MANN! Farid – Der Männer-Podcast für ein erfülltes Leben

Episode 100 February 26, 2026 00:39:00
MANN! Farid – Der Männer-Podcast für ein erfülltes Leben
MANN! Farid – Der Männer-Podcast für ein erfülltes Leben
MANN! Farid – Der Männer-Podcast für ein erfülltes Leben

Feb 26 2026 | 00:39:00

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Show Notes

MANN! Farid – Der Männer-Podcast für ein erfülltes Leben


100 Folgen. Fast fünf Jahre. Und heute drehe ich den Spieß um: Ich sitze nicht als Host am Mikrofon, sondern als Gast in meinem eigenen Podcast.

Wir sprechen darüber, warum es „Mann Farid“ überhaupt gibt – und ich antworte ehrlich: aus einer Wunde. Ohne Vater groß geworden, ohne echtes Rollenbild, lange mit Wut, Einsamkeit, Beziehungsthemen und innerer Orientierungslosigkeit. Ich erzähle, wie sich das verändert hat: nicht, weil alles weg ist, sondern weil die großen Wunden heute vernäht sind. Wetterfühlig vielleicht. Aber nicht mehr offen.

Diese Folge ist auch ein Blick hinter die Kulissen: Was mir der Podcast schenkt, warum ich ihn auch für mich mache, welche Begegnungen mich geprägt haben – und warum Tiefe Nähe schafft. Ich spreche über Männerarbeit, über Verantwortung, über die nächste Generation und darüber, was passiert, wenn Männer sich wirklich stellen, statt zu verschwinden.

Und ich benenne Dinge klar: warum „Rückenstreicheln“ nicht reicht, warum Männer wieder Haltung brauchen, Entscheidungskraft, ein stabiles inneres Gefäß – nicht als Dominanz, sondern als reife, gewaltfreie Männlichkeit.

Am Ende wird es still. Ich erzähle etwas, das ich so noch nie im Podcast gesagt habe: wie sehr ich meine Mutter vermisse.

Diese Folge ist mein Dank. An mein Team, an meine Familie – und vor allem an dich, der oder die zuhört. Wenn du das hier hörst, bist du ein Teil davon, warum ich weitermache.

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Episode Transcript

[00:00:02] Speaker A: Die Suizidrate unter uns Männern ist einfach fantastisch. Scheiße hoch. Wenn du nicht weißt, wie du starten sollst, starte doch einfach. Männer brauchen Klarheit, Männer brauchen Entscheidungen und dann brauchst die Umsetzung. Ich nehme das Wort Rückenstreichler mal, um so eine Grundkritik an der aktuellen Männerentwicklung teilen zu Es geht mir so auf den Sack und ich halte das für eine völlig falsche Education, diese Feminisierung der jungen Männer. [00:00:30] Speaker B: 100 Folgen man Farid Podcast. Und heute will ich mal den Mann hinter dem Podcast die Ehre erweisen. Lieber Farid, herzlich willkommen zu deinem eigenen Podcast. [00:00:45] Speaker A: Herzlichen Glückwunsch auch dafür. Danke. Fühlt sich gut an. Beides. [00:00:50] Speaker B: Und natürlich vorneweg die einfachste Frage Warum gibt es diesen Podcast? [00:00:57] Speaker A: Aus der tiefsten Wunde hat immer mein Freund Jochen Windhausen strahlt das größte Licht. Meine eigene Mannwerdung war ja so komisch ohne Vater groß geworden, kein echtes Rollenbild. Ich glaube, ich bin eine Mischung von Bravo und irgendwie Hollywoodfilmen und die Stiefväter, die ich kennenlernen durfte, fand ich in der Regel scheiße, waren auch keine Vorbilder für mich, so dass ich mir, was heißt ein Mannsein irgendwie müde und mühsam zusammengeklaubt hab, um draus irgendwie das hört man ja schon bei den ganzen Mosaiksteinchen, das war nichts Tolles. Und dann wurde es irgendwann mal Zeit, mich auf die Reise zu machen, mir meine Wut anzugucken, meine Frustration, mein Einsam Sein, mein Alleinsein, mein Nicht in Beziehungen bleiben Können. Und während der Zeit hätte ich keinen Podcast aufnehmen sollen, weil ich hatte nichts zu sagen, ich hatte nichts zum weitergeben, bin jetzt 58 und ich würde mal sagen, tja, seit Mitte der er vielleicht Anfang der er Jahre meines Lebens bin ich so ziemlich der Mann, der ich sein möchte und habe die großen Wunden vernäht. Die sind noch da, aber jaule nicht mehr auf, wenn eine Schneeflocke auf sie fällt und die jaulen auch nicht mehr auf, wenn jemand drauf drückt sofort. Und gleichzeitig sind sie manchmal wetterfühlig, wie so eine Wunde, die ich habe, eine Blinddarmwunde, die als Sechsjährige bekommen und manchmal bei Temperaturveränderungen spüre ich die. So würde ich das heute sagen, sind meine Wunden. Und da ich ja einen großen Freundeskreis habe und die Menschen da draußen in der Männerwelt in Teilen kennengelernt habe, auch durch meine Kunden und Coaches, weiß ich, wie viele, tja, einsame Wölfe, Teilbehinderte, Pseudo Soziale da draußen rumrennen, die eigentlich dringend Support bräuchten, so wie mein Vater es gebraucht hat immer noch und wie ich es gebraucht hätte, die es aber nicht gab. Und mein Teil, bisschen wahrscheinlich wie deiner ist, darum einen Beitrag zu leisten, dass diese Männerwelt ein gutes Stück gesünder wird. Und dahinter ist die Absicht nicht nur für die Männer selbst, sondern ich weiß ja, was das bedeutet. Ich bin ja selbst Kind eines Vaters, der nicht bleiben konnte, eines gewalttätigen Vaters. Wie schön wäre es doch, wenn es bessere Felder auf dieser Welt geben würde. Und wie schön wäre es doch, wenn es bessere Liebespartner gibt. Die müssen ja nicht immer auf Dauer bleiben, aber in der Zeit, wo sie bleiben, wäre