, erst habt ihr Aufträge, erst habt ihr Engpässe und dann investierst du. Ich erlebe das immer wieder, dass Leute im Vorhinein sagen, ja ich habe das schon mal aufgebaut, da schon mal das Lager, ich habe da schon mal da Leute eingestellt und so sage ich, ja super, das heißt, sie haben jetzt schon die Kosten, aber sie haben noch nicht dafür die Umsätze erzielt. Das heißt erst die Umsätze ein Band reißt nicht sofort Mitarbeiter kollabiert nicht sofort, sondern mach erstmal, dass der Erfolg da ist und wenn du dann eine Überlastung hast, dann schaffe die nach rechtlichen Ressourcen. Dafür finde ich, wird viel zu häufig verkehrt gemacht und keine Kompromisse bei der Qualität. Also wenn du einen bestimmten Standard hast, halte den ich wette, deine Kompromisse zur Qualität bezahlst du dreimal danach, wo du beim Kunden Rotze geliefert hast. Der vergisst das nicht, der empfiehlt dich nicht und das fällt dir auf die Beine zurück. Das heißt, bleib deinen eigenen Qualitätsanspruch treu, das ist super gut, ja, gefällt mir [00:47:28] Speaker B: selber [00:47:31] Speaker A: deine Top 3, jetzt hattest du ein bisschen Zeit, jetzt hast du mir so aufmerksam zugehört, weil du ein feiner [00:47:35] Speaker B: Kerl bist, aber einen habe ich direkt daraus bekommen und zwar auf Punkt 3 muss es eigentlich vom Schlechtesten bis zum Besten sein oder ist egal, in welcher Reihenfolge ich das sage. Also Top 3 heißt ja Top 3 Punkt 3 ist jetzt nicht das schlechteste von den dreien, oder? [00:47:50] Speaker A: Also Top 1 ist die eigene Frau für mich das Schlimmste, was man machen kann. [00:47:54] Speaker B: Also keine Chronologie. [00:47:55] Speaker A: Nein, Nein. [00:47:58] Speaker B: Dann Punkt 3 würde ich sagen, ist, knüpft nämlich gut dran an das Thema. [00:48:03] Speaker A: Bist du jetzt bei den Erfolgen oder bei den Misserfolgen? Erfolgen. [00:48:05] Speaker B: Okay, genau. [00:48:06] Speaker A: Gut. [00:48:08] Speaker B: Such dir jemanden, mit dem du zusammenarbeiten kannst, der vielleicht sogar auch am Anfang mal einen Monat kostenlos möglicherweise, um das mal auszutesten, der aber ein starkes Netzwerk hinter sich hat und fokussiert dich in diesem Monat aber so extrem auf die Qualität, die dahinter steckt. Also setzt so hohe Ansprüche an dich selber und knie dich da vollkommen rein. Kann man auch in Teilzeit, wenn man Teilzeit irgendwo angestellt ist und sich überlegt, oh, ich möchte jetzt aber mal selbstständig irgendwann machen, mach in Teilzeit nebenbei, such dir mal jemanden, mit dem du das austesten kannst und dann knie dich aber verdammt noch mal rein, weil wenn das gut läuft und die Person das weiterträgt an ihr Netzwerk, Dann ist dann 10 von ZE, dann hat man erst mal gar keinen Stress mehr. Das ist richtig gut und super Einstieg. Dann Punkt 2 ist, sich regelmäßig klein zu belohnen. Also immer in gewissen Abständen mal einen Erfolg zu feiern. Das muss jetzt aber bitte nicht sein. [00:49:03] Speaker A: Herr Jaka, was genau machen Sie denn da? Komm jetzt mal hier Butter bei den Fisch, dann wird das nicht so eine. [00:49:07] Speaker B: Zum Beispiel das Thema Urlaub ist für mich dein Riesending. Also viele machen ja den Fehler, oh, ich habe jetzt mal zwei Monate richtig gut verdient, ich kaufe jetzt ein Auto. Würde ich zum Beispiel nicht machen, weil das erstens, also wir haben ein Auto, brauche ich jetzt nicht, Aber zweitens, das ist einfach eine super blöde Ausgabe direkt zu Beginn der Selbstständigkeit oder auch wenn man es nicht unbedingt braucht, einfach nicht machen und dann lieber kleiner feiern damit, dass man sich auch mal was gönnt in Urlaub fliegen, bleib bescheiden, schön essen gehen, in Freizeitpark, so kleine Sachen, Dauerkarte [00:49:41] Speaker A: für den FC, sowas. [00:49:42] Speaker B: Ja wirklich ist hundertprozentig so. Und dann so Sachen, wo man sich früher als Kind vielleicht auch dachte, wenn ich mal groß bin, dann gehe ich jeden Tag in Freizeitpark. Das auch einfach mal leben, dann mal so einen Tag wieder denken, jetzt auf [00:49:53] Speaker A: kleine Belohnungen kann ich Einfach