Mann! Farid Podcast 103: Die Kraft männlicher Co-Kreation - Ulrich Guserl

April 09, 2026 00:39:01
Mann! Farid Podcast 103: Die Kraft männlicher Co-Kreation - Ulrich Guserl
MANN! Farid – Der Männer-Podcast für ein erfülltes Leben
Mann! Farid Podcast 103: Die Kraft männlicher Co-Kreation - Ulrich Guserl

Apr 09 2026 | 00:39:01

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Show Notes

Die Kraft männlicher Co-Kreation – Ulrich Guserl In dieser Folge des Mann-Farid-Podcasts spreche ich mit Ulrich Guserl über ein Thema, das für mich weit über klassische Männerarbeit hinausgeht und gleichzeitig mitten ins Herz unserer Zeit trifft: Co-Kreation. Ulrich ist Gründer der Mission Mann, in Österreich tief in der Männerarbeit verwurzelt und steht für eine Haltung, die ich sehr schätze: verbindend, klar, bewusst und gleichzeitig kraftvoll in der Umsetzung. Genau darum geht es in diesem Gespräch. Wir sprechen darüber, warum viele Männer noch immer in alten Mustern von Konkurrenz, Einzelkampf und Abgrenzung festhängen — und warum genau das uns als Männer […]
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Episode Transcript

[00:00:00] Speaker A: Ihr Lieben, herzlich willkommen zur nächsten Ausgabe meines MAN Verriet Podcast. Heute mit einem richtigen Männerbruder von mir. Da werde ich später noch was zu erzählen. Achtung, er kommt aus Österreich. Ihr werdet euch höchstwahrscheinlich in die Stimme verlieben, aber ganz Vielleicht muss das eine oder andere auch mal nachgefragt werden. Dann werde ich noch mal nachhorchen, weil es gibt ja ein paar winzige Dr. Ulrich Gusal. Er ist Gründer der Mission Man Aktivität in Österreich und im Vorstand von MKP Österreich. Ulrich Ich freue mich total, dass wir endlich über unsere Männerarbeit sprechen. Herzlich willkommen, Ulrich. [00:00:42] Speaker B: Danke, danke für die Einladung. Freude ist ganz meinerseits. Ich bemühe mich auch schön zu reden, aber trotzdem natürlich und authentisch zu sein. Sei mir verziehen. Danke, dass ich da sein darf. Hallo Männer, freue mich total. [00:00:57] Speaker A: Und ich habe ja so scherzhaft gesagt, wir machen das sonst wie bei den Serbo Kroaten oder so. Wenn man es nicht verstehen kann, dann blenden wir einfach drunter ein. Im Text wird ja auf YouTube gezeigt und überall, was wir meinen. Aber das nur im Spaß. Jetzt habe ich dich ja ganz stark in den Fokus gerückt mit dem Thema Männerarbeit und innerhalb der Männerarbeit hast du für mich einen Begriff geprägt, aber du lebst den ja auch von Co Kreation. Vielleicht steigen wir damit mal ein. Was heißt das Co Kreation und warum ist das was Neues in unserer Männerwelt? [00:01:31] Speaker B: Co Kreation heißt, dass man sich in gemeinsamen Anliegen vereint, Jeder auf seine unterschiedliche Art und Weise, jeder mit seinen Talenten, Stärken und Schwächen. Es geht nicht darum, gleich zu sein. Es geht gerade diese Unterschiedlichkeit zu feiern, zu fördern und sich in einer gemeinsamen Richtung auszurichten, um umzusetzen, um die Mission auf die Straße zu bringen. Und die Co Kreation ist eine Entwicklungsstufe, wo man sagt, vielleicht Konkurrenzdenken, also Konkurrenzdenken,-Kooperation. Co Kreation ist eigentlich die nächste Entwicklungsstufe der Zusammenarbeit und ist etwas, was es ganz, ganz dringend braucht. Gerade in der heutigen Zeit ist das Verbindende, dieses gemeinsame Ausrichten, etwas, an dem wir nicht drumrum kommen. Also Co Kreation ist keine Option mehr. Es ist eigentlich ein Muss, auch wenn ich das Wort müssen sehr, sehr verwende ich da jetzt ganz sorgsam, ganz bewusst. Aber weil so wie es jetzt zurzeit ausschaut, was was mein Urteil ist meine Beobachtung ist, ist eigentlich ein Rückschritt. Ein Rückschritt, ein Entfernen von Co Kreation. Wir gehen über die Kooperation wieder zurück zur Konkurrenz, zum Konkurrenzdenken. Und das kann es nicht sein. [00:03:04] Speaker A: Ich teile das komplett. Ich habe nur ein kleines technisches Thema, deswegen gucke ich mal kurz, dass mein Kollege mit dazu kommt. Linus, ich glaube, wir sollten die Kamera so ein bisschen mal justieren. Der Ulrich sitzt zu hoch und ich sitze zu niedrig. Das würde ich kurz noch anpassen. Schneidest du später. Sehr gut, dann lassen wir es einfach so. Mich hat der Ansatz so fasziniert, weil ich glaube, dass es absolut Zeit dafür wird. Deswegen würde ich das gerne unterstützen. Ich darf ja auch Management Coach, ich darf sehr hohe Führungskräfte begleiten auf dem C Level, DAX Unternehmen in Deutschland, sehr viel Geschäftsführer. Und was ich erlebe, dass die Art des Entscheidens und Arbeitens immer noch so ist wie vor 200 Jahren, dass es immer noch Steinzeittrommler, die irgendwie das Mammut versuchen zu jagen, aber nicht im Verbund. Und das ist nicht smart. Wobei fällt mir gerade ein, ich glaube, das Mammut haben wir damals zusammengejagt, sonst hätten wir es wahrscheinlich nie erlegt. Aber ich erlebe