es doch schön, wenn sie Partner auf Augenhöhe sind bei Frauen, die immer stärker werden in dieser Welt. Und ich glaube, wir Männer haben den Anschluss verloren schon lange und es wird Zeit, dass wir aufholen, damit wir auch im 21. Jahrhundert ankommen. Es braucht den neuen Mann. Das, was du ja machst, the New Man. [00:04:12] Speaker B: Ja, Anschluss verloren ist ein gutes Keyword, auf das gehe ich aber nachher nochmal ein. Was ich so faszinierend finde und was aus meiner Perspektive dein Podcast abhebt von vielen anderen, ist deine Mischung. Du hast Gäste, du erzählst Geschichten, du gibst tiefe Einblicke aus der Arbeit vom General über das Thema Geld, über deine eigenen Wunden. Also auch diese Diversität, die du abbildest, macht was. Und das finde ich wunderschön. Was macht es mit dir, wenn du mit diesen Gästen hier vor dem Mikrofon sitzt? [00:04:51] Speaker A: Also das habe ich echt festgestellt. Bei aller altruistischen Gabe, dass ich den Podcast tatsächlich für eine bessere Männerwelt mache, mache ich den auch für mich. Also das ist mindestens Platz 2, ist ein wunderschönes Gefühl, diese Tiefe mit Menschen in so einer kurzen Zeit erreichen zu können. Das ist ja eine bestimmte Gabe, die ich habe, die ich mir auch lange erarbeitet habe, um dabei spannende Gesprächspartner zu haben. Du hast den Axel Hart beschrieben, Brigadegeneral, hier war Andreas Burkhardt, Chef von Teva, Martin Lang, Vice President Biontech, Tom Bartels, Sportkommentator, Krimi Preisträger Moritz Ertinger, Nummer 1 in der Männer Online Welt. Also ja, ich habe durch den Podcast Zugang zu Menschen, die sich sonst vielleicht mit mir nicht unterhalten würden. Und so habe ich einen Anknüpfungspunkt, dass ich sage, du hast doch was Interessantes zu erzählen. Torsten Leibner, den Sportdirektor vom Basketball Ulm, habe ich so kennengelernt Und ich würde mal sagen, wir sind daraus so Kumpels geworden, weil die Tiefe führt zu einer Nähe und dann bleibt häufig so, wollen wir nicht irgendwie in Kontakt bleiben. Und bei den 100 Podcasts, keine Ahnung wie viele Gäste es waren, vielleicht zwei Drittel oder zwei, Entschuldigungen, Drittel mal zum Teil, manche waren ja auch doppelt drin. Oder wie meine Frau, mit der habe ich glaube ich fünf oder sechs gemacht, Wunder, wunderschön. Oder ich habe mit meinem ältesten Ben eingemacht, den werde ich glaube ich nie vergessen, das sollte eine Probeaufnahme werden, das war ein Mikrocheck. Und auf einmal kam ich die Idee, wollen wir nicht miteinander reden? Und das war einer der erfolgreichsten Podcast ever, weil ganz viele Väter aus der Männerweit den gehört haben, gesagt haben, es hat mich so bewegt. Ich hatte zwei Tage später, ich bin ja bei MKP Deutschland sehr aktiv, dieses Thema Männertrainings bieten die ja an, man kein Projekt. Und ich hatte beim nächsten Training Männer, die unter Tränen auf mich zukamen, sagen, es hat mich so bewegt, ich wünschte, ich könnte so mit meinem Sohn reden und das sind totale Geschenke. Oder hier, während wir den Podcast machen, mein mittlerer Sohn Sam nimmt den auf, Das ist, weißt du, das schließt sich auch so viel in meinem Leben, bin ich irgendwo im Studio, ich habe nicht eine Agentur, mein Sohn hilft mir. Oder der Steffen Niesmann schneidet die und wir sind über dieses Arbeiten einfach Kumpels geworden. Der Linus Widmer, der die ganzen Sachen hochlädt, wir haben keinen Call ohne mal zu sprechen, wie geht es dir eigentlich als Mann? Oder wenn der hier ist, bleibt der einen halben Tag länger, ist so ein norddeutsches Licht. Das sind nicht die großen Menschen mit Nähe und Herzlichkeit und Verbundenheit, aber wenn wir uns umarmen, umarmen wir uns heute nach drei Jahren Zusammenarbeit wie richtige Männer. Das heißt, wir bleiben voreinander stehen, wir nehmen uns in den Arm, da ist kein totes Schulterklopfen, kein Arsch nach hinten strecken, weil man homophobe Ängste hat, sondern man steht hier als Mann unter Männern. Und auch in dieser, die Männerarbeitsszene ist in meinem Urteil eine sehr kleine in Deutschland, absolut Und gleichzeitig, es gibt keine Veranstaltung, egal wo ich bin, wo nicht irgendjemand auf mich zukommt und sagt, du bist dort, Farit, du machst doch diesen Podcast. Und in der Regel, ich glaube, ich habe bisher nur gute Rückmeldungen dazu bekommen. Also in der kleinen Szene kennt mich nur ein kleiner Anteil, aber ich werde, es gibt einen Wiedererkennungseffekt und dafür gibt es sehr schöne Rückmeldungen. Oder sehr, Es gab Menschen, die mir geschrieben haben, echt die schönste Szene, ich habe seine Ehe gerettet, ich habe diesen Menschen noch nie getroffen, aber ich habe mal einen Podcast gemacht, dass manche Menschen, Männer von uns, einfach Vollidioten sind, weil sie so viel arbeiten, aber ihr Leben vergessen. Und dass das Arbeiten aber nur ein Teil des Lebens ist. Dazu gehört aber auch die ganzen Liebesbeziehungen. Das ist jetzt nicht nur die Ehepartnerin, sondern auch bist du verbunden mit Freunden, bist du verbunden mit deiner Ursprungsfamilie, neben dem eigenen Thema Persönlichkeitsentwicklung. Das sind immer meine drei großen Themen. Und dann schrieb der mir, er hat den Podcast gehört, hat sofort Urlaub eingereicht, ist zwei Wochen mit seiner Frau in Urlaub gefahren und im Urlaub hat die Frau gesagt, ich wollte mich am Wochenende von dir trennen. Krass, da krieg ich jetzt noch Gänsehaut. Und solche Teile, Moritz, die sind eine Entlohnung. Ich werde diesen Mann nicht kennenlernen. Ich werde die Kinder von diesem Mann nicht kennenlernen, ist auch nicht wichtig, aber einen Beitrag dazu zu leisten. Und das sind ja diese, wie wird die Welt besser? Klar könnten wir Bundeskanzler werden und keine Ahnung, NATO Generalsekretär oder der neue amerikanische Präsident, aber das ist nicht allen von uns gegeben. Aber was wir alle tun können, gucken, dass irgendwie wir eine positive Wirkung haben auf unser Umfeld, auf die eigene Familie oder auf ein paar Leutchen. Ich habe so um die zehn Kontaktpunkte mit meinem Podcast und LinkedIn und TikTok und Social Media, mit Instagram und die Wahrscheinlichkeit, dass ich vielleicht 50 oder 100 irgendwie beeinflusst habe oder die an unsere Trainings kommen. Wir bieten ja zusammen das Grow Beyond an, wo Leute durch den Podcast sagen, oh, mit den geilen Typen will ich auch arbeiten und dann nicht ihre Ehe verlassen, nicht ihre Kinder verlassen, nicht in Gewalt gehen, nicht in den Suizid. Die Suizidrate unter uns Männern ist einfach fantastisch. Scheiße hoch. So, deswegen glaube ich tatsächlich, ich kann die Welt nicht retten, aber ich kann meinen Beitrag leisten zu einer kleinen Welt und das ist überhaupt nicht prosaisch gemeint, sondern das ist super einfach. Das ist wie bei dem Bettler stehen bleiben und ihm was geben. Ey dafür das mache ich ganz häufig und dann gebe ich ihm aber nicht einen Euro, sondern ich gebe ihm fünf oder zehn, weil ich sage ey komm kauf dir Mittagessen oder er hol dir was und selbst wenn er sich die Flasche Sekt holt oder Champagner oder ne Champagner langt nicht, aber scheiß rumleiten bumm ey das ist doch sein Leben nicht meins und ich maße mir nicht an, dass er wissen sollte, was er mit seinem Geld macht. Das wissen viele Männer nicht im normalen Alltag also kann ich einen Beitrag leisten. Das finde ich ein gutes Beispiel mit dem Obdachlosen, dass er für ein paar Stunden ein besseres Leben hat, was auch immer der mit insgesamt macht Und so versuche ich mit meinem Podcast Menschen zu erreichen, ins Nachdenken zu bringen und in die Männerarbeit, also in dieses mach dich doch endlich auf den Weg der Mann zu werden, der du verdammt noch mal sein könntest, wenn du es nur tun würdest. Trainiere deine inneren Muskeln. [00:11:12] Speaker B: Ja megaschön. Ich hatte jetzt ein paar mal Gänsehaut und auch ein totales strahlenden Lächeln. Ich sehe einfach auch das Leuchten in deinen Augen und man merkt es totales Herzensprojekt und wo du auch das jetzt zwar ein bisschen schon das Grow Beyond Geteaser, normal machst du keine Werbung für irgendwelche Produkte 1 zu 1 Begleitung, was alles legitim ist im Podcast, aber es ist einfach ein Herzensprojekt, wo du dein Herz aufmachst und auf den Tisch legst und das finde ich total schön und lass uns mal in so eine kleine Reise gehen. [00:11:48] Speaker A: Machen wir sofort. An der Stelle will ich einfach mal meiner Frau danken. Ich mache das habe ich ja gerade geguckt seit dem 6 Mai 2021 das sind jetzt fast fünf Jahre und ich verblase nur Geld mit dem Podcast. Also ich habe ein Team, das den schneidet, das mich im Social Media, da geht jeden Monat Geld raus und das seit fünf Jahren, das ist schon eine Summe. Da kann man sich ein neues Wohnmobil von leisten und ich bin total dankbar meiner Frau Carina Enomani, dass sie das so liebevoll unterstützt, weil mir es einfach wichtig ist und das ist so ein bisschen mein Dank für dieses gute Leben, das ich mittlerweile führen darf, an die Welt zurück. Und der kostet aber auch Geld. Und deswegen wollte ich einmal noch mal Carina danken, dass sie das so entspannt tut. Das wären ein Haufen Schuhe und ein Haufen Handtaschen, die ihr damit entgangen sind. [00:12:37] Speaker B: Ja, wunderschön. Und auch das ehrt dich, dass du, obwohl du dein Herz aufmachst, auch die drumrum wieder mit hineinnimmst. Du hast Ben erwähnt, du hast Sami erwähnt, der hier gerade neben uns sitzt. Carina auch das zeigt so viel. Immer wenn ich hier bin, fühle ich mich wie zu Hause. Und es zeigt einfach auch, wie wichtig dir diese ganze Thematik ist. Du hast gerade selber gesagt, jetzt sind es bald fünf Jahre, wir sind jetzt hier Anfang Februar. Kannst du dich noch an deine allererste Podcast Aufnahme erinnern? Wie war das für dich? [00:13:15] Speaker A: Also ich bin ja gesegnet mit einem beschissenen Gedächtnis, so dass für mich alles irgendwie gestern ist oder weit, weit weg. Ich glaube, der war mit Carina. Ich bin aber nicht ganz sicher, aber ich kann mich auf jeden Fall noch an diese erste Phase erinnern. Vielleicht darf ich damit antworten. [00:13:33] Speaker B: Auf jeden Fall. [00:13:35] Speaker A: Tja, also heute würde ich mich, ich bin ja Berater. Wenn heute eine sagt, Fari, kannst du mich beraten, wie ich einen guten Podcast mache, würde ich sagen, mache ich. Ich hatte damals keinen. Ich habe einfach irgendwie gestartet. Es ist wirklich so trivial. Ich habe mir so eine Ausstattung geholt, eine Software, zwei Mikros und hatte den Matthias Knossalla, der mir geholfen hat, aber jetzt auch nicht ein Crack war, aber halt ein gutes Herz. Und wir haben einfach, und ich finde das so geil, das würde ich immer wieder so empfehlen, wenn du nicht weißt, wie du starten sollst, starte doch einfach voll dieses tausendmal Nachdenken. Und das bezieht sich wirklich auf deinen Job, auf eine Liebesbeziehung, auf Persönlichkeitsentwicklung. Nicht lange und ewig nachdenken, einfach tun. Und das ist so typisch eine Energie, die ich habe. Also ich habe getan und dann geguckt, wie geht das mit dem Hochladen? Ich habe sofort gemerkt, technisch bin ich nun mal einfach echt eine Null. Würde ich auch nicht hier groß drum rummachen. Also habe dann immer Leute gehabt und das war ein Albtraum. Also die hatten zwar ein gutes Herz, aber waren jetzt auch nicht so die Cracks. Ich weiß nicht, wie viele Podcast wir versaut haben mit nicht richtig hochgeladen, verspätet hochgeladen, hochgeladen, ohne Text, keine Werbung dazu. Also es hat echt eine ganz schöne Weile gedauert und ich behaupte mal ganz frech, ich glaube, ich arbeite jetzt mit dem Linus Widmer seit drei Jahren und seit der Linus den Podcast übernommen hat, läuft er gut. Also ich kann mich wirklich konzentrieren auf sowas wie jetzt Gespräche. Der Sam wird das nachher in die Cloud hochladen, der Linus schnibbelt daran rum, checkt die Töne, dann gibt es da ein Script zu der Steffen Niesmann macht daraus die Texte dazu, die ich freigebe und dann geht es ab in die Welt. Also es hat aber bestimmt zwei Jahre gedauert, bis ich so einen Rhythmus drin hatte, der mich nicht wahnsinnig genervt hat. Ich weiß noch, ich hatte boah, da komme ich noch drauf. Ich mag den total gern. Sven Pistor, WDR, voll mein Star. Der macht die WDR Konferenz, ein geiler Typ. Und aufgrund des Kontaktes durch Tom Bartels hat mir den Kontakt zu Sven Pisto hergestellt. Voll die Ikone. Ich glaube die Nummer eins in Deutschland in Radio Fussballmoderation, so ein Halbgott für mich. Und ich weiß noch, als ich indessen, der hat mich nach Hause zu sich eingeladen, ich hatte aber keinen Techniker dabei. Ich hatte die ganze Scheiß Technik machen müssen. Mikros aufbauen, gucken, dass die Kamera läuft, über so ein Fern Dipper anbeziehen und dann Sven Pistor. Ich war aufgeregt wie so ein Kind. Ich habe schon so gefiebert und dachte mir nur hoffentlich funktioniert es, hoffentlich bleibt irgendeine Aufnahme von diesem Teil. Und das sind so kleine Themen, wo ich merke, da habe ich auch gelernt, das mache ich nie wieder. Klar, das kostet mich ein bisschen extra, wenn ich den Linus anreise bitte, aber das würde ich das nächste Mal machen, weil was ich gelernt Konzentriere dich auf den Content und lass alles andere gehen. Verrät das bist du nicht, weil ansonsten bin ich die ganze Zeit dabei, läuft die Kamera, läuft die Aufnahme, bin ich nah genug dran, bin ich weit genug dran. Und dann bin ich aber nicht wirklich bei dem anderen bisschen. So, ich mache jetzt mal eine harte Brücke zur Männerarbeit. Wie Männer, die abends aus dem Büro heimkommen und nicht wirklich da sind. Die gucken ihre Frau an, die streicheln ihre Kinder, die essen ihr Brot sind aber noch gedanklich woanders. Und ich habe echt gelernt, sei ganz da, wenn du da bist, sei auch ganz im Interview, weil dann, ich kriege ja sehr viel schöne Rückmeldung zu meinen Interviews, weil ich dann in die Fähigkeit komme, dem anderen ganz zuzuhören. Ich tauche ganz in den ein. Ich höre auch die Worte, die er nicht sagt, voll. Und ich entwickle auch das Feingefühl, wann ist es gut, die Fresse zu halten, weil es jetzt nicht opportun ist. Und wann ist es für den Zuhörer auch okay, wenn ich diese Frage stelle, weil sich gerade dadurch eine neue Tür aufmacht. Und dazu brauche ich ganz bei dem sein. [00:17:35] Speaker B: Ja, mega schön. Und da steckt ja jetzt schon wieder so viel Gold drin. Nur darüber über deine Journey mit dem Podcast, wo du sprichst, was ja auch für die Männer wichtig ist. Du hast gesagt, machen neue Dinge ausprobieren, auch wenn es unbequem ist, auch wenn es holprig ist, dann zu schauen, hey, was kann ich wirklich, was sind meine Qualitäten, meine Gaben, dann hier zu sein, den Podcast zu füllen, zum Beispiel die Männerarbeit, sich dann mit Menschen zu umgeben, die dich ergänzen, die dich unterstützen in der Qualität in den Gaben. Du hast gesagt, Thema Cutting und so, ich kann da mitgehen, Technik, wenn ich dann nicht mein Team so hätte, dann würde es den Human noch gar nicht geben und dann an den richtigen Stellen. Und das finde ich auch spannend, loslassen zu können. Wie einfach fällt dir insgesamt loszulassen, wenn es nicht läuft? Vielleicht auch in Bezug auf den Podcast, wenn was schiefgegangen ist, weil dein Herz drinsteckt. [00:18:39] Speaker A: Also ich glaube, auf einer Zehner Skala bin ich da gestartet, auch durch meinen kruden Lebensweg bei einer 2 ganz schlechtem. Loslassen hat viel mit Verlustängsten zu tun. Ich behaupte, dass ich als Kind geboren bin, ohne Urvertrauen, was ich als einen erheblichen Geburtsschaden oder Nachteil erlebt habe. Ich muss mir das echt mühsam erarbeiten. Heute bin ich schon so eine 6 bis 7, aber ich finde, ich sollte keine Kurse anbieten zum Thema Loslassen. Ich tue mich schwer. Und gleichzeitig kann ich sagen, ich nutze ja die Rauhnächte, also die Nächte nach dem 25. Dezember bis zu den ersten Januartagen immer sehr intensiv, um zu schauen, was ist Zeit loszulassen, welche Idee, welche Menschen aber auch. Und ich habe festgestellt, tatsächlich Loslassen schafft Platz für Neues, auch Ideen aufgeben, Netzwerkpartner aufgeben, Projekte aufgeben, auch mal Nein sagen. Es fällt mir nur nicht ganz leicht. Also ich bin jemand, der muss dann dreimal drüber nachdenken. Ich prüfe dann noch mal. Das Schöne ist, wenn ich eine Entscheidung gefällt habe, gebe ich mir eine 9, dann bin ich richtig gut. Da muss schon was Epochales passieren, dass ich die Entscheidung zurücknehme, wenn ich mit etwas durch bin. Das kann auch eine Entscheidung sein. Also ich hatte mit Mitte 50 brutale Mühe mit dem Älterwerden und konnte das Jünger sein nicht loslassen und hab damit gekämpft und hab Mensch, wirst du jetzt eine fette Sau? Weil dieses ständige gegen das Gewicht ankämpfen, das ist so anstrengend. Sport machen ist so anstrengend. Ich bin glücklich verheiratet, ich glaube, die Carina verlässt mich nicht mit 10 Kilo mehr. Also gab es echt so eine Art weißt du was, ich lasse mich gehen, ich fange an zu saufen, ich trink total gerne, finde es zwar ungesund, aber ich trink total gerne und ich werde fett. Und das war bestimmt für zwei Jahre ein Kampf. Und dann habe ich festgestellt, nein, ich bin nicht so weit. Ich habe junge Kinder, auch wenn jetzt der jüngste 16, 18, 21, ich liebe es mit dem Wettbewerb zu sein. Der Jüngste ist nur richtig gut geworden in Badminton. Nein, ich habe keine Chance mehr gegenzugewinnen. Das ist gekippt. Aber ich finde es geil, dass er mich noch ernst nimmt. Ich finde es geil, wenn wir hier unser Badminton Netz im Garten aufspannen. Meinen Mittleren klatsche ich nämlich immer noch beim Badminton, auch wenn er jetzt den Kopf arrogant. Genau. Nee, nee, das wäre nicht so. Also ich bin total kompetitiv noch mit meinen Kindern und aber auch mit meinem Körper. Ich habe jetzt noch mal acht Kilo abgenommen und hab total Bock noch mal Gas zu geben. Ich mach meine Routinen morgen. Also es war nun mal aber eine lange. Es war ein langer Weg zum Thema Loslassen, nämlich das alte jugendliche Sein loszulassen und zu akzeptieren, dass ich älter werde, dass mein Körper einfach abbaut und dass ich keine Chance mehr habe. Ich sag mal, der Junge verriet noch mal zu sein, sondern bei mir geht es jetzt um Substanzerhalt, Muskulität, keine Rückenschmerzen haben, keine Knieschmerzen haben. Ich bin ja ein großer Fan von Roland Liebscher Bracht die Dinge zu tun. Also da. Und ja, dadurch kann ich aber auch erkennen, wie schwer es manchmal ist für die Männer in die Veränderungswelt zu gehen, weil es braucht und das merke ich immer wieder, Moritz, es braucht eine Entscheidung als Mann wahrscheinlich auch Frauen. Darum geht es mir jetzt gar nicht, aber ich mache ja nun mal Männerarbeit, deswegen fokussiere ich mich darauf. Als Mann brauchst eine Entscheidung. Ja, es kann sein, dass der Mann sich Zeit lassen muss, weil es nicht so schnell geht, aber dann muss irgendwann eine Entscheidung her. Und ich glaube, die Männer, die so Sinuskurven Heute ja, morgen nein, morgen nein. Ob das in Liebesbeziehungen ist mit dem Job, mit sich selbst. Wir kennen das ja auch bei unseren Anmeldungen, Ein Schritt vor eins wieder zurück. Ach, dann gab es den ersten kleinen Twist, dann ziehe ich mich ganz wieder zurück in mein Schneckenhaus Nerv. Männer brauchen Klarheit, Männer brauchen Entscheidungen und dann brauchst die Umsetzung. Und das kann ich genauso über mich sagen. [00:22:42] Speaker B: Voll. Wie viel Klarheit braucht es auf der einen Seite, wo du gerade angesprochen hast und wo ist es auch wichtig zu vertrauen? Du machst den Podcast jetzt auch, wir haben es schon angesprochen, dann bald fünf Jahre und am Anfang war es auch zäh. Du hast bis jetzt mindestens unter den Top Ten der Männer Podcast auch dessen Riesenschritt, weil auch in unserer Bubble unsere Branche sehr langsam wächst. Also die Männerarbeit, die männliche Persönlichkeitsentwicklung. Wie gut hat es dir da getan, im Vertrauen zu sein, dass das, was du machst, richtig ist? Und wie wichtig ist es dann, wenn man Bezug nimmt auch für die Männer? [00:23:23] Speaker A: Ja, auch das war bei mir ein Lernschritt. Also ich komme sicherlich durch dieses mangelnde Urvertrauen, bin ich ein typischer Macher. Also es gibt ja so Entscheidungen, die muss man als Mann mal irgendwann treffen, Opfer und untergehen oder in meine eigene Kraft kommen und Münchhausen mäßig mich aus der Scheiße ziehen. Ich habe mich für das Zweite entschieden, bin also ein Macher bei Aufsichtsräten, bin immer noch ein erfolgreicher Berater, ein erfolgreicher Coach. Ich habe Top Management Zugang und hab also sehr viel in meinem Leben selbst in die Hand genommen und gestaltet. Und gleichzeitig bin ich seit bestimmt 15 Jahren auf einem tiefen spirituellen Weg, wo ich verstanden habe, am Ende liegt es nicht in meinen Händen, ob ich auch das Glück habe. Also Erfolg ist nicht nur, weil ich Farid total Gas gegeben habe. Ich glaube, es hat meine Entscheidung gebraucht, aber es gibt eine durchaus große Komponente, die ist auch Glück und Pech oder Gesundheit. Ich habe einer meiner besten Freunde mit einem großen ist immer noch ein großer Schmerz für mich durch Krebs verloren und ein top sportlichen Mann, super sich ernährt, also wie ein Buch. Und das hat mir auch noch mal vor Augen geführt, das ist nicht deine Entscheidung, Farid, wie lange du hier bleibst. Ich kann Beitrag leisten, aber es braucht auch Glück und Pech hier und da auch gute Gene. Insofern, um da in Zahlen drauf zu antworten. Ich bin ja nun mal ein Zahlenmensch. Ich glaube schon, dass es so zwei Drittel eigene Entscheidung und Klarheit ist und ein Drittel ist auch einfach Gottvertrauen und die richtigen Leute treffen und dass dies auch gut mit einem meinen, ist ja auch ein schönes Beispiel. Wir beide haben uns jetzt vor einem Jahr ungefähr Monaten entschieden, zusammen ein Stück näher zu rücken, haben beide auch Enttäuschungen erlebt, wie das nun mal so ist, ob das in der Liebe ist oder im Beruf oder auch in der Männerarbeit. Ja, und die Arschengel da draußen, die uns diese Enttäuschung zugefügt haben, sind ja keine schlechten Menschen, sondern die stehen an ihrem Punkt, wissen wahrscheinlich noch nicht mal, dass wir sie jetzt gerade erwähnen, ohne das namentlich zu machen. Und gleichzeitig haben wir uns entschieden, relativ schnell, wir gehen ins Vertrauen, haben jetzt dieses Gemeinschaftswerk auch getrieben, was wir sehr groß machen wollen. Da mache ich nachher auch noch mal eine Werbung für das nächste. Grow Beyond ist ja in Lindau, 12. Bis 15. März wird ja vorher noch ausgestrahlt, die 100. Sendung. Und das sind für mich totale Erfolge. Ich meine, du bist eine richtige Nummer in Deutschland mit deinen Online Kongressen und wir haben uns kurz kennengelernt und dann hatten wir so einen Vertrauensweg von wir probieren es und das ist nicht Kontrolle. Da braucht es die Entscheidung, vertraue ich diesem Menschen und dann gehe ich mit dem. Und ja, ich sage das ja immer, haben wir vorhin erst, als wir so ein bisschen Strategieplanung gemacht haben, das ist nicht geschützt. Jeder von uns könnte auch selber sagen, ich nutze jetzt den E Mail Verteiler, ich gehe die alleine an, dann ist das der eigene Schatten, sagen wir ja, der Männerarbeit, die einen dann treiben würde, vielleicht aus verletzte Eitelkeit, aus Geldgier, aus ey, you fucking name it, aber Wir tun das nicht und das ist für mich so ein Beleg. Wir haben keinen Vertrag. Du und ich, ich arbeite seit vielen Jahren vertragslos. Mit allen, mit allen, allen. Also wenn es Verträge gibt, dann weil die Unternehmen, die wollen. Ich habe mit keinem Netzwerkpartner einen Vertrag. Die können mich alle bescheißen. Und Moritz, ganz, ganz, ganz, ganz wenige haben das getan und ich tippe mal keiner mit Absicht. Also dennoch habe ich mich von ein paar Leuten getrennt, weil ich gemerkt habe, okay, energetisch passt es nicht, aber was für ein Geschenk, so zu arbeiten und jetzt auch mit uns beiden. Was für ein Geschenk. Du bist um einiges jünger, wir machen Seminare zusammen, sind auf Augenhöhe und ich darf durch dich an die jüngere Zielgruppe rankommen. Du machst für mich auch den Raum auf. Du stellst für mich Kontakt her zu den großen Playern in der Männerszene, auch zu den großen Bühnen. Wenn es klappt, werde ich dieses Jahr auf einer der größten Bühnen sein und sowohl im Ausland auch zusammen mit dir. Also so läuft das, wenn man vertraut und auch nicht glaubt, im Driver Seat sitzen zu müssen, sondern da kommt jemand, der ist, weiß ich nicht, 20, 25 Jahre jünger und ist halt brutal erfolgreich. Das bist du hast einen anderen Zugang und öffnest mir die Türe. Ich glaube, dass das Leben so läuft. Das würdest du nicht für jeden tun und ich würde nicht mit jedem in eine Partnerschaft gehen und schon geben wir uns einander was. Wir haben auch verschiedene Hüte auf. Ich darf dich bei bestimmten Themen als Mentor begleiten. Du hast mich gecoacht bei Themen, wo ich verloren war. Ich glaube, dass das heute so geht. Also dieses ganze Co Creation ist für mich die neue Form, wie wir Männer zusammenarbeiten können zum gegenseitigen Wachstum. Ja, das ruckelt. Das ruckelt ja auch einmal ab und zu zwischen uns beiden. Bisschen Die Fähigkeit ist, dass wir den Arsch in der Hose sozusagen. Jetzt ruckelt es gerade, ich bin irgendwie gerade irritiert und dann kann es aus der Welt geschaffen werden Und so funktioniert es, statt Stein für Stein zu sammeln, bis der Vulkan ausbricht und man dann sagt, so mit dir möchte ich aber nie mehr zu tun haben. Du hast mich enttäuscht. Drama Queen hoch eins selber sein. Ich glaube so, dass Männerarbeit funktioniert. [00:28:46] Speaker B: Dieses sich stellen. Wie wichtig ist es aus deiner Erfahrung für uns Männer, weil Ich hatte früher, ich habe mich eher verpisst, muss ich ehrlich sagen. Mein Dad hat sich oft verpisst und lerne auch durch dich und durch unsere Zusammenarbeit natürlich auch in der ganzen Szene, wo ich mich bewege, auch durch viele eigene Prozesse. Es gibt Dinge, da muss ich mich stellen. Es geht nicht, weil es kommt sonst auf der anderen Seite wieder mit einer Watschen, wie man in Bayern sagt, und zwar mit einer sehr starken zurück auf [00:29:22] Speaker A: jeden Fall in den Top 3, vielleicht sogar Top 1, also stelle ich mich allem sofort zu 100 Prozent. Nein, voll stelle ich mich den großen Herausforderungen in meinem Leben. Ich gebe mir meine neuen, also ich weiß, es gibt noch, ich habe ja Angst vor dem Tod und die habe ich Gott sei Dank schon sehr gut in Griff gekriegt mit verschiedenen Seminaren. Es gibt aber ein großes Pflanzenritual, was ich noch gerne mal machen möchte, wo ich merke, da ist es, da werde ich dem Tod wahrscheinlich begegnen, das werde ich irgendwann machen. Noch habe ich den Arsch nicht in der Hose, deswegen gebe ich mir eine 9, aber ey, you can fucking name it. Ob es Themen ist, die ich in meiner Ehe anspreche, weil ich merke, ich brauch bestimmte Räume, ich brauche auch mit meiner Frau einen Austausch. Ich habe mit meinem ältesten Sohn einen schlimmen Konflikt gehabt, den haben wir beide noch nicht ganz verdaut wahrscheinlich, aber ich werde mich dem genauso stellen und [00:30:23] Speaker B: ich [00:30:23] Speaker A: glaube, dass zur Liebe auch mal Nein sagen gehört oder Grenzen setzen. Für mich ist Haltung und Entscheidung und Klarheit wahnsinnig wichtig, um der Mann zu sein, der ich sein will. Nein, ich kann das nicht auf jede Situation voll, aber ich habe die hohe Erwartung nach einer bestimmten Anlaufzeit, dass ich alles tue und ich bin ein absoluter Nicht Verpisser. Also und dann schreibe ich es mir auf und weiß, okay, du musst das Gespräch noch führen oder so. Ne, wir hatten jetzt gerade die Zusammenarbeit mit einem Mann, war voll getriggert, Ich fand mich abgewertet durch den. Mein Fehler war, ich habe so schnell reagiert, ich hätte eine Nacht drüber schlafen sollen. Ist eigentlich krass, weil das predige ich immer, habe ich aber in dem Fall nicht. Und dann habe ich ja bei ChatGPT den ganzen Case eingegeben und habe geguckt, Chat analysiere mich und ich fühle mich sehr gut gesehen, fühle mich auch im Recht und hab dann dem Mann aber versucht, eine gute Mail zu schreiben aus dem Herzen und nicht aus der Macht und auch ein Gesprächsangebot gemacht. Das hat der Mann jetzt nicht angenommen und damit kann ich ihn aber auch gehen lassen. Ich habe meine, und das finde ich so wichtig, Moritz. Und da denken wir zwei gleich. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Ich kann nicht die Hausaufgaben des anderen machen und ich kann ihn auch nicht zwingen, weil dann lasse ich ihm nicht mehr die Freiheit, dann respektiere ich ihn auch nicht mehr als Mann, sondern ich habe meine Hausaufgaben gemacht und definitiv ist da auch Fehlverhalten drin, was auch immer nicht gesehen werden. Mein altes Thema. Und dann habe ich es aufs Tablett gebracht, habe den Mann eingeladen, ärztlich angenommen und damit bin ich aber fein. Ich könnte ihn morgen sehen auf einer Veranstaltung. Ich würde jetzt keine Stunde mit ihm verbringen, aber ich würde ihn umarmen und schade, dass unser Weg nicht weiterging. Aber ich muss nicht im Twist sein. Der guten Energie, die ich mit ihm hatte, schicke ich keine schlechte hinterher. [00:32:14] Speaker B: Voll. [00:32:14] Speaker A: Und das macht mich in meinem System sauber aufgeräumt und frei und frei. [00:32:20] Speaker B: Es gibt frei, weil das ist oft eben auch wenn die Männer so stark an was festhalten, sind die blockiert System, Energiesystem, Emotionssystem. Und dann gehen sie auch einen gewissen Weg, was ja schon mal mega ist, aber ist halt trotzdem noch zu. Das Neue kann gar nicht wirklich tief eindringen. Und es hat auch was mit Respekt zu tun. Das lerne ich gerade auch noch mehr Respekt vor einem anderen Mann. Und diese Konfrontation, die wir ja auch im grobe Beyond auch mal körperlich machen, aber auch einfach in diesem Spiegeln, auch wenn wir hier sitzen, du spiegelst mich genauso. Bei mir rattert es jetzt im Hintergrund schon wieder auch die ganze Zeit und andersrum. Das ist so ein geiles Gefühl. Ungewohnt, wenn man es nicht kennt, aber wenn man den Arsch in der Hose hat, ist so ein geiles Gefühl. Und ich glaube, das ist auch ein Anteil, warum du mit dem Podcast so erfolgreich bist, weil du eben diese vielen Perspektiven, auch wenn sie für dich unbequem manchmal sind und du teilst ja auch gerade sehr unbequeme Sachen vielleicht für den einen oder anderen Mann, für dich schon normaler, weil du den Weg gegangen bist. Du bist erfolgreich, weil man sowohl dich spürt, du authentisch bist und du jetzt nicht nur Rückenstreichler oder so einlädst, sondern auch wirklich, wow, das ist ein Thema, wo auch vielleicht mal eher ein bisschen unbequem ist und das finde ich auch so wichtig und trotzdem immer auf einer respektvollen Ebene. Das wollen wir ja auch vermitteln. [00:33:48] Speaker A: Hundertprozentig. Ich nehme das Wort Rückenstreichler mal um so eine Grundkritik an der aktuellen Männerentwicklung in Teilen zu Es geht mir so auf den Sack und ich halte das für eine völlig falsche Education, diese Feminisierung der jungen Männer. Also ich finde das total super, wenn Männer auch in unserem Alter und ich habe da auch an meiner gearbeitet, ihre feminine Seite entdecken und dazu stehen. Es ist total wichtig. [00:34:13] Speaker B: Voll. [00:34:13] Speaker A: Ich erwarte von mir selbst, dass ich in der Lage bin, meine Gefühle erstmal zu erkennen und sie zu artikulieren. Und es ist für mich auch vollkommen OK, wenn die Gefühle so stark sind, dass sie aus dem Körper raus wollen, zu weinen ist all fein. Gibt es überhaupt nichts Negatives dazu sagen. Was mich total stört, ist dieses so starken Fokus auf den femininen Mann, auf diesen Frauenversteher, auf diesen guten Zuhörer. Ich glaube, dass wir dadurch Männer entmannen und dass die erstmal in ihre Männlichkeit zurückfinden müssen, während die Frauen uns richtig Kilometer weit davonlaufen. Die jungen Frauen. Wenn ich heute auch sehe, welche Frauen meine Jungs mitbringen, da habe ich zum Teil echt totalen Respekt, weil das sind schon ganz schön beeindruckende Persönlichkeiten. Da müssen die Jungs mal mithalten. Jetzt haben die Jungs einen Vater, der glaube ich sehr viel das Thema Männlichkeit unterstützt hat. Aber ich erlebe das auch bei einem Teil der Freunde meiner Söhne, wo ich mir echt Boah, wie will der denn in der Welt zurechtkommen? Der ist ja nicht Fleisch, nicht Fisch, der ist ja nicht Mann, nicht Frau. Und wenn ich an unsere Seminare denke und manchmal auch bei MKP, die sind so verloren, diese jungen Männer, weil die sind halt alles, aber keine Partner auf Augenhöhe. Und dann ist die echt die harte Aussage, mit diesen Männern reden die Frauen total gerne und rufen die auch an zum Trost, gehen aber nicht mit denen ins Bett, weil als Lover, als Lebensbegleiter, als Vater ihrer Kinder, da wollen sie einen Kerl. [00:35:41] Speaker B: Ja, absolut. [00:35:42] Speaker A: Da finde ich es ganz wichtig. Und ich weiß sofort, dass es wieder Frauen gibt, die das hören und so ein Shitstorm und toxische Männlichkeit. Steckst dir wohin? Das ist überhaupt nicht toxische Männlichkeit. Das ist klare Männlichkeit. Und Frauen wollen einen Mann auf Augenhöhe und nicht irgendwie so ein halbes Hausweibchen, das Ja und Amen sagt. Ich weiß zwar nicht, wie dieses Modell heißt energetisch, aber das ist das, wo ich auch versuche, mit meinem Podcast eine Erinnerung zu bringen an den Mann in uns und der auch für was geht und auch mal in Konflikt geht. Natürlich gewaltfrei. Der lichtvolle neue Krieger, wie wir ihn bei MKB nennen, ist komplett gewaltfrei, aber der steht für seine Meinung und er sagt auch mal nein. Und da muss er halt auch mal ertragen, wenn er zwei Tage angeschwiegen wird oder halt kein Essen für ihn gekocht wird. Wobei der neue Mann in meinem Urteil kann selber Essen kochen. Meine Söhne können alle kochen. Also ich kann auch kochen. Also ja, da müssen wir auch mal mit der Sanktion leben, dass die Frauen uns nicht gerade toll finden. Aber ich finde es wichtig, dass wir Männer für was gehen, dass wir für was stehen. Und das ist auch für mich ein Teil, den ich bei unserem Grow Beyond deutlich vermitteln möchte. Eine Orientierung an die Männer. Was willst du? Und finde das raus. Und dann kannst du sehr gerne rauskriegen, was will deine Partnerin dann schauen, wie könnten Weg zusammen sein? Aber wenn du automatisch bei ihr beginnst, verlierst du immer dich. Und der Mann, der sich selbst verliert auf Dauer, ist es ein gefährlicher Mann. Absolut, weil Frustration auf Dauer führt zu gefährlichen Männern. Ein Mann aber, der bei sich selbst ist und der sein inneres Gefäß, innere Arbeit macht, der kann viel im Leben aushalten. [00:37:20] Speaker B: Jetzt haben wir viel. Und das ist auch, weil Kinder mir total am Herzen liegen und ich auch einen sehr starken Bezug zu Kindern oder auch Jugendlichen habe, über die jungen Männer gesprochen und auch den Orientierung zu geben, wie nicht in Prozent, aber welcher Anteil von dir macht es auch für die nächste Generation? [00:37:40] Speaker A: Also für die jungen Männer. [00:37:41] Speaker B: Ja, für die jungen Männer, für die, wo jetzt nachkommen. [00:37:44] Speaker A: Ganz ehrlich, drei, vier. Also das ist mein Hauptaugenmerk. Ich bin froh, dass du mich nicht nach meinen Teilnehmerfahrungen zeigst, weil die ist genau umgekehrt. Da kommen wir gleich vielleicht nochmal drauf. Also ich erlebe viele ältere Männer, die vor einigen Jahren mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung begonnen haben, So was heißt ältere Männer? Das ist so fifty above and 60 above. Und die feststellen, ich habe einen Teil meines Lebens nicht so gelebt, wie ich ihn hätte leben sollen. Und ich würde gerne noch mal in die Korrektur gehen. Fair enough. Super. Ja, absolut besser. Now than never. Total Gut, und die sind ja auch die Jungs, die schon so ein bisschen an Schlüsselpositionen sind, die auch in der Kaskade hinsichtlich Meinungsvielfalt was zu sagen haben. Spannend finde ich aber vielmehr die Generation, sag mal 25 bis 35, die in die erste Führungsverantwortung kommen, die jetzt Vater werden, weil da glaube ich wirklich, wirklich, wirklich, wirklich, die ändern die Welt. Ich nehme das Wort Rückenstreichler mal, um so eine Grundkritik an der aktuellen Männerentwicklung in Teilen zu Es geht mir so auf den Sack und ich halte das für eine völlig falsche Education, diese Feminisierung der jungen Männer.

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