mal in [00:49:55] Speaker B: den Freizeitpark gehen und dann Top Tipp ist, glaube ich, bei mir wirklich Nummer eins, tu was, was du liebst, dass wenn du morgens aufstehst und denkst, heute wird ein super Tag, dann hast du alles richtig gemacht. Und Wenn das dann 90 Prozent der Woche ausmacht, dann ist alles super. Es wird immer hier und da mal einen Tag geben, wo du denkst, heute ist wirklich, heute ist wirklich Kacke. Aber dass man dann trotzdem irgendwo in der Hinterhand hat, noch den Gedanken hat, so, ja, ich weiß aber der Tag geht vorbei und irgendwie der nächste oder die übernächste sieht schon wieder ganz anders aus. Heute Morgen aufgestanden und dachte, Alter, heute wird ein richtig guter Tag. So und ich weiß aber auch, dass das morgen noch so sein wird und ich weiß auch, dass es nächste Woche Montag wieder so sein wird. Am Wochenende wird's ein bisschen stressig. Aber auch das gehört dazu. Einfach zu Wissen, wenn ich 90 Prozent der Zeit oder 80 oder was weiß ich, morgens aufstehen und mir denke, das ist schön, ich glaube, das ist ein riesiger Antrieb, cool, [00:51:00] Speaker A: fertig. Ich glaube, ich bin damit durch meine drei. Es ist ganz spannend, weil in dem Moment, wo ich hier die Frage stelle, weiß ich das ja selber nicht. Also ich sag das, weil ich einen Impuls habe. [00:51:11] Speaker B: Ich finde es krass, dass du das hier dann so on the fly, also [00:51:13] Speaker A: muss ich auch drüber nachdenken. Ich hab geschrieben, Coworking, versuche Dinge nicht alleine zu machen. Das Klassische ist ja, der Unternehmer hat eine Idee und dann macht er die und das kann, keine Ahnung, ein Vierteljahr, ein halbes Jahr, ein Jahr in Ordnung sein. Aber geh in Außenverbindung, sonst wird dein bester Freund der Schreibtisch und das ist scheiße. Coworking. Verbind dich mit anderen, damit du nicht alleine bist. Das Zweite ist, ich bin totaler Netzwerkanhänger. Geh in Netzwerke rein, schließ dich mit anderen zusammen. Die haben Erfahrungen gemacht, von denen du profitieren kannst, die haben Kontakte, von denen du profitieren kannst und sofort auch deren Ideen. Und selbst wenn sie was völlig anderes machen, keine Ahnung, Aquaristik, spannend zuzuhören. Wie denken Sie? Weil Aquaristik ist ja nur das Produkt, kein Produkt des Podcasts und Eventmarketing und deren Produkte sind Aquaristik. Aber das ist total übertragbar, nicht hundertprozentig, aber das sind Sachen, von denen du lernen kannst und wenn du wächst, wachse mit Freiberuflern ohne Festanstellungen. Da bin ich, ich bin mein Leben lang erwachsen und ich weiß noch, einer der ich habe eine der größten Unternehmensberatungen in Deutschland mit beraten, können wir jetzt auch weglassen und war da natürlich ganz eng mit der Geschäftsführung, sagte ihr Konzept wird scheitern, das wird so nichts. Sie brauchen Angestellte, um richtig ins Wachstum zu kommen. Die guten Leute gehen sonst woanders hin. Und ich habe mich mein Leben lang gesträubt gegen Angestellte, weil ich überhaupt keinen Bock habe auf Abhängigkeiten. Ich habe keinen Bock, montags bis donnerstags ins Büro zu gehen, um denen das Gehalt zu zahlen, sondern ich habe gesagt, wenn ich Aufträge habe, leben die gut. Habe ich keine. Ist so. Und ich bin, keine Ahnung, 25 Jahre damit extrem erfolgreich gefahren. Und wenn das in deinem Job jetzt, liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer, nicht möglich ist, dann startet mit Freiberuflern und dann erst mach sie zu festen. Aber Mitarbeiterauswahl und Führung ist ist, ist das Kryptonit für uns Supermänner. Es ist so schwer, gute Leute zu finden und Leute, die mit einem hohen Zeitansatz arbeiten. Trefft auch Leute sagen ja, ich möchte das gleiche Geld wie du haben, aber ungefähr ein Drittel der Zeit, sorry, ich bin Angestellter, mache ich nicht. Und das ist echt schwer. Und ich glaube, ich habe bis heute achte ich total, mit wem ich zusammenarbeite und wähle die gut aus und tren mich auch radikal oder sag von Anfang an nein, wenn ich merke, Bauchgefühl stimmt nicht und ich starte immer mit Freiberuflern, das ist, ich habe einfach keinen Bock. Und die Rechtsprechung ist so ein Scheiß in Deutschland für jeden Heini irgendwie 20 Scheine in die Hand zu nehmen, weil er mal ein halbes Jahr bei dir unter Vertrag war, mache ich nicht. [00:53:49] Speaker B: Verstehe ich total. [00:53:50] Speaker A: So und deswegen mein starte und wachse mit Freiberuflern. Wenn sich das nachhaltig etabliert, kannst du immer noch Leute einstellen. Aber Mitarbeiterführung ist die Königsdisziplin und ich glaube auch nicht, dass ich der beste Chef des Lebens gewesen wäre. [00:54:05] Speaker B: Also insofern, boah, total gute Tipps, krass, gefällt mir ja. [00:54:10] Speaker A: Boah, der Linus scharrt schon mit den Füßen, weil er weiß, er muss das alles noch promoten und cutten und so weiter. Ich guck mal, ich habe den Eindruck, ich habe eine wichtige Frage vergessen und es ist nur ein Bauch. Was könnte das gewesen sein? [00:54:27] Speaker B: Gute Frage. Mir fällt jetzt per se erst mal nichts ein. [00:54:32] Speaker A: Gibt es irgendwas, was du gerne noch mit auf den Weg geben würdest, den Menschen, die da draußen und sagen, Mensch Marc, das hätte mir schon. Abgesehen davon, die können natürlich schreiben. [00:54:41] Speaker B: Ja, genau, schreiben sowieso. Wie gesagt, ich predige das ja auch immer wieder. Wenn man Fragen hat, dann bitte nicht davor scheuen, einfach mal eine Frage zu stellen, weil sonst nein, hast du schon. Wenn du es nicht fragst, dann kann [00:54:52] Speaker A: es ja so sein, wenn ich die Frage nicht vergessen habe, dass Leute sagen, boah, den Marc Jacker, den würde ich ja gerne kennenlernen. Ich weiß, dass die Firma demnächst umfirmiert wird. Wie heißt sie denn jetzt noch? [00:55:02] Speaker B: Jetzt heißt sie gerade your content sucks. [00:55:04] Speaker A: Was heißt das auf Deutsch? [00:55:05] Speaker B: Das heißt so viel wie dein Content ist scheiße. Ich habe das damals abgeguckt von, es gab einen Podcast, der hieß your mix, das kam noch aus meiner Tonstudiozeit. Der hat dann so drüber gesprochen, warum der Mix von anderen scheiße ist. [00:55:18] Speaker A: Ist einfach scheiße, wenn man während man Kokain schnupft, Firmenname erfindet. [00:55:24] Speaker B: Jetzt ist es so, Ne Marc, wir [00:55:32] Speaker A: hatten darüber gesprochen, das ist jetzt noch, wie man dich tatsächlich finden würde. Marc Jacker, J A C K A in Kölle bzw. In Frechen, was für uns Kölner natürlich alles dazugehört, ist alles. [00:55:45] Speaker B: Oh ja, total. Also wie man mich finden kann, ist. Ich glaube am besten über Instagram tatsächlich. Ich bin kein großer LinkedIn Verfechter. Ich bin einfach fast nie online, weil das so ganz viel Marketing und Trilala und Tralala ist und so. Damit kann ich irgendwie nicht so gut. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Website, weil bisher war es immer so, dass wenn die Leute Lust hatten, mit mir zusammenzuarbeiten, dann primär über Instagram kam der Kontakt zu stehen. [00:56:05] Speaker A: Den Teil werden wir rausschneiden. [00:56:11] Speaker B: So und dementsprechend, ich glaube einfach eine Insta DM. [00:56:15] Speaker A: Und was kannst du den Leuten bieten? Also Podcast, da machst du ja alles. Du machst die Aufnahmen, du machst den Schnitt, du machst die Promotion. Das ist ja eins deiner, sag mal, Live Pakete mit extrem hoher Qualität bei sich zufällig selbst. [00:56:27] Speaker B: Genau das so quasi das Urgeschäft. Also das besteht jetzt so am längsten, das mache ich am, also Das macht mir am meisten fast schon, würde ich sagen, Spaß, weil das wirklich so diese Tonstudiozeit mit der neuen Videografie, Videopodcast verbindet. Macht total viel Bock. Das zum einen, aber über die Zeit, man kann sich fast schon als Mediumproduzent dann irgendwann nicht mehr wehren, auch andere Sachen mal anzunehmen und mal auszuprobieren. Also mittlerweile von Hochzeitsvideografie, Hochzeitsfotografie, Eventvideografie, Fotografie, dann Videomarketing, Imagefilme, Kurzfilmproduktion, eigentlich alles, was [00:57:03] Speaker A: man so audiovisuell ganz frech schneiden, wer alles raus mag. Echt, ne? Das kann Hinz und Kunz. Ich habe total Sorge, dass irgend so eine Tante anruft. Kannst du meine Hochzeit filmen? [00:57:16] Speaker B: Nein, nein, ich habe tatsächlich gerade. Oh Gott, das jetzt. Oh Gott, jetzt wird es schlimm. [00:57:21] Speaker A: Wir schneiden immer mehr raus. [00:57:22] Speaker B: Ich habe tatsächlich gerade ein Angebot eventuell und das kann ich ja hier schon mal geben. Und zwar im Umkreis Köln suche ich gerade ein Pärchen und das jetzt in deinem Podcast exklusiv. Die Leute haben es zuerst gehört, ich suche ein Pärchen, denen ich kostenlos die Hochzeit filmen darf. Und jetzt dürft ihr mal die DMs von dem Farid voll spammen und ihn damit nerven, dass er mich mal anhauen soll. Ja, ich will um. [00:57:45] Speaker A: Du filmst deren komplette Hochzeit kostenlos. [00:57:48] Speaker B: Genau. [00:57:49] Speaker A: Okay, das klingt jetzt schmuddelig. Was muss die Braut? [00:57:53] Speaker B: Gar nichts. Das ist quasi einfach nur, ich möchte, dass die hinterher einen tollen Hochzeitsfilm haben. Ich hätte aber gerne im Gegenzug natürlich das, um es in mein Portfolio aufzunehmen. Das ist so ein bisschen der Deal. Aber wir heiraten ja bald selbst und ich habe gesehen, was gerade so auf dem Markt verfügbar ist und ich möchte das mal für mich austesten und den Leuten auch einfach mal zeigen, was man wirklich daraus machen kann. Und dementsprechend bitte meldet euch, falls ihr entweder dieses Jahr oder Anfang nächsten Jahres noch in Köln und Umgebung heiraten solltet, dann könnt ihr mich gerne kontaktieren und ich bin gerne für euch da. [00:58:23] Speaker A: Sehr krass, sehr krass. Also ihr merkt schon, das ist ein sehr ungewöhnlicher Typ und ich persönlich schätze ihn sehr. Das, das hängt natürlich auch mit der großen Werteebene zusammen, die ich von dir höre und ja auch einen Teil deiner Arbeit schon kennenlernen durfte mit deinem hohen Qualitätsanspruch und gleichzeitig ein unglaublich herzlicher Mensch. Also wenn du Hochzeitspaar merkst du hast da Lust zu und musst dafür echt nichts tun, der meint das so, wie er sagt, dann melde dich doch bei Marc Jacker oder einfach über meinen Podcast bei mir. Ich stelle den Kontakt dann her. Ich danke dir erst mal für die. Für was danke ich dir alles. Ich danke dir sowieso für die gemeinsame Zeit dann, dass wir das hier bei dir machen durften. Sehr, sehr gerne mit allen drei Kameras. Ich habe noch nie technisch so eine perfekte Aufnahme erlebt. Insider Gag für dich, weil wir vorhin mal eine Probeaufnahme hatten, wo es ein technisches Problemchen gab mit einer Kamera. Deswegen schmunzeln wir beide darüber. Aber ist natürlich alles korrigiert und ich bin davon überzeugt und ich wünsche mir das einfach, deswegen sage ich das noch mal. Ich wünsche, dass wir einen Teil des Lebensweges noch mal miteinander rumtanzen und gucken, was wir noch voneinander zu lernen haben. Das ist ja eine der Gründe, warum ich diesen Podcast mache. Ich darf dadurch interessante Menschen treffen, zu denen ich sonst nicht die Gelegenheit wahrscheinlich gehabt hätte. Und wir haben heute einen halben Tag zusammen verbracht. Vielen Dank, Marc und auf immer gerne bald. [00:59:47] Speaker B: Ja, sehr, sehr gerne. Auch vielen Dank, dass ihr bei mir wart und die Hitze hier ertragen habt, weil es ist ein bisschen wärmer hier drin, aber ich habe es sehr, sehr, sehr genossen. Vielen, vielen Dank auch für die tollen Worte. Hat mich sehr gefreut. [00:59:55] Speaker A: Auch dir, Linus Wittmer, herzlichen Dank für das geduldige Ausharren und tausend Bilder im Hintergrund machen. [01:00:00] Speaker B: Oh yes. [01:00:01] Speaker A: Liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer. Den ganzen Podcast gibt es nur für dich, wenn du merkst, du würdest gerne dich da mehr engagieren, hast vielleicht auch eine Firma, hast ein Produkt, was zu diesem Podcast passt. Aktuell suchen wir Sponsoren für das letzte Quartal und für das nächste Jahr und freuen uns, wenn du einfach mit uns in Kontakt trittst. Bis immer dann. Ciao, Dein Man Farid.

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