viele und bin jetzt nun mal sehr stark in der Männerwelt zu Hause. Ich weiß nicht, wie das bei den Frauen ist, aber sehr unklug als Einzelkämpfer, was eine riesen Energie kostet. Einmal ich mache Dinge alleine, kostet eine scheiß Energie und dann ich grenze mich auch noch gegen die anderen ab. Das ist dieses Ellenbogen, das kostet mich eine Zusatzenergie, statt mich zu verbinden. Und im Grunde, ich glaube, du und ich, wir kennen uns jetzt im zweiten oder dritten Jahr, seit ich dich kenne, ist das ein Thema, dass du wie so ein Schild vor dir herträgst, wo ich denke, ich halte das für so klug. Und mich hat das selbst geprägt. Ich habe jetzt ja auch jahrelang meinen Podcast im dritten Jahr alleine gemacht und auch durch dich motiviert habe ich angefangen, mich viel mehr mit anderen Männern zu verbinden. Bin gerade mit Moritz im Gespräch, der so mit den größten Online Kongress macht, habe mit Johannes gesprochen, der den zweit und drittgrößten macht. Wollen wir nicht mehr zusammen wirken, weil ich festgestellt habe, selber, ich werke ja auch nur vor mich alleine hin und das ist nicht smart und macht auch einsam. Und deswegen würde ich gerne noch mal eine tiefere Ebene da erreichen. Wie kamst du denn dazu? Ich glaube, hauptberuflich bist du Zahnarzt, [00:05:15] Speaker B: da [00:05:15] Speaker A: wäre jetzt für mich nicht sofort die Brücke witzig. Die Brücke also zum Thema Co Kreation. Woher kommt dieser Impuls in deinem Leben? [00:05:25] Speaker B: Ulrich Also da möchte ich dir ganz gerne zwei Antworten liefern. Die eine Antwort ist vielleicht ein bisschen oberflächlicher, aber nicht weniger wahr und kommt tatsächlich aus meiner Tätigkeit als Zahnarzt, wie ich angefangen habe, die Ordination von meinem Vater zu übernehmen als Einzelkämpfer direkt nach dem Studium, bin ins kalte Wasser gesprungen, habe die Orientation sofort eröffnet, hab guten Zulauf gehabt, hat alles wunderbar funktioniert, Aber ich habe gemerkt, dieses alleine an der Front stehen, das ist nicht meins. Gerade in der Zahnmedizin oder generell in der Medizin gibt es ja unterschiedliche Spezialisierungen. Ich kann nicht alles abdecken. Und weil ich von Anfang an immer sehr serviceorientiert gedacht habe, ich habe immer die Patienten als Kunden gesehen, wie kann ich die größte Kundenzufriedenheit herstellen, habe ich einfach aus diesem praktischen Nutzen, ich könnte ja andere Kollegen und Kolleginnen mit reinnehmen mit unterschiedlichen Spezialisierungen, da muss ich die nicht überweisen, wohin schicken woanders, weil die fühlen sich bei uns wohl, die kennen schon die Dame an der Rezeption, die kennen schon die Location, die möchte eigentlich zu mir da bleiben und da könnte ich gehen eine Tür weiter, der macht genau das Implantat oder sonstige Leistungen. Und dann habe ich angefangen, Kollegen und Kolleginnen mit reinzunehmen, die Organisation zu vergrößern, auszubauen. Und da wächst natürlich automatisch dann auch das Team. Und ich habe dann viele Jahre sehr viel falsch gemacht. Und wie du selber weiß aus dem Falsch machen, Fehler machen lernt man am besten. Und habe mich da einfach beschäftigt, wie das ist, Teamführung, wie das ist, in Führung zu gehen, Verantwortung zu übernehmen, Klarheit und habe sehr viel von oben herab dirigiert. Und das ist mir dann regelmäßig um die Ohren geflogen. Und wie ich dann angefangen hab, diese Augenhöhe zu suchen, ganz bewusst, ist vieles viel leichter gegangen. Und da hat sich auf eine natürliche Art und Weise einfach eine, ich nenne es einmal trotzdem Kooperation eingestellt, vielleicht schon ein bisschen sogar eine Co Kreation, wo man wirklich sich authentisch zeigt. Da hat man nicht weniger Respekt voreinander ganz im Gegenteil, sich zu zeigen mit stärken Schwächen, mit seinen Anliegen macht einen nicht unbedingt verletzlicher. Es fühlt sich vielleicht anfänglich so an. Und das ist glaube ich auch der Punkt, warum viele die Co Kreation scheuen, weil sie sich anfänglich nach mehr Arbeit, nach mehr Zeigen, nach mehr Verletzlichkeit anfühlt. Im Endeffekt ist es aber so, wie du schon gesagt hast, ist es definitiv eine Erleichterung. Das merke ich jetzt seit Jahren der guten, fruchtbaren Co Kreation in meinem Betrieb, in meiner Zahnarzt Ordination, was das für eine Erleichterung darstellt. Sonst hätte ich gar nicht die Ressourcen zeitlich, energietechnisch für die Männerbeit, die ich nebenbei mache. Das geht nur, weil ich in der Zahnpraxis diese Co Kreation etablieren habe können. Und das ist die eine Antwort. Die zweite Antwort war, wie ich zur Ko Kreation gekommen bin, geht man weiter zurück in meine Kindheit, in meine Jugend. In meiner Kindheit und meiner Jugend waren die Selbstzweifel sehr hoch und der Selbstwert sehr niedrig. Ich habe damals sehr viele meine Role Models waren so die Actionhelden, der er er Jahre aus Filmen. [00:09:07] Speaker A: Wer waren das? Mal gucken, ob wir auf die gleichen kommen. Wer war das? [00:09:09] Speaker B: Also da war Jean Claude Van Damme, Dolph Lundgren, Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, Sylvester Stallone und seine Figur Rocky begleitet mich bis zum heutigen Tag. Über andere muss ich vielleicht heute ein bisschen schmunzeln, meine ich nicht böse, aber hat sich natürlich ein bisschen was geändert. Aber die Figur des Rockies, weiß nicht, ob der was sagt. [00:09:28] Speaker A: Absolut, absolut. Ich weiß noch, wie er die Treppe hochgelaufen ist im ersten Teil und ich bin nach dem Film nach Hause gejoggt und genau so in dieser Groß. Ich war leider nicht so fit. Bis heute bin ich niemals so fit gewesen wie er war. Ja unglaublich stählern. Aber wo er die Treppe da hoch läuft in seinem Konditionstraining und dann oben steht und die Arme nach oben. Es war ein Riesengefühl und ja schön. [00:09:52] Speaker B: Genau. Und damals wurde mir immer wieder vorgeworfen oder gesagt von meinen Lehrern zum Beispiel, dass ich eigentlich nur ein Träumer bin, dass ich eigentlich nur mich in Tagträumen verliere. Und das ist sie Eigentlich war die Message, du wirst es zu nichts bringen. Das habe ich auch geglaubt. Das habe ich auch lange Jahre geglaubt und einfach denjenigen keinen Vorwurf. Das war wichtig, vielleicht die Erfahrung zu machen, weil es hat sich wirklich nicht gut angefühlt. Es waren wirklich die Selbstzweifel sehr hoch. Und dann habe ich aber irgendwie und habe mich dann immer mehr in diese Träume verloren, in diese Fantasien, wo ich ein Held bin, wo ich in Führung gehe, wo ich auch Anerkennung bekomme natürlich, aber vor allem, wo ich auch dienen und beschützen kann, wo ich den Menschen helfen kann. Und irgendwann ist dann dieser Punkt gekommen, das war kein Stichtag, das war ein Prozess, der über Jahre, Jahre ging, wo ich gemerkt habe, diese Träume sind jetzt nicht nur Luftschlösser, sondern diese Träume sind eigentlich Möglichkeiten, Wege, die in meinem Hirn schon stattgefunden haben, die aus meiner Seele kommen, aus meinem Herzen den Weg zum Hirn finden. Und ich muss unter Anführungszeichen diesen Weg dieses diesen Träumen nur mehr folgen. Also das, was ich heutzutage erreicht habe, habe ich erreicht, weil ich das umgesetzt habe, was der Junge damals geträumt hat. Dafür bin ich sehr dankbar und bin sehr stolz auf diesen Jungen von damals, dass er durchgehalten hat und weiter geträumt hat. Und ich kann mir jetzt eine Scheibe runterschneiden, weil ich merke jetzt manchmal, wenn die Energie absackt, dass ich aufhöre zu träumen und dass ich mich wirklich wieder orientieren darf an den Jungen von damals, wo ich Hey, es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Auch ein Zitat aus Rocky Träume, Träume, Träume. Aber da sind wir noch nicht bei der Co Kreation. Auf jeden Fall diesen Heldenweg bin ich dann klassisch gegangen. Und wie ich dann langsam die Selbstzweifel reduziert habe, die Selbstvertrauen gestiegen ist, ist da noch was hochgekommen. Und zwar das Gefühl, dass ich nicht nur Held sein möchte, sondern dass ich ein Held unter Helden sein möchte. Das heißt, ich möchte anderen Menschen, vor allem andere Männer, auf Augenhöhe begegnen, in ihrem Heldsein begegnen. Und wenn ich zum Beispiel, wie es jetzt vor zwei Wochen war, am Männerfestival diese Männer begrüße, bei der Öffnung in ihre Augen schaue, sehe ihren Mut dorthin zu kommen, sich auf das einzulassen, mehrere Tage jetzt noch Gänsehaut, weil dann bin ich ein Held unter Helden. Und das ist richtig geil. [00:12:55] Speaker A: Jetzt mal gucken, wie es dir damit geht. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis erzähle, dass ich in der Männerarbeit aktiv bin, mein Thema Persönlichkeitsentwicklung. Ich erzähle das ja auch meinen Kunden, ich lade die dazu ein, ein Teil geht auch den Weg, aber die erste Reaktion ist immer so eine gerümpfte Nase. Also ob irgendwas schief gelaufen wäre in meinem Leben, so Wollsockenstricker mäßig. Jetzt wenn ich von außen gucke, ein gestandener Mann, eine Praxis bis promoviert, ich sag mal in keine Ahnung wie er Österreicher sagt, aber so ein Bild von einem Mannsbild, bist ein kräftiger, gutaussehender Kerl. Wie war denn dein Weg in die Männerbeit? Oder umgekehrt könnte man ja fragen, warum beschäftigst du dich mit so einem Scheiß? [00:13:46] Speaker B: Also diese Reaktionen, die du jetzt genannt hast, die kenne ich sehr gut, die kriege ich natürlich auch sehr stark von Freunden und Bekannten, die mich quasi von früher kennen und schon lange begleiten und dann komme ich auf einmal mit so einem Scheiß daher wie Männerarbeit. Also das heißt, wie schlecht muss mir gehen, dass ich das überhaupt mache. Und da habe ich es gar nicht lang her, wirklich mit zwei sehr, sehr guten alten Freunden, wo wirklich sehr viel, wo man gemeinsam viel erlebt haben, gute Vertrauensbasis, alles da. Dem einen bin ich auf Trauzeuge, also wirklich gute Freunde, aber die mich halt vom Studium schon kennen und das ist auch schon ein bisschen her und wir haben wirklich bis um zwei, halb drei in der Früh diskutiert, um nicht zu sagen gestritten schon, weil es natürlich bei mir dann auch irgendwann mal die Knöpfe drückt. Wenn nicht nur kein Verständnis da ist, ist es ja okay, ich versuche es zu erklären. Anscheinend erkläre ich es falsch oder nicht richtig oder erwische nicht den richtigen Kanal. Aber wenn mir dann gesagt hör auf mit dem Scheiß, konzentriere dich wieder aufs Wesentliche, merke natürlich auch, das macht mit mir. Ich bin ja auch nicht schattenbefreit, ich habe auch meine Triggerpunkte und da habe ich schon gemerkt, wie das dann in mir hochkommt. Und wenn nicht nur kein Verständnis da ist, sondern regelrecht eine Ablehnung, wo man hör auf damit, du verlierst dich da hör auf diese Fragen zu welcher Mann will ich sein, sondern lass gut sein. Und da sitzen mir halt welche gegenüber, wo ich natürlich sehr gut auf deren Schatten kenne, deren Familiengeschichte und und und, wo ich halt weiß aus meiner Ausbildung, da wäre auch schon potenzial da, dass man sich das einmal anschaut. Bei wem nicht, ist ja ganz normal. Das liegt ja bei. Und für uns, das ist nicht nur normal, das ist auch wichtig, das ist ein Teil der Entwicklung. Natürlich gibt es auch den Punkt, wo ich sage, man darf auch Männerarbeit machen, Man darf auch Persönlichkeitsentwicklung machen, ohne vordergründig ein Problem zu haben. Es macht einfach Spaß und Freude, sich zu entwickeln, Visionen zu entwickeln, Ziele zu setzen, die Mission zu spüren, die Berufung. Man lernt immer durch Freude oder durch Schmerz, Licht und Schatten. Es ist beides da. Und man kann ja auch mich interessiert es einfach die Wer bin ich? Was für ein Mann möchte ich sein? Was ist meine Mission? Wie lebe ich das? Es muss jetzt nicht nur aus einem Schmerz heraus sein. Man kommt dann halt zu einem Punkt, wo sagen was hält mich davon ab? Man kommt dann in die Schattenwelt. So, das ist Teil, wo ich mir sage, wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Da gehört Schattenarbeit dazu. [00:16:37] Speaker A: Punkt aus Schattenarbeit. Vielleicht übersetzen wir es mal ganz kurz für alle, die noch nicht so ganz tief in der Männerarbeit sind. Das sind, ich sag mal, die dunklen Anteile in uns. Das sind die Seiten, auf die wir vielleicht nicht stolz sind. Vermeintliches Fehlverhalten würden manche dazu sagen. Also keine Ahnung, Aggression, Wut, Gewalt können Schattenthemen sein oder Eifersucht, Arroganz, Abgrenzung nicht, was auch immer. Also Schattenthemen gibt es viele Und wir in unserer Männerweit gucken die genauso an wie natürlich unsere positiven Schiesser, weil es nicht nur darum geht, das Negative zu bearbeiten, sondern auch zu sehen, wo sind wir denn richtig stark? Wo sind wir denn gut drin? Und ich mag noch ergänzen, Ulrich Mein bin Jetzt, keine Ahnung, 14 Jahre, glaube ich, in der Männerarbeit aktiv. Meine Erfahrung ist, dass ein Teil der Männer das nahezu ablehnen muss bei mir. Wenn sie es nicht ablehnen, müssten sie sich ja die Frage Warum mache ich das nicht auch? Und das kenne ich auch bei anderen Themen, wenn ich mich zu bestimmten Themen öffne. Und Leute, habe ich festgestellt, bleiben ja so gerne, wie sie sind. Also die Bereitschaft zur Nichtveränderung ist sehr hoch. Und je älter, desto stärker ist die in meinem Urteil ausgeprägt bei vielen Männern speziell. Und durch die Ablehnung können sie okay, ich habe damit nichts zu tun, was der verdient macht, was der Ulrich da macht, das ist ein Scheiß. Damit muss ich gar nicht beschäftigen weil wenn ich mich dafür öffne, könnte es sein, dass ich feststelle, oh verdammt, ich nehme ja in jede neue Scheidung mein Thema mit der Untreue oder der Unzuverlässigkeit. Ich nehme ja in die dritte Firmentrennung mit, dass ich mich nicht gerade verhalten habe oder dass ich mit nicht konfliktfähig war. Und deswegen bin ich von überzeugt, dass Männerarbeit ist Persönlichkeitsentwicklung ganz eine Große. Und auch davon bin ich felsenfest überzeugt. Männerarbeit ist Friedensarbeit. Ich bin überzeugt, wenn wir Männer unsere Hausaufgaben machen, ich sage mal ganz frech, wenn Trump seine Hausaufgaben gemacht hätte, dann hätten wir den Scheiß jetzt nicht, den wir da draußen haben. Das sind in meinem Urteil häufig Kleinkinderverhalten, die sind halt nicht reif geworden. Ich glaube, der geht jetzt auf die 70 zu 72, die sind nur alt geworden, aber sind nicht reif geworden als Mensch, sondern da gibt es immer noch ein nicht gesehenes Kind, das der Welt durch Poltern zeigen hier bin ich und so stark bin ich und ich kenne Trump überhaupt nicht, ich kenne auch keinen seiner Berater, um da nicht den falschen Eindruck zu erzielen. Aber das ist so ein bisschen mein Vorurteil. Ich glaube, wenn dieser Mann, und das gilt für so viele andere, einfach ihre Arbeit machen würden, dann müssten sie sich der Welt nicht so zumuten. Ich glaube, Simone Beauvoir hat gesagt, sie hat vor nichts mehr Angst in diesem Leben als vor unreifen Männern, die nicht ihre Macht kennen. Und das teile ich komplett. Also insofern möchte ich nicht nur Wir sind halt ein Paar, die machen sich auf den Weg. Ich glaube, wir sind so eine Art Speerspitze. Und ich wünsche mir, dass nahezu jeder Mann auf dieser Welt, ich gucke mir mal meine Themen an, weil dadurch werde ich ein besserer Vater, ein besserer Freund, ein besserer Ehemann und einfach, ich glaube, ein besserer Mensch. Und ja, es ist Arbeit, aber ich finde, es lohnt sich total. [00:19:48] Speaker B: Da hat sich ein bisschen was verändert, auch seit dem letzten Männerfestival. Da ist übrigens auch der Begriff gefallen von einem Teilnehmer, den du jetzt erwähnt hast, dass wir eigentlich da Friedensarbeit machen. Das hat sehr berührt, Das Wording gefällt mir sehr gut, damit eine gewisse Energie verbunden ist und Ausrichtung. Und habe ich bis jetzt gar nicht so am Schirm gehabt, diese Friedensarbeit, die wir da machen. Und das trifft es total Frieden mit sich selbst heißt auch Frieden für die Welt 100 Prozent. Aber das wollte ich jetzt eigentlich nicht sagen. [00:20:17] Speaker A: Ganz kurz, Ulrich, weil wir das nur ansprechen und das bedeutet auch Frieden der Familie. Also ich komme aus einem Gewalthintergrund, bin mit einem Vater groß geworden, Ausländer in Deutschland. Der hatte bestimmt viele Konflikte zu tragen und es ist einfach ein sehr mächtiger Mann immer noch und konnte mit seiner Energie, der hat halt nicht gelernt, wohin damit. Soll jetzt nicht für alles eine Entschuldigung sein und auch keine Begründung, aber es hilft mir als sein Sohn zu verstehen. Der war halt wie er war wie so ein ungeschlaffener Diamant und in seiner Ungeschliffenheit wusste er nicht wohin. Und daher kam diese hohe Bereitschaft für Aggressivität und auch für Gewalt. Und ich glaube, wenn er die Chance gehabt hätte, keine Ahnung, ob er sie genutzt hätte, aber hätte er ein anderer Mann sein können. Das ist ja das, was ich damit meine. Sei doch der Mann, der du sein willst. Und ich bin natürlich sein Sohn und trage all diese Wut und Aggression und Kraft auch in mir. Bin jetzt kein Engel, aber ich habe durch die Männerarbeit gelernt, damit anders umzugehen. Ich muss nicht mehr dem anderen aufs Maul hauen. Ich muss nicht mehr dem anderen in der Diskussion zeigen, wie klug ich bin und dass ich besser bin als er, sondern ich kann da sein und okay, das ist interessant. Ich habe eine völlig andere Haltung, aber es ist interessant, wie du denkst und ich kann bei mir bleiben Und das, das verdanke ich für mich in meinem Leben der Männerarbeit und kann deswegen auch ein anderer Vater sein, auch wenn ich sicher bin, wenn meine Söhne den Podcast hören und ja, aber du weißt schon, dass du noch Baustellen hast, Alter. Ja, weiß ich, Kinder, ich sag's zuerst, aber ich habe die großen Steine aus dem Weg geräumt und da gehe ich weiter in der Friedensarbeit. Es gibt ja ganz viele, die so an systemisches Weitergeben denken. Ich denke, wenn ich die Arbeit mache als Mann in der Väterlinie, die ich habe, haben meine Kinder schon weitaus weniger Scheiß aufzuräumen, weil ich habe mich meine Themen angenommen in meiner Familie. Es gibt so einen herrlichen Satz, den wir manchmal bei MKP, da kommen wir vielleicht noch drauf. Das ist eine Institution, die wir beide sehr teilen. Bei mir ist Schluss. Also ich bin der Letzte, weil ich aufräume in meiner Ahnenlinie der Männer. Und auch das finde ich, ist ein hoher Beitrag, warum sich das Ganze lohnt. Auch damit meine Kinder ein besseres Leben haben. Da müssen sie den Scheiß nicht wiederholen, den der Vater vielleicht noch und der Großvater erleben mussten. Wollte ich nur noch mal kurz reinbringen, weil ich echt das groß machen möchte, das Thema. Das ist nicht ach guck mal, die machen Männerarbeit. Hey, die machen richtig was Substanzielles. Ich glaube, wir leisten einen Beitrag für eine andere Welt. Noch sind wir klein, aber wir werden wachsen. [00:22:53] Speaker B: Also da hat sich insofern ein bisschen was verändert in meiner oder in der Mission von mir und von Andreas. Andreas, mit dem ich die Mission Manog betreibe, weil wir mit so einer Ungeduld in die Männerarbeit vor ein paar Jahren gekommen sind. Also wir haben dann richtig schön an den Gänseblümchen angerissen, damit sie besser wachsen und weil wir vom Typ her auch so sind und sehr, sehr straightforward Licht, aber natürlich auch Schatten, wie es immer so ist. Und weil wir gesagt haben, wir müssen alle Männer in die Männerarbeit bringen mittlerweile, weil wir eben dann gesehen haben, dass die Gänseblümchen nicht schneller wachsen. Deswegen hat sich da was verändert, wo wir sagen, wir müssen die nicht in die Männerarbeit bringen, aber wir müssen die Männer informieren, dass es so eine Arbeit gibt, dass es die Möglichkeit gibt. Und dann kann jeder Mann zu dem richtigen Zeitpunkt, wenn er den Ruf verspürt, wenn es whatever, wenn es was braucht, dann kann er kommen zum Männerkreis, zum MKB, zum Männerfestival, wo andere Männer sind, die vielleicht ähnliche Situationen schon erlebt haben. Aber ich kann nicht die Männer hinzerren. Das geht sich nicht aus und das ist ja nicht die Intention und ist eigentlich genau, funktioniert nicht. Aber dass die Männer Bescheid wissen. Ich habe immer noch so viel, wenn ich ins Gespräch komme, so viele Männer, die wirklich gar keine Ahnung haben, was es da für Angebote überhaupt hundertprozentig so. Und das ist die Mission der Männerwelt zu Das gibt es. Das Buffet ist angerichtet und wenn es für dich passt, nimm dir, was dir schmeckt. [00:24:36] Speaker A: Ich möchte kurz, weil du den Namen erwähnt hast, Andreas Mayer Würger kurz noch mal reinholen und ehren ist ja auch ein MKP Bruder von uns beiden und er ist ja mit dir Gründer der Mission. Mann, wie habt ihr euch denn gefunden, dass ihr auf so eine Idee kommt? Das ist ja auch ein weiteres Beispiel für Co Kreation. Du hättest sagen können, ich mache das alleine oder Andreas hätte sagen können, ich mache es alleine, aber ihr habt ja irgendwie entschieden, wir machen das gemeinsam und das ist ja gelebte Co Kreation. Wie kam es denn dazu? Vielleicht magst du uns da mal ein, zwei Minuten Einblick geben. [00:25:09] Speaker B: Also wir haben uns kennengelernt im Rahmen von einer Coaching Ausbildung, die über eineinhalb Jahre gegangen ist. Und da war mehr zu Sehr im selben Magic Team hat es damals geheißen, vier Männer, die sich da gefunden haben für eine Online Ausbildung. Und nachher ist aus dieser Vierer Männer Magic Team ein 8 Mann Mastermind Team geworden, mit dem wir heute noch noch in Kontakt sind. Das ist schon ein paar Jahre her, wo wir auch im Sinne der Co Kreation jetzt ein Buch geschrieben haben zu Akt. Das war sehr spannender Prozess, diese Co Kreation, weil da können wir vielleicht auch ganz gerne noch was dazu sagen, wenn man glaubt, Co Kreation ist nur nett und lieb und Ponyhof. Co Kreation ist schon Arbeit, ist schon Reibung, aber ist auch Entwicklung. Aber nochmal zum Andreas. Andreas kennengelernt in dieser Ausbildung und im Rahmen dieser Ausbildung ist uns immer mehr klar geworden, dass wir Männerarbeit machen wollen. Und dann hat zufällig das eine das andere ergeben. Dann haben wir Männer kennengelernt, dann haben die, die schon Projekte gehabt haben, die das gerne abgeben wollten oder Andreas nicht gesagt haben, das können gern wir machen. Und so sind wir da hineingewachsen und das ziemlich schnell und ziemlich rasch, weil wie gesagt, Andreas und ich da gern gern auf die Tube drücken. Also uns kann es nicht schnell genug sein. Und so ist es dann gewachsen von der Mission Manog, die eigentlich als Veranstalter auftritt. Aber nicht nur Mission Manog steht für Co Kreation. Wir sind auch eine Plattform, wo auf der Homepage du verschiedene Männer, die Männerarbeit betreiben, finden kannst aus deiner Region, passend zu deinem Thema. [00:26:49] Speaker A: Ihr habt ja auch Newsletter, wo ihr Männer einladet, deren Angebot dort vorzustellen. Auch das finde ich wunderbar. Es ist gar nicht so, dass ihr sagt, das ist mein Kuchen, was auch immer und den möchte ich haben, sondern ihr ladet ein, Das ist ja für mich gelebte Co Kreation, gemeinsam auch dort zu bewerben, welche Angebote es mittlerweile gibt. Es gibt ja richtig viele Angebote in der Männerwelt und da würde ich gerne noch eine Umleitung machen. Du bist ja auch Vorstandsmitglied zusammen mit dem Andreas wenn ich es richtig verstanden habe, von MKP Österreich, der Andreas ist [00:27:24] Speaker B: nicht direkt im Vorstand, um ganz korrekt zu sein. Ja sogar korrekt, aber ist natürlich stark in der Unterstützung drinnen, weil der Andreas einfach ein unglaubliches Organisationstalent ist. Unglaublich. Er ist ja Projektmanager und ohne der Hilfe von Andreas wäre es nicht gegangen. Wir haben ja heuer genau ein NWTA, ein New Warrior Training Adventure wieder nach 20 Jahren in Österreich veranstalten dürfen, wo ja Männerinitiation stattfindet. [00:27:57] Speaker A: Beide waren zusammen mit Andreas, da durften wir ja beide im sogenannten Trainerstab sein. Das war ja, mir war es ein Fest. Das war wunderschön. [00:28:06] Speaker B: Es war ein Fest. Es war wirklich, wirklich schön. Dankeschön für die Unterstützung von unseren deutschen Brüdern. Das ist auch eben gelebte Co Kreation, das Vertrauen, was wir bekommen haben von euch, von dem deutschen Vorstand, weil es brauchte, wie du weißt, für so ein NWTA viele Männer und die sich gemeinsam ausrichten. Also so ein NWTA Wochenende ist ein super geiles Beispiel für geliebte Co Kreation. Ob diese Co Kreation dann, wenn das Training aus ist am Montag, dann, wenn der Alltag beginnt, auch noch so gelebt wird, steht vielleicht manchmal von einem anderen Platz Papier, aber zumindest was möglich ist, zeigt so ein Wochenende gut auf ein gemeinsames Anliegen, Inspiration, die Kraft. Also das ist jeder, der das erleben darf, sowohl als Teilnehmer als auch im Stab, kann ich nur schwerstens empfehlen. [00:28:59] Speaker A: Gibt es da schon neue Termine für das New Warrior Training in Österreich? Gibt es da schon was? [00:29:04] Speaker B: Ja, wir planen auf jeden Fall wieder 2026 im April. Das neue Datum gibt es schon, ist aber noch nicht fixiert. Anfang April wird es stattfinden und es wird wahrscheinlich im Herbst ein zweites in einer anderen Gegend, eher im Westen von Österreich stattfinden. Da ist ja unser Präsident Gobert Meser mega aktiv und ist ein toller Leuchtturm, was das betrifft. Ganz ein toller, aktiver NKB Bruder und Mensch. Und der treibt das auch so voran mit so einer Begeisterung und Enthusiasmus. Und es ist ja auch von was Co Kreation lebt. Es lebt im Endeffekt von dieser Begeisterung, von dieser Überzeugung, von diesem Brennen, was man im Herzen verspürt. Das ist ja so, ich erlebe das oft, wenn ich mit einem Mann spreche, der mir über ein Thema erzählt, was mich eigentlich per se null interessiert. Keine Ahnung. Wie zum Beispiel Vögel beobachten, interessiert mich jetzt einfach nicht. Aber wenn so ein Mann darüber spricht, wie er Vögel beobachtet, dann hat das so eine Aura, so eine Kraft, diese Begeisterung, weil dann ist er so präsent. Und diese Präsenz, dieses dafür Brennen, diesen Ruf zu leben, das ist das, wo wir uns gegenseitig einfach inspirieren können. Gerade wir Männer, die sehr missionslastig sind, wo immer so auf dem Weg sind. Mission ist für uns, glaube ich, wichtig. Und sich da gegenseitig zu inspirieren, das Feuer hochzuhalten, ist, glaube ich, eine wichtige Aufgabe. Und da nochmal dieses NWTA, dieses New Warrior Training Adventure liefert da auf ganz unterschiedlichen Ebenen so viel Inspiration und Möglichkeiten. Für mich war es damals definitiv ein Gamechanger. [00:30:55] Speaker A: Das ist so. Und da machen wir vielleicht auch mal kurz den Verweis, wenn du, liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer, dich dafür interessierst, dann schau doch einfach auf der Page von MKP Deutschland oder MKP Österreich. [00:31:07] Speaker B: MKP Austria, wie heißt es? Entschuldigung, MKP Austria AT, sehr gut, vielen Dank. [00:31:14] Speaker A: Austria statt Österreich. Gut, das wird alles seine Gründe haben. Also MKP Austria, dann AT nehme ich auch an und dann kann man sich die Termine anschauen. Wir kommen schon ein bisschen zum Ende. Lieber Ulrich, magst du uns noch mal Mission? Man, ihr macht ja ein sehr großes Männerfestival, das findet ja auch wieder 2026 statt. Gibt es da schon einen Termin und ihr macht ja auch eine zweite Veranstaltung. Erfolg. Mensch, kannst du davon noch was sagen? Erfolgskongress heißt er. [00:31:49] Speaker B: Erfolgskongress heißt das, genau. Also Männerfestival findet statt. Hilf mir Fahrräd. Ich habe es dir vorher angesagt, den Termin. Schau kurz nach, Bitte deine Unterlagen. [00:32:01] Speaker A: 11. Bis 14. Juni, herrlich, ich liebe das. Dann sag ich dir jetzt den Termin ist Co Kreation im Kleinen, im Alltag. Sehr schön. Also 11. Bis 14. Juni Ich habe es mir schon geblockt, ich werde hingehen. [00:32:15] Speaker B: 11. Bis 14. Juni, genau, in Kirchlag bei Linz in Oberösterreich findet es wieder statt. Coole Location, viele Möglichkeiten, unterschiedliche Lebensbereiche, sehr viele Workshops, Referenten. Du stellst dir selber deinen Stundenplan zusammen. Männer kommen zusammen, begegnen sich auf Augenhöhe, inspirieren sich gegenseitig. Es ist einfach das Feedback heuer von den Teilnehmern war Mensch, das ist ja viel mehr, als ich gedacht habe. Ihr müsst mit dem nach draußen gehen. Ihr müsst es auf die Homepage schreiben, weil da steht bei uns Feier dein Mann sein. Es ist viel mehr als nur feiern. Es ist so viel Inspiration und Heilung und Dings da drinnen. Wir versuchen unser Bestes deshalb nach außen zu vermitteln, was da wirklich stattfindet. Aber aufs Fahrrad musst du selber steigen und strampeln. Also komm vorbei und mach dir dein eigenes Bild. Das ist dringend notwendig. Genau. Und der Erfolgskongress, das ist für Männer und Frauen eine Veranstaltung, wo wir ein Speaker Event und Speakerinnen Event, wo wir Impulse liefern, weil uns es einfach wichtig ist, andere Zielgruppen auch zu erreichen. Das ist auch unsere Aufgabe als Mission man, der wir uns verschrieben haben, nicht nur in dieser Männer Persönlichkeitsentwicklungs Bubble zu bleiben. Das ist auch ein bisschen Zeichen der Zeit, wo wir das Gefühl haben, dass diese Bubbles sich immer klarer abgrenzen und dass da dann einfach in dieser Bubble, also auch in der Persönlichkeitsentwicklungsbubble, in dieser Männerarbeitsbubble gibt es natürlich Schatten, weil sich dort dann, wenn sich dort immer wieder dieselben Leute treffen und gegenseitig die Eier schaukeln und du bist super, na du bist super, aber dann hört es eben am Sonntagabend auf und am Montag schaut es wieder anders aus. Das kann es nicht sein. Uns ist wichtig, dass das, was wir dort erfahren, erleben, dass das nach draußen getragen wird in die echte Welt und dass du dir dort Inspiration holst. Aber leb dein Mannsein so, wie du es willst, das ganze Jahr über Und nicht nur Männerfestfällen, nicht nur auf einem NBTA, sondern das ganze Jahr. Darum geht es. Es darf, es muss größere Kreise ziehen, sonst ist aus meiner Sicht das ad absurdum. Es ist nicht nur, damit ich mich kurz die paar Tage besser fühle. Es darf nachhaltig sein. Es muss nachhaltig sein. Und beim Erfolgskongress sprechen wir einfach andere Zielgruppen noch zusätzlich an. Auch da wird es, da gibt es noch keinen Termin, weil da sind wir auch gerade in sehr tiefen der Co Kreation drinnen, wo wir mit einem anderen Veranstalter uns gerade austauschen. Also wir versuchen einfach die Kreise zu erweitern, die Sichtbarkeits die Erreichbarkeit von anderen Zielgruppen, weil du hast vorher den Trump erwähnt und definitiv drückt der Trump bei mir auch sehr viele Knöpfe, aber auch von ihm gäbe es viel zu lernen. Also wir dürfen schon schauen, dass wir Und wir dürfen nicht die Arroganz haben zu sagen, so wie ich es mache, so wie wir es machen, ist es richtig und das ist falsch. Es ist sehr viel richtig, sehr viel falsch. Aber das offen zu kommunizieren, das ist dann auch wiederum die Co Kreation. Wo können wir uns gegenseitig inspirieren? Unsere Meinung, unser Urteil ist oft in dieser Persönlichkeitsentwicklungsbubble, dass da ein bisschen zum Beispiel Schatten gibt, betreffend Umsetzung, betreffend, sprich, [00:35:56] Speaker A: die kriegen nichts auf die Reihe. [00:35:58] Speaker B: Finanzen, Geld, oft eher so ein Schattenthema. Warum? Geld per se ist nichts Schlechtes. Wenn ich nicht gut verdienen würde, könnte ich die Arbeit jetzt gar nicht machen, weil mit der Persönlichkeit, mit Männerfestival und dergleichen verdiene ich mir keine goldene Nase. Das ist wirklich nur ein Herzensprojekt. Also Geld kann so viel Gutes auch bewirken. Das darf kein Schattenthema sein oder eben nicht in diese Umsetzung kommen, von einem Workshop zum nächsten, das eine Buch, das nächste Buch, immer nur in diesem Gedankenkarussell zu sein, was könnte ich alles machen. Ich habe gesagt, Träumen ist wichtig, aber gelebte Träume entfalten ihr Potenzial. [00:36:37] Speaker A: Ich bin davon felsenfest überzeugt, dass diese ganze Arbeit nur Sinn macht, wenn wir sie im Alltag umsetzen, Wenn das, was wir lernen, wenn wir uns stärken, wenn wir dann am Montag sagen, okay, und was genau mache ich damit? Das finde ich, also ich teile das Anliegen sehr, weil nur das Gelebte, da können wir eigentlich bei allen anderen, das ist genauso in der Spiritualität oder wo auch immer du zusammen bist, das, was wir erleben, auch in die Echtwelt da reinbringen. Ich gucke auf die Uhr, du hast mir ein Zeitfenster gegeben, das ich auch aus Respekt achten möchte. Insofern gibt es noch einen wichtigen Schlusssatz, den du an die Zuhörerinnen und Zuhörer sagen möchtest. Mein lieber Ulrich. [00:37:18] Speaker B: Ja, ich möchte nur einen Aufruf starten. Es ist auch etwas, was bei der letzten Podiumsdiskussion sehr gut ausgekommen ist, wo wir uns mit sehr vielen Männern ausgetauscht haben, was es wirklich braucht. Und was es braucht, ist Mut, wirklich den Mut zu haben. Ich gehe jetzt aufs Männerfestival, ich gehe auf so ein NWTA, ich frage mal Männer, wohin gehst du da eigentlich immer? Zu was für einem Männerkreis? Was ist das eigentlich? Den Mut zu haben, Interesse zu zeigen, den Mut zu haben, den Schritt zu machen. Ich gehe dorthin, auch wenn vielleicht meine Frau Brauchst du das wirklich? Oder meine Freunde. Abgesehen davon haben wir oft sehr viele Männer, die von ihren Frauen geschickt werden. Aber das Thema Es braucht Mut. Und ich ehre alle Männer, die diesen Mut haben, weil ich weiß, es ist nicht leicht. Und diese Persönlichkeitsentwicklung, Männerarbeit, es ist vielleicht nicht immer der leichte Weg, aber es ist der richtige Weg. Und dafür möchte ich alle ehren, die sich schon darauf einlassen haben und lade alle Männer ein, die Eier zu haben, den Mut zu haben, diesen Schritt zu machen. [00:38:35] Speaker A: Nichts hinzuzufügen. Ich danke dir. Ich grüße an der Stelle den Andreas noch mal ganz herzlich, den ich sehr schätze und danke euch beiden für euer Werk und weiterhin viel gute Energie. Und ich freue mich auch aufs Zusammenwirken. Die Sprachbarriere haben wir überwunden, Ulrich, Dann kriegen wir es auch im Alltag zusammen hin. Dir noch eine wunderbare Zeit mit deiner Familie. [00:38:56] Speaker B: Pfüti, Pfiati. Danke. Servus